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📝 Bar, Getränke & Cocktails · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie stelle ich sicher, dass mein Barpersonal die profitabelsten Getränke empfiehlt?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 16 Mar 2026

Dein Barpersonal verkauft, was es kennt, nicht das, was am meisten einbringt. Ein Cocktail mit 18% Pour Cost bringt dir mehr ein als ein Bier mit 25% Pour Cost, aber dein Barkeeper weiß das nicht. Indem du deinem Team Einblick in die Margen gibst und ein einfaches Bonussystem einführst, leitest du es zu den profitabelsten Entscheidungen.

Berechne zuerst die Pour Cost aller deiner Getränke

Pour Cost ist die Getränkeversion von Lebensmittelkosten. Es zeigt, welcher Prozentsatz deines Verkaufspreises in den Einkauf von Alkohol und Mixern fließt.

💡 Beispielberechnung:

Mojito Verkaufspreis: €9,50 inkl. 21% MwSt.

  • Verkaufspreis exkl. MwSt.: €9,50 / 1,21 = €7,85
  • Rum (5cl à €28/Liter): €1,40
  • Limette, Minze, Zucker, Soda: €0,35
  • Gesamteinkauf: €1,75

Pour Cost: (€1,75 / €7,85) × 100 = 22,3%

Formel Pour Cost: (Einkaufskosten Getränk / Verkaufspreis exkl. MwSt.) × 100

⚠️ Achtung:

Alkoholische Getränke haben 21% MwSt., nicht 9%. Berechne immer exkl. MwSt. für eine korrekte Pour Cost.

Erstelle eine Rentabilitätsübersicht für dein Team

Erstelle eine einfache Übersicht, die deinen Barkeepern zeigt, welche Getränke am meisten einbringen. Sortiere nach Pour Cost von niedrig zu hoch.

💡 Beispiel Top 5 profitabelste Getränke:

  • Hauswein weiß: 16% Pour Cost
  • Gin-Tonic Premium: 18% Pour Cost
  • Espresso Martini: 19% Pour Cost
  • Aperol Spritz: 20% Pour Cost
  • Mojito: 22% Pour Cost

Im Vergleich dazu am wenigsten profitabel: Heineken (28% Pour Cost)

Hänge diese Übersicht an einem Ort auf, wo nur dein Team sie sieht. Aktualisiere sie monatlich, wenn sich deine Einkaufspreise ändern.

Trainiere dein Team in suggestivem Verkauf

Bringe deinen Barkeepern bei, wie sie subtil zu profitablen Entscheidungen lenken können, ohne aufdringlich zu wirken.

  • Bei "Was hast du für Wein?" → Beginne immer mit deinem Hauswein
  • Bei "Ein Bier bitte" → "Wir haben gerade ein neues Craft Beer bekommen, möchtest du das probieren?"
  • Bei "Etwas Leckeres" → Nenne immer zuerst deine Top 3 profitabelsten Cocktails
  • Bei Zweifel zwischen zwei Optionen → Wähle immer die profitabelste

Führe ein einfaches Bonussystem ein

Motiviere dein Team, indem du profitablen Verkauf belohnst. Das funktioniert besser als nur zu sagen, was sie tun sollen.

💡 Beispiel Bonussystem:

  • Pro verkaufte Flasche Hauswein: €2 Bonus
  • Pro Premium-Cocktail (Pour Cost <20%): €1 Bonus
  • Monatlicher Zusatz: €50 für höchsten durchschnittlichen Pour Cost

Kostet dich €200/Monat, erhöht aber deine Marge um €800+

Messe und überwache die Ergebnisse

Halte wöchentlich fest, welcher Barkeeper welche Getränke verkauft. Überprüfe, ob deine durchschnittliche Pour Cost sinkt und deine Marge steigt.

  • Messe Pour Cost pro Barkeeper pro Woche
  • Vergleiche Umsatz Premium-Getränke vs. Standard
  • Überprüfe, ob dein Gesamtgetränkeumsatz steigt (nicht nur Verschiebung)

Ein System wie KitchenNmbrs hilft dabei, diese Zahlen automatisch pro Getränk zu verfolgen, ohne dass du manuell berechnen musst, welche Marge welcher Barkeeper realisiert.

Wie trainierst du Barpersonal in profitablem Verkauf? (Schritt für Schritt)

1

Berechne die Pour Cost aller deiner Getränke

Erstelle eine Liste aller Getränke mit Einkaufspreis und Verkaufspreis. Berechne die Pour Cost: (Einkaufskosten / Verkaufspreis exkl. MwSt.) × 100. Sortiere von niedrig zu hoch Pour Cost.

2

Erstelle eine Top-10-Liste der profitabelsten Getränke

Erstelle eine Übersicht für dein Team mit den 10 profitabelsten Getränken. Hänge diese an der Bar auf, wo nur Personal sie sieht. Aktualisiere monatlich.

3

Trainiere Techniken des suggestiven Verkaufs

Bringe deinem Team bei, wie es bei jeder Frage zuerst die profitabelste Option nennt. Übe Standardsätze und lass sie die Pour-Cost-Liste auswendig lernen.

4

Führe ein Bonussystem ein

Belohne den Verkauf profitabler Getränke mit kleinen Boni. Zum Beispiel €1 pro Premium-Cocktail oder €2 pro Flasche Hauswein. Messe wöchentlich, wer die beste Marge realisiert.

5

Überwache und evaluiere Ergebnisse

Überprüfe wöchentlich die durchschnittliche Pour Cost pro Barkeeper. Vergleiche Umsatz von Premium- vs. Standard-Getränken. Passe das System basierend auf Ergebnissen an.

✨ Pro tip

Lass deine Barkeeper ihre wöchentliche Pour Cost selbst berechnen. Wer den niedrigsten Prozentsatz erreicht, gewinnt einen kleinen Preis. So werden sie sich ihrer Auswirkung auf die Rentabilität bewusst.

Selbst berechnen?

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Häufig gestellte Fragen

Was ist eine gute Pour Cost für Cocktails?

Eine typische Pour Cost für Cocktails liegt zwischen 18% und 25%. Premium-Cocktails können niedriger sein (15-20%), während einfache Mixed Drinks oft höher ausfallen (25-30%).

Wie verhindere ich, dass Personal zu aufdringlich wird?

Trainiere sie, immer 2-3 Optionen zu geben, wobei die profitabelste zuerst kommt. Lass sie die Vorteile erklären (Geschmack, Qualität) statt nur zu pushen.

Sollte ich unterschiedliche Boni pro Getränkeart geben?

Ja, gib höhere Boni für Getränke mit niedrigerer Pour Cost. Zum Beispiel €2 für Hauswein (16% Pour Cost) und €0,50 für Bier (28% Pour Cost).

Wie oft sollte ich die Pour Cost neu berechnen?

Überprüfe monatlich, ob Lieferanten ihre Preise geändert haben. Bei großen Änderungen (>10%) berechnest du sofort neu und aktualisierst die Liste für dein Team.

Kann ich dieses System auch für Wein verwenden?

Absolut. Wein hat oft die besten Margen. Trainiere dein Team, bei jeder Weinfrage mit Hauswein zu beginnen und Premium-Weine bei besonderen Gelegenheiten zu empfehlen.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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