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📝 Lieferung & Dark Kitchen · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie berechne ich die Rentabilität meiner Lieferaktivitäten pro Monat?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 16 Mar 2026

Die Rentabilität deiner Lieferaktivitäten zu berechnen gibt dir Einblick, ob Lieferung profitabel ist. Viele Restaurantbesitzer vergessen die versteckten Kosten wie Plattformgebühren, Verpackungskosten und zusätzliche Arbeit. In diesem Artikel lernst du Schritt für Schritt, wie du genau berechnest, was Lieferung dir pro Monat bringt.

Warum die Lieferrentabilität oft enttäuschend ausfällt

Auf den ersten Blick wirkt Lieferung attraktiv. Mehr Umsatz ohne zusätzliche Tische. Aber die Realität sieht oft anders aus:

  • Plattformgebühren von 15-30% pro Bestellung
  • Verpackungskosten, die du nicht weitergibst
  • Höhere Lebensmittelkosten durch kleinere Portionen in Behältern
  • Zusätzliche Arbeit zum Verpacken und Vorbereiten

⚠️ Achtung:

Lieferumsatz ist kein reiner Gewinn. Ziehe alle Kosten ab, bevor du die Rentabilität berechnest.

Sammle alle Lieferkosten des letzten Monats

Für eine korrekte Berechnung brauchst du diese Zahlen:

  • Gesamter Lieferumsatz: Was Kunden bezahlt haben (inkl. MwSt.)
  • Plattformgebühren: Provision an Lieferando, Uber Eats, etc.
  • Verpackungskosten: Behälter, Taschen, Besteck, Servietten
  • Zutatenkosten: Lebensmittelkosten aller gelieferten Gerichte
  • Zusätzliche Arbeit: Zeit zum Verpacken und Vorbereiten

💡 Beispiel Kosten März:

Restaurant mit 400 Lieferbestellungen:

  • Lieferumsatz: €12.000
  • Plattformgebühren (22%): €2.640
  • Verpackungskosten: €320
  • Zutatenkosten: €3.600
  • Zusätzliche Arbeit: €800

Gesamtkosten: €7.360

Berechne dein Netto-Lieferergebnis

Jetzt kannst du ausrechnen, was Lieferung wirklich bringt:

Netto-Lieferergebnis = Lieferumsatz - Alle Kosten

💡 Beispielberechnung:

€12.000 Umsatz - €7.360 Kosten = €4.640 Netto

Rentabilität: €4.640 / €12.000 × 100 = 38,7%

Vergleiche mit Restaurantrentabilität

Ein gesundes Restaurant hat oft eine Nettomarge von 8-15%. Bei Lieferung können höhere Margen durch folgende Faktoren entstehen:

  • Keine Bedienung und Abwäsche
  • Keine Tische und Stühle nötig
  • Niedrigere Miete pro Quadratmeter Küche

Aber achte auf die versteckten Kosten. Wenn deine Rentabilität unter 20% liegt, verdienst du wahrscheinlich zu wenig.

⚠️ Achtung:

Rechne mit Umsatz ohne MwSt. für einen fairen Vergleich. Lieferumsatz von €12.000 inkl. MwSt. sind €11.009 ohne MwSt.

Verbesserungspunkte für höhere Rentabilität

Wenn deine Rentabilität enttäuschend ausfällt, schau dir diese Punkte an:

  • Mindestbestellwert erhöhen: Höherer Durchschnittswert pro Bestellung
  • Verpackungskosten weitergeben: €0,50 Zuschlag pro Bestellung
  • Menü optimieren: Fokus auf Gerichte, die gut transportiert werden
  • Plattformmix: Teste verschiedene Lieferplattformen

💡 Beispiel Verbesserung:

Durch Erhöhung des Mindestbestellwerts von €15 auf €20:

  • Durchschnittliche Bestellung: von €30 auf €35
  • Gleiche Kosten, 17% mehr Umsatz
  • Rentabilität steigt von 38,7% auf 45,3%

Monatliche Überwachung einrichten

Überwache diese KPIs monatlich:

  • Anzahl der Bestellungen
  • Durchschnittlicher Bestellwert
  • Plattformgebühren-Prozentsatz
  • Verpackungskosten pro Bestellung
  • Netto-Rentabilitätsprozentsatz

Mit einem System wie KitchenNmbrs kannst du Lebensmittelkosten pro Gericht automatisch berechnen, auch für Liefermenüs. So siehst du direkt, welche Gerichte bei Lieferung am meisten bringen.

Wie berechnest du die Lieferrentabilität? (Schritt für Schritt)

1

Sammle alle Umsatz- und Kostenzahlen

Notiere den gesamten Lieferumsatz des letzten Monats und alle Kosten: Plattformgebühren, Verpackungen, Zutaten und zusätzliche Arbeitszeit. Überprüfe deine Kontoauszüge und Rechnungen auf genaue Beträge.

2

Berechne die Gesamtkosten

Addiere alle Kosten: Plattformprovision + Verpackungskosten + Lebensmittelkosten + zusätzliche Arbeit. Vergesse keine versteckten Kosten wie zusätzliche Energie zum Warmhalten.

3

Berechne die Netto-Rentabilität

Ziehe alle Kosten vom Umsatz ab und teile durch den Umsatz: (Umsatz - Kosten) / Umsatz × 100. Eine gesunde Lieferrentabilität liegt zwischen 25-40%.

✨ Pro tip

Überprüfe deine Top 5 meistverkauften Liefergerichte separat. Wenn diese eine Rentabilität über 35% haben, konzentriere dein Marketing darauf und erhöhe die Rentabilität deiner gesamten Lieferaktivität.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Rentabilität ist normal für Lieferaktivitäten?

Eine gesunde Lieferrentabilität liegt zwischen 25-40%. Unter 20% verdienst du zu wenig, über 40% machst du es ausgezeichnet. Das ist höher als Restaurant-Essen, weil du keine Bedienung und Tische hast.

Sollte ich MwSt. in meine Rentabilitätsberechnung einbeziehen?

Berechne die Rentabilität sowohl mit als auch ohne MwSt. für ein vollständiges Bild. Zum Vergleich mit anderen Aktivitäten verwendest du normalerweise ohne MwSt., da MwSt. an die Steuerbehörde weitergeleitet wird.

Wie oft sollte ich meine Lieferrentabilität überprüfen?

Überprüfe deine Lieferrentabilität monatlich. Plattformgebühren und Kosten ändern sich regelmäßig. Bei großen Abweichungen (mehr als 5 Prozentpunkte) untersuchst du sofort die Ursache.

Welche Kosten vergessen Unternehmer oft bei Lieferung?

Oft vergessen: Verpackungskosten (€0,30-0,80 pro Bestellung), zusätzliche Arbeitszeit zum Verpacken, höhere Lebensmittelkosten durch andere Portionsgrößen und Energiekosten zum Warmhalten von Gerichten.

Ist die Rentabilität für alle Lieferplattformen gleich?

Nein, jede Plattform hat andere Provisionen und Bedingungen. Lieferando berechnet oft 18-25%, Uber Eats 20-30%. Teste verschiedene Plattformen und vergleiche die Netto-Rentabilität pro Plattform.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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