Dein Monatsumsatz ist die Summe aller Verkäufe in einem Monat. Viele Gastronomiebetreiber schauen nur auf ihr Kassensystem, vergessen aber Umsätze aus Catering, Lieferung oder Events.
Dein Monatsumsatz ist die Summe aller Verkäufe in einem Monat. Viele Gastronomiebetreiber schauen nur auf ihr Kassensystem, vergessen aber Umsätze aus Catering, Lieferung oder Events. In diesem Artikel lernst du Schritt für Schritt, wie du deinen kompletten Monatsumsatz berechnest.
Was zählt alles zu deinem Monatsumsatz?
Dein Gesamtmonatsumsatz besteht aus allen Einnahmen aus Verkäufen. Das ist mehr als nur deine täglichen Restaurantverkäufe:
- Restaurantverkäufe (Essen und Getränke vor Ort)
- Abhol- und Lieferverkäufe
- Catering und Events
- Privatessen und geschlossene Feiern
- Verkauf von Produkten (wie hausgemachte Saucen)
⚠️ Achtung:
Rechne immer mit Beträgen inklusive MwSt. Das ist das, was du tatsächlich von Gästen erhältst.
Grundformel für Monatsumsatz
Die Formel ist einfach:
Monatsumsatz = Summe aller täglichen Verkäufe in diesem Monat
Aber in der Praxis hast du verschiedene Einkommensströme, die du separat verfolgen musst:
💡 Beispiel:
Bistro Der Goldene Löffel im März:
- Restaurantverkäufe: €45.200
- Abhol-/Lieferung: €8.300
- Catering (2 Events): €3.500
- Privatessen (1 Feier): €1.200
Gesamtmonatsumsatz: €58.200
Tägliche vs. monatliche Berechnung
Du kannst deinen Monatsumsatz auf zwei Arten berechnen:
Methode 1: Tägliche Verkäufe addieren
Addiere jeden Tag deinen Kassenumsatz. Am Ende des Monats addierst du alle Tage zusammen.
Methode 2: Durchschnitt pro Tag × Anzahl der Tage
Berechne deinen durchschnittlichen Tagesumsatz und multipliziere mit der Anzahl der Öffnungstage.
💡 Beispiel Methode 2:
Restaurant ist 26 Tage im März geöffnet:
- Durchschnitt pro Tag: €1.850
- Anzahl der Öffnungstage: 26
Geschätzter Monatsumsatz: €1.850 × 26 = €48.100
Verschiedene Einkommensströme verfolgen
Für ein vollständiges Bild verfolgst du jeden Einkommensstrom separat:
1. Kassenverkäufe
Das ist dein Hauptstrom. Essen und Getränke, die Gäste vor Ort konsumieren.
2. Abhol- und Lieferung
Achtung: Bei Lieferung über Plattformen wie Uber Eats erhältst du weniger als den Menüpreis durch Provisionen.
3. Catering und Events
Oft größere Beträge, aber unregelmäßig. Zähle diese separat auf.
💡 Beispiel Lieferung:
Bestellung über Uber Eats:
- Menüpreis: €100
- Provision Uber Eats (30%): -€30
- MwSt. auf Provision: -€2,70
Dein Umsatz: €67,30 (nicht €100!)
MwSt. und Netto- vs. Bruttoumsatz
Dein Monatsumsatz enthält MwSt. Für deine Buchhaltung musst du auch wissen, wie viel MwSt. darin enthalten ist:
Formel MwSt. berechnen:
- Essen und alkoholfrei: 7% MwSt.
- Alkoholische Getränke: 19% MwSt.
Wenn du hauptsächlich Essen verkaufst, sind etwa 7% MwSt. in deinem Gesamtumsatz enthalten.
⚠️ Achtung:
Für deine Gewinnberechnung brauchst du den Nettoumsatz (ohne MwSt.). Teile deinen Bruttoumsatz durch 1,07 für den Nettoumsatz bei 7% MwSt.
Monatsumsatz vergleichen und analysieren
Dein Monatsumsatz allein sagt noch nicht alles aus. Vergleiche immer:
- Mit dem Vormonat: Steigerung oder Rückgang?
- Mit dem gleichen Monat des Vorjahres: Wachstum oder Rückgang?
- Pro Tag: Welche Tage laufen gut?
- Pro Einkommensstrom: Woher kommt dein Umsatz?
Ein System wie KitchenNmbrs kann diese Vergleiche automatisch durchführen, sodass du sofort siehst, woher dein Umsatz kommt und wie er sich entwickelt.
Wie berechnest du deinen Monatsumsatz? (Schritt für Schritt)
Sammle alle Kassenberichte des Monats
Drucke oder lade alle täglichen Kassenberichte herunter. Stelle sicher, dass du jeden Öffnungstag hast, einschließlich Wochenenden und Feiertagen.
Addiere alle täglichen Verkäufe
Summiere alle Tagesbeträge auf deinen Kassenberichten. Verwende den Bruttoumsatz (inklusive MwSt.) wie auf deinen Berichten angegeben.
Füge separate Einkommensströme hinzu
Addiere Catering, Privatfeiern, Abhol- über externe Plattformen und andere Verkäufe, die nicht über deine Hauptkasse laufen.
Überprüfe dein Endergebnis
Vergleiche deinen berechneten Monatsumsatz mit deinen Banktransaktionen. Große Unterschiede können auf fehlende Verkäufe oder Verwaltungsfehler hinweisen.
✨ Pro tip
Verfolge deinen Umsatz täglich in einer einfachen Tabelle oder App. So siehst du sofort, welche Tage gut laufen, und kannst Muster erkennen.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich MwSt. in meinen Monatsumsatz einrechnen?
Ja, dein Monatsumsatz ist immer inklusive MwSt. Das ist der Betrag, den Gäste tatsächlich zahlen und den du erhältst.
Wie rechne ich Lieferverkäufe ein, wenn ich Provision zahle?
Rechne den Betrag ein, den du tatsächlich nach Abzug von Provisionen erhältst. Nicht den Menüpreis, den der Gast zahlt.
Was ist, wenn ich Catering-Rechnungen habe, die noch nicht bezahlt sind?
Für deinen Monatsumsatz zählst du in Rechnung gestellte Beträge mit, auch wenn sie noch nicht bezahlt wurden. Für deinen Cashflow schaust du auf tatsächliche Einnahmen.
Wie oft muss ich meinen Monatsumsatz berechnen?
Berechne deinen Monatsumsatz am Ende jeden Monats. Verfolge während des Monats deinen täglichen Umsatz, um zwischenzeitlich steuern zu können.
Was ist ein guter Monatsumsatz für ein Restaurant?
Das hängt von deiner Größe, Lage und deinem Konzept ab. Vergleiche vor allem mit deinen eigenen vorherigen Monaten, um Wachstum oder Rückgang zu sehen.
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
📚 Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- Warenwetbesluit Bereiding en behandeling van levensmiddelen (2024) — Offizielle Quelle
- WHO — Foodborne diseases estimates (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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