Den Preis für ein Sandwich zu berechnen scheint einfach, aber viele Unternehmer vergessen Kosten wie Verpackung und Lieferung. Dadurch verdienst du weniger als du denkst. In diesem Artikel lernst du Schritt für Schritt, wie du den richtigen Verkaufspreis berechnest, inklusive aller versteckten Kosten.
Alle Kosten, die du berücksichtigen musst
Ein Sandwich hat mehr Kosten als nur die Zutaten. Wenn du diese vergisst, verlierst du Geld bei jedem Verkauf.
- Zutaten: Brot, Belag, Gemüse, Saucen
- Verpackung: Behälter, Tüte, Serviette, Aufkleber
- Lieferkosten: Zeit, Benzin, Plattformgebühren
- Sonstige Kosten: Arbeit, Miete, Energie
Zutatenkosten berechnen
Addiere alle Zutaten, die ins Sandwich gehen. Auch die kleinen Dinge wie Butter, Senf und eine Gurkenscheibe.
? Beispiel: Club-Sandwich
Zutaten pro Sandwich:
- Brot (3 Scheiben): €0,45
- Hähnchen (80g): €1,20
- Speck (2 Scheiben): €0,60
- Salat, Tomate, Gurke: €0,35
- Mayonnaise, Senf: €0,15
Zutaten gesamt: €2,75
Verpackungskosten hinzufügen
Verpackung scheint wenig zu sein, aber summiert sich schnell. Rechne alle Materialien ein, die du verwendest, um das Sandwich zu verpacken und zu liefern.
? Beispiel: Verpackungskosten
- Kartonbehälter: €0,25
- Papiertüte: €0,08
- Serviette: €0,03
- Aufkleber mit Logo: €0,04
Verpackung gesamt: €0,40
Lieferkosten berechnen
Bei Lieferung kommen zusätzliche Kosten hinzu. Denke an Plattformgebühren von Lieferando oder Uber Eats, plus deine eigenen Lieferkosten.
- Plattformgebühr: 15-30% des Bestellwerts
- Eigenlieferung: Zeit + Benzin (€2-4 pro Fahrt)
- Zahlungsgebühren: 2-3% bei Online-Zahlung
⚠️ Achtung:
Plattformgebühren werden auf deinen Verkaufspreis berechnet. Je höher dein Preis, desto mehr zahlst du an die Plattform. Berücksichtige dies in deiner Kostenkalkulation.
Gesamtkostpreis berechnen
Jetzt addierst du alles zusammen, um deinen echten Kostpreis zu ermitteln. Damit kannst du bestimmen, was du mindestens für das Sandwich verlangen musst.
? Beispiel: Gesamtkostpreis
- Zutaten: €2,75
- Verpackung: €0,40
- Plattformgebühr (25% von €8,50): €2,13
- Zahlungsgebühren (3% von €8,50): €0,26
Gesamtkosten: €5,54 bei Verkauf von €8,50
Food cost: 65% - das ist zu hoch!
Verkaufspreis bestimmen
Für eine gesunde Marge möchtest du deine food cost zwischen 25-35% halten. Rechne von deinen Kosten nach oben, um deinen Mindestverkaufspreis zu finden.
Formel: Mindestverkaufspreis = Gesamtkosten / (Gewünschter food cost % / 100)
? Beispiel: Richtigen Preis berechnen
Kosten ohne Plattformgebühr: €3,15
Gewünschter food cost: 30%
Mindestpreis: €3,15 / 0,30 = €10,50
Plattformgebühr (25%): €2,63
Echter food cost: €5,78 / €10,50 = 55%
Tipps für bessere Margen
- Produkte bündeln: Verkaufe Sandwich + Getränk, um Plattformgebühr zu verteilen
- Mindestbestellwert: Setze ein Minimum von €15-20 für Lieferung
- Eigenlieferung: Erwäge Eigenlieferung bei vielen Bestellungen in der Nähe
- Verpackung optimieren: Kaufe Verpackung in großen Mengen für niedrigere Kosten
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Wie berechnest du den Preis für ein Sandwich? (Schritt für Schritt)
Berechne Zutatenkosten
Addiere alle Zutaten: Brot, Belag, Gemüse, Saucen. Auch kleine Mengen wie Butter und Senf einrechnen. Verwende deine echten Einkaufspreise, nicht geschätzte Beträge.
Addiere Verpackungskosten
Rechne alle Verpackungsmaterialien ein: Behälter, Tüte, Serviette, Aufkleber. Diese Kosten scheinen klein, können aber 10-15% deiner Kostenkalkulation bei Lieferung ausmachen.
Berechne Liefer- und Plattformkosten
Plattformgebühren sind 15-30% deines Verkaufspreises. Rechne auch Zahlungsgebühren (2-3%) ein. Diese Kosten bestimmen großteils, ob Lieferung rentabel ist.
Bestimme deinen Verkaufspreis
Teile deine Gesamtkosten durch dein gewünschtes food cost Prozent (zum Beispiel 30%). Dies gibt dir den Mindestverkaufspreis, um rentabel zu sein.
✨ Pro tip
Überprüfe zuerst deine 5 meistverkauften Sandwiches. Wenn diese rentabel sind, hast du 80% deines Umsatzes optimiert. Mit einer App wie KitchenNmbrs siehst du direkt deine food cost pro Produkt, inklusive aller Verpackungs- und Lieferkosten.
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich MwSt. in meine Kostenkalkulation einbeziehen?
Wie oft muss ich meine Preise anpassen?
Was ist, wenn mein Konkurrent günstiger ist?
Ist Lieferung immer teurer als Abholung?
Kann ich Verpackungskosten an den Kunden weitergeben?
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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