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Tragen Sie Zutaten ein — Wareneinsatzquote und Deckungsbeitrag werden automatisch berechnet. Mit Putzverlust-Korrektur und MwSt.-Abzug.

Währung
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Gericht & Verkaufspreis
Mehrwertsteuer (MwSt.)
MwSt. in der Gastronomie — kurze Übersicht Seit Januar 2024 gelten wieder die regulären Sätze: 7 % auf Speisen zum Verzehr vor Ort, 19 % auf Getränke (Ausnahme: nichtalkoholische Getränke bei bestimmten Konstellationen). Der Corona-Sondersatz lief zum 31. Dezember 2023 aus. Für die Wareneinsatzberechnung ist immer der Nettobetrag maßgeblich — die MwSt. gehört dem Finanzamt, nicht dem Betrieb.
Zutaten & Portionsmengen
Zutat Einkaufspreis Packungsgröße Menge pro Portion Putzverlust (%) Kosten / Portion
Wareneinsatzquote
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Zutatenkosten / Portion
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Deckungsbeitrag
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Empfohlener Nettopreis
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Wie wird gerechnet?
Nettoverkaufspreis = Bruttopreis ÷ (1 + MwSt.-Satz) 0.00
Effektive Zutatenkosten = Einkaufskosten × (1 ÷ (1 − Putzverlust %)) 0.00
Wareneinsatzquote = Zutatenkosten ÷ Nettoverkaufspreis × 100 0%
Empfohlener Bruttopreis = Zutatenkosten ÷ Ziel-Quote × (1 + MwSt.) 0.00
Kurzfassung: Das Wichtigste zur Wareneinsatzquote
  • Formel: Wareneinsatzquote = Einkaufskosten pro Portion ÷ Nettoverkaufspreis × 100
  • Norm Gastronomie: 25–35 %. Dauerhaft über 35 % ist ein Alarmsignal für die Rentabilität — selbst bei hoher Auslastung.
  • Expertenhinweis (DEHOGA): Viele Betriebe unterschätzen den Wareneinsatz, weil Putzverluste, Portionsschwankungen und Lieferantenpreiserhöhungen nicht laufend einkalkuliert werden. Wer die Quote nur quartalsweise prüft, verliert systematisch Marge ohne es zu merken.

Was ist die Wareneinsatzquote — und warum kennen erfolgreiche Küchenchefs sie auswendig?

Es ist Montag, Liefertag. Der Großhändler hat den Hähnchenpreis um 0,80 € pro Kilo angehoben — rückwirkend gilt das für jede Portion, die Sie diese Woche verkaufen. Wenn Sie Ihre Wareneinsatzquote kennen, wissen Sie sofort: Das Gericht liegt jetzt bei 34 % statt 31 %. Wenn nicht, merken Sie es erst am Monatsende in der GuV. Die Food-Cost-Quote — im deutschen Gastgewerbe auch Wareneinsatz oder Wareneinsatzquote genannt — drückt aus, wie viel Prozent des Nettoverkaufspreises Sie für die reinen Zutaten ausgeben. Sie ist die wichtigste Kennzahl jeder Speisenkalkulation.

Wareneinsatzquote (%) = Zutatenkosten pro Portion ÷ Nettoverkaufspreis × 100

Wer den Wareneinsatz täglich im Blick hat, braucht keine bösen Überraschungen am Quartalsende zu fürchten. Der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) empfiehlt als Orientierungswert 28 bis 35 % für die Vollgastronomie — alles dauerhaft darüber gefährdet die Wirtschaftlichkeit, auch bei gut besuchten Betrieben. Ein niedriger Wareneinsatz schafft Spielraum: für bessere Qualität, für höheren Deckungsbeitrag, für Investitionen in Personal und Ausstattung.

Putzverluste: der unterschätzte Kostenfaktor

Putzverluste treiben den tatsächlichen Wareneinsatz still in die Höhe. Drei Beispiele aus der Praxis: Rinderlende verliert beim Parieren 15 bis 20 % (Fett, Sehnen), Staudensellerie bis zu 40 % durch Blätter und Strunk, frischer Blattspinat sogar 50 bis 60 % beim Blanchieren. Wer diese Verluste nicht einkalkuliert, unterschätzt die Zutatenkosten systematisch. Der Rechner korrigiert das automatisch: Geben Sie den Putzverlust in Prozent ein, und der effektive Kostenpreis pro Gramm steigt entsprechend.

Branchenübliche Wareneinsatzquoten — Richtwerte nach Betriebstyp

Betriebstyp Wareneinsatzquote Deckungsbeitrag (Ziel)
Gehobene Gastronomie26–32 %68–74 %
Bistro / Brasserie28–34 %66–72 %
Fast Casual25–30 %70–75 %
Catering & Großküche30–38 %62–70 %
Café / Bäckerei22–28 %72–78 %

Wareneinsatz berechnen — Schritt für Schritt erklärt

Schritt 1: Nettoverkaufspreis ermitteln

Speisekarten zeigen Bruttopreise. Für die Kalkulation brauchen Sie den Nettobetrag — denn die MwSt. gehört dem Finanzamt, nicht dem Betrieb. Teilen Sie den Bruttopreis durch den Faktor (1 + MwSt.-Satz). Beispiel: 7 % MwSt., Bruttopreis 18,90 €.

Nettopreis = 18,90 € ÷ 1,07 = 17,66 €

Schritt 2: Effektive Zutatenkosten berechnen

Berücksichtigen Sie den Putzverlust. Beispiel: Ein Kilo Rinderlende kostet 22 € — nach 18 % Putzverlust stehen Ihnen nur noch 820 g nutzbares Fleisch zur Verfügung. Der tatsächliche Kostenpreis pro Kilogramm steigt dadurch erheblich.

Effektivpreis = 22 € ÷ (1 − 0,18) = 26,83 € / kg

Schritt 3: Wareneinsatzquote berechnen

Addieren Sie alle Zutatenkosten der Portion und setzen Sie sie ins Verhältnis zum Nettoverkaufspreis. Liegt die Quote unter 30 %, ist das für die meisten Betriebe ein gutes Ergebnis.

Wareneinsatzquote = 5,60 € ÷ 17,66 € × 100 = 31,7 %

Schritt 4: Verkaufspreisempfehlung ableiten

Ziel-Nettopreis = Zutatenkosten ÷ Ziel-Quote | Ziel-Bruttopreis = Nettopreis × (1 + MwSt.)

Häufige Fragen zum Wareneinsatz

Was ist der Unterschied zwischen Wareneinsatz und Food Cost? +
Inhaltlich dasselbe — nur die Herkunft der Begriffe unterscheidet sich. "Wareneinsatz" ist der im deutschen Gastgewerbe verbreitete Fachbegriff aus dem Rechnungswesen, der in DEHOGA-Statistiken und Betriebsabrechnungsbögen verwendet wird. "Food Cost" oder "Food-Cost-Quote" ist die englischsprachige Entsprechung, die in internationalen Betrieben und Software-Tools geläufiger ist. In der Praxis meinen beide dasselbe: der prozentuale Anteil der Zutatenkosten am Nettoverkaufspreis.
Wie berechne ich den Wareneinsatz korrekt — mit oder ohne MwSt.? +
Immer mit dem Nettoverkaufspreis (ohne MwSt.). Die Mehrwertsteuer ist ein durchlaufender Posten — sie gehört dem Finanzamt, nicht dem Betrieb. Bei 7 % MwSt. und einem Bruttopreis von 18,90 € teilen Sie zunächst durch 1,07 und erhalten den Nettobetrag (17,66 €). Wer mit Bruttopreisen rechnet, unterschätzt die Wareneinsatzquote um den MwSt.-Anteil — und wundert sich am Monatsende, warum das Ergebnis nicht stimmt.
Was ist der Deckungsbeitrag — und wie hängt er mit dem Wareneinsatz zusammen? +
Der Deckungsbeitrag (DB) ist der Betrag, der nach Abzug der Zutatenkosten vom Nettoverkaufspreis übrig bleibt. Formel: DB = Nettopreis − Zutatenkosten. Ein Gericht mit 17,66 € Nettopreis und 5,60 € Zutatenkosten hat einen DB von 12,06 €. Dieser Betrag muss Personalkosten, Miete, Energie und Gewinn abdecken. Eine gute Wareneinsatzquote allein garantiert noch keinen Gewinn — der Deckungsbeitrag in Euro zeigt, wie viel Substanz jedes verkaufte Gericht tatsächlich liefert.
Welche Wareneinsatzquote gilt als gut für mein Restaurant? +
Das hängt vom Betriebstyp ab. Gehobene Gastronomie arbeitet mit 26–32 %, Bistros und Brasseries mit 28–34 %, Fast-Casual-Konzepte mit 25–30 %. Cafés und Bäckereien liegen oft bei 22–28 %, da Heißgetränke sehr niedrige Wareneinsätze haben. Laut DEHOGA liegt der Orientierungswert für die Vollgastronomie bei 28–35 %. Dauerhaft über 35 % lässt sich nur bei sehr hohen Deckungsbeiträgen in anderen Bereichen kompensieren.
Warum erhöhen Putzverluste den tatsächlichen Wareneinsatz? +
Weil Sie immer das Rohgewicht einkaufen, aber nur das Reingewicht verwenden. Kaufen Sie 1 kg Staudensellerie für 2,40 € und verlieren beim Putzen 40 %, stehen Ihnen nur 600 g nutzbare Ware zur Verfügung. Der effektive Kilopreis beträgt dann 4,00 € statt 2,40 €. Bei Proteinen wie Rinderlende oder Fisch, wo Putzverluste 15–25 % ausmachen können, ist dieser Effekt besonders deutlich. Wer Putzverluste nicht einkalkuliert, kalkuliert zu niedrig.
Kann ich den Rechner für mehrere Gerichte nutzen? +
Der kostenlose Rechner auf dieser Seite kalkuliert ein Gericht pro Sitzung. Für eine vollständige Speisekartenkalkulation mit Speicherung, Preisänderungs-Alerts und Zugriff auf dem Smartphone bietet KitchenNmbrs eine 7-tägige Gratisprüfphase. Alle eingegebenen Rezepte bleiben gespeichert und lassen sich jederzeit anpassen — zum Beispiel wenn ein Lieferant die Preise ändert.

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