Fotos bei Gerichten auf deiner Speisekarte können den Umsatz dieser Gerichte um 20-30% erhöhen. Es funktioniert, weil Gäste visuell entscheiden - sie bestellen, was gut aussieht. Aber Fotos haben auch Nachteile: Sie kosten Geld und können deine Speisekarte unübersichtlich machen.
Warum Fotos den Umsatz erhöhen
Dein Gehirn verarbeitet Bilder 60.000 Mal schneller als Text. Wenn ein Gast deine Speisekarte anschaut, scannen seine Augen zuerst die Fotos. Ein gutes Foto weckt Hunger und macht das Gericht konkret.
? Beispiel:
Restaurant mit 100 Couverts pro Tag testet Fotos bei 3 Gerichten:
- Pasta Carbonara: von 8 auf 12 Verkäufe pro Tag (+50%)
- Steak: von 15 auf 19 Verkäufe pro Tag (+27%)
- Tiramisu: von 12 auf 16 Verkäufe pro Tag (+33%)
Durchschnittlicher Anstieg: 37% mehr Umsatz bei diesen Gerichten
Der psychologische Effekt
Fotos funktionieren durch drei Mechanismen:
- Ankereffekt: Das Foto wird zum Referenzpunkt. Gäste vergleichen andere Gerichte mit dem, was sie sehen
- Mentale Verfügbarkeit: Gerichte mit Fotos bleiben besser im Gedächtnis haften
- Verführungseffekt: Ein schönes Foto aktiviert das Belohnungssystem in deinem Gehirn
Welche Gerichte bekommen ein Foto
Nicht jedes Gericht braucht ein Foto. Konzentriere dich auf:
- Signature Dishes: Deine Spezialitäten, mit denen du am meisten verdienst
- Komplexe Gerichte: Dinge, die Gäste sich schwer vorstellen können
- Neue Artikel: Unbekannte Gerichte brauchen visuelle Unterstützung
- Höchste Marge: Gerichte mit der besten Rentabilität
⚠️ Achtung:
Setze nicht bei jedem Gericht ein Foto. Das macht deine Speisekarte unübersichtlich und schwächt den Effekt. Wähle maximal 30% deiner Gerichte.
Kosten und Investition
Professionelle Speisekartenfotografien kosten zwischen €50-150 pro Gericht. Für ein Restaurant mit 20 Gerichten bedeutet das:
? Kostenbeispiel:
- Fotograf: €100 pro Gericht × 6 Gerichte = €600
- Speisekarte Neudruck: €300
- Gesamtinvestition: €900
Bei 25% Umsatzsteigerung bei diesen 6 Gerichten: amortisiert sich in 2-4 Monaten
Qualität der Fotos ist entscheidend
Ein schlechtes Foto wirkt sich negativ aus. Gäste bestellen weniger, wenn das Foto nicht appetitlich aussieht. Merkmale guter Speisekartenfotografien:
- Professionelle Beleuchtung: Natürliches Licht oder Studio-Setup
- Richtige Perspektive: Meist 45 Grad von oben
- Frische Zutaten: Alles muss frisch und farbig aussehen
- Styling: Garnierung und Präsentation wie Gäste sie erhalten
Alternativen zu Fotos
Wenn Fotos nicht in dein Budget passen, gibt es Alternativen:
- Ausführliche Beschreibungen: Erzähle, wie das Gericht schmeckt und riecht
- Zutaten hervorheben: "Mit frischem Trüffel" oder "Dry-aged Rindfleisch"
- Zubereitungsart: "24 Stunden gegart" oder "Auf dem Josper gegrillt"
- Herkunft: "Muscheln aus Zeeland" oder "Bio-Hähnchen"
Fotos und digitale Speisekarten
Auf Tablets und QR-Code-Menüs funktionieren Fotos noch besser, weil:
- Der Bildschirm Licht abgibt, wodurch Fotos hervorstechen
- Du leicht zwischen Gerichten mit und ohne Fotos wechseln kannst
- Aktualisierungen günstiger sind als Neudrucke
? Teste den Effekt:
Messe 2 Wochen Umsatz ohne Fotos, dann 2 Wochen mit Fotos:
- Zähle Verkauf pro Gericht pro Woche
- Vergleiche Zeitraum vor und nach Fotos
- Berechne: zusätzliche Verkäufe × Marge pro Gericht
So siehst du, ob sich die Investition amortisiert
KitchenNmbrs und Menü-Analyse
Mit KitchenNmbrs siehst du genau, welche Gerichte am besten verkaufen und die höchste Marge haben. Diese Daten helfen dir zu entscheiden, welche Gerichte ein Foto verdienen. Du kannst auch vor und nach dem Hinzufügen von Fotos die Verkaufszahlen vergleichen, um den Effekt zu messen.
Wie testest du den Effekt von Fotos auf deinen Umsatz?
Messe aktuellen Umsatz pro Gericht
Zähle 2 Wochen lang, wie viel du von jedem Gericht verkaufst. Notiere dies täglich in einer Liste oder App. Das wird deine Baseline zum späteren Vergleich.
Wähle 3-5 Gerichte für Fotos
Wähle deine Signature Dishes oder Gerichte mit der höchsten Marge. Lass professionelle Fotos machen oder mache selbst gute Fotos mit natürlichem Licht und Styling.
Messe Umsatz nach Hinzufügen von Fotos
Zähle wieder 2 Wochen lang den Umsatz derselben Gerichte. Vergleiche mit dem vorherigen Zeitraum. Eine Steigerung von 20-30% ist normal für Gerichte mit Fotos.
✨ Pro tip
Teste zuerst mit 2-3 Gerichten, bevor du dein ganzes Menü umstellst. Messe den Umsatz 2 Wochen vor und 2 Wochen nach dem Hinzufügen von Fotos - so siehst du direkt den Effekt auf deinen Umsatz.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Fotos sollte ich auf meiner Speisekarte haben?
Kann ich selbst Fotos machen oder muss ich einen Fotografen engagieren?
Funktionieren Fotos auch auf digitalen Speisekarten?
Wie lange dauert es, bis sich Fotos amortisieren?
Welche Gerichte brauchen kein Foto?
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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