Desserts und Getränke können deine Liefermarge erheblich verbessern. Sie haben oft niedrigere Lebensmittelkosten als Hauptgerichte, aber zusätzliche Verpackungskosten. In diesem Artikel lernst du, genau zu berechnen, was Desserts und Getränke in deinem Liefermenü bringen.
Warum Desserts und Getränke deine Marge verbessern
Desserts und Getränke sind oft rentabler als Hauptgerichte. Die Lebensmittelkosten liegen normalerweise zwischen 15-25%, während Hauptgerichte etwa 28-35% ausmachen. Außerdem erhöhen sie deinen durchschnittlichen Bestellwert ohne zusätzliche Lieferkosten.
? Beispiel:
Hauptgericht: €18,50 (Lebensmittelkosten 32%)
- Tiramisu: €6,50 (Lebensmittelkosten 22%)
- Softdrink: €3,50 (Lebensmittelkosten 18%)
Bestellwert steigt von €18,50 auf €28,50 (+54%)
Berechne die tatsächlichen Kosten pro Artikel
Bei der Lieferung musst du neben Zutaten auch Verpackung berücksichtigen. Ein Dessert benötigt oft eine separate Schachtel, Getränke einen zusätzlichen Behälter oder Halter.
? Beispiel Tiramisu:
- Zutaten: €1,20
- Dessertschachtel: €0,15
- Löffel: €0,05
- Zusätzliche Tasche: €0,08
Gesamtkosten: €1,48 auf €6,50 = 22,8% Lebensmittelkosten
Plattformgebühren in deine Berechnung einbeziehen
Lieferplattformen berechnen 15-30% Provision auf deinen gesamten Bestellwert. Je höher dein Bestellwert, desto mehr Euro zahlst du an Plattformgebühren.
⚠️ Achtung:
Ein höherer Bestellwert bedeutet auch höhere Plattformgebühren. Berücksichtige dies in deiner Margenberechnung.
Formel für die Gewinnspannen-Auswirkung
Verwende diese Formel, um zu berechnen, was Desserts und Getränke bringen:
Zusätzliche Marge = (Verkaufspreis - Kosten - Plattformgebühr) × Anzahl verkauft
? Beispielberechnung:
Tiramisu €6,50 (25% Plattformgebühr):
- Verkaufspreis: €6,50
- Kosten: €1,48
- Plattformgebühr: €1,63
- Nettomarge: €3,39 pro Stück
Bei 50 Stück pro Woche: €3,39 × 50 × 52 = €8.814 zusätzlich pro Jahr
Optimale Mischung für maximale Marge
Konzentriere dich auf Artikel mit der besten Marge-Kombination. Normalerweise sind das:
- Getränke: Cola, Wasser, Säfte (Lebensmittelkosten 15-20%)
- Einfache Desserts: Eis, Brownies, Tiramisu (Lebensmittelkosten 20-25%)
- Kaffee/Tee: Hohe Marge, niedrige Verpackungskosten
Vermeide komplexe Desserts, die viel Verpackung oder spezielle Kühlung benötigen.
Verfolge deine Ergebnisse
Notiere, welche Desserts und Getränke am besten verkauft werden. Konzentriere dein Marketing auf die rentabelsten Artikel. Ein System wie KitchenNmbrs hilft dabei, die tatsächliche Marge pro Artikel zu verfolgen, einschließlich Verpackungskosten.
Wie berechnest du die Gewinnspannen-Auswirkung? (Schritt für Schritt)
Alle Kosten aufzählen
Notiere Zutatenkosten, Verpackungskosten (Schachteln, Löffel, Taschen) und eventuell Extras wie Servietten oder Saucen. Addiere alles für die Gesamtkostpreis pro Artikel.
Nettomarge pro Artikel berechnen
Ziehe von deinem Verkaufspreis die Gesamtkosten und die Plattformgebühr ab (normalerweise 15-30% des Verkaufspreises). Das ist deine tatsächliche Marge pro verkauftem Artikel.
Auf Jahresbasis hochrechnen
Schätze, wie viele Stück du pro Woche verkaufst, und multipliziere mit 52 Wochen. So siehst du die gesamte jährliche Auswirkung des Hinzufügens von Desserts und Getränken zu deinem Menü.
✨ Pro tip
Konzentriere dich auf 3-5 Desserts und Getränke statt auf ein umfangreiches Angebot. Weniger Auswahl erhöht die Konversionsrate und hält dein Inventar übersichtlich.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
Selbst berechnen?
Unser kostenloser Wareneinsatz-Rechner macht es in Sekunden.
War dieser Artikel hilfreich?
Häufig gestellte Fragen
Muss ich VAT in meine Margenberechnung für die Lieferung einbeziehen?
Welche Desserts haben die höchste Marge bei Lieferung?
Wie oft sollte ich meine Dessert- und Getränkepreise anpassen?
Was ist, wenn meine Plattformgebühr steigt?
Sind Getränke immer rentabler als Desserts?
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
Mehr in dieser Kategorie
Verwandte Fragen
Mehr Themen entdecken
Food-Cost-Kontrolle für Lieferung und Dark Kitchens
Bei Lieferung sind die Margen dünner denn je. KitchenNmbrs berechnet Ihren tatsächlichen Food Cost inklusive Verpackung, damit Sie wissen, ob jede Bestellung profitabel ist. 14 Tage kostenlos testen.
Kostenlose Testversion starten →