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📝 Lieferung & Dark Kitchen · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie verarbeite ich die Kosten für externe Paketlabels für Kühlversand in meinen Kostpreis?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 14 Mar 2026

Externe Paketlabels für Kühlversand kosten Geld und beeinflussen deine Gewinnmarge. Viele Gastronomiebetreiber vergessen, diese Kosten in ihren Kostpreis einzubeziehen, wodurch sie unbewusst Geld verlieren. In diesem Artikel lernst du Schritt für Schritt, wie du Labelkosten korrekt in deinen Gerichtskostpreis einarbeitest.

Was sind externe Paketlabel-Kosten?

Externe Paketlabels sind spezielle Aufkleber oder Etiketten, die du für Kühlversand verwenden musst. Sie enthalten oft Temperaturindikatoren, Verfallsdaten und Tracking-Codes. Diese Labels kosten zwischen €0,15 und €0,45 pro Stück, je nach Typ und deinem Bestellvolumen.

💡 Beispiel:

Du verwendest Temperaturlabels eines externen Lieferanten für deine frischen Mahlzeiten:

  • Kosten pro Label: €0,25
  • Lieferungen pro Monat: 800 Stück
  • Monatliche Kosten: €200

Pro Lieferbestellung: €0,25 zusätzliche Kosten

Warum diese Kosten oft vergessen werden

Viele Betreiber sehen Paketlabels als 'kleine Kosten' und vergessen, sie in ihre Kostprisberechnung einzubeziehen. Das ist ein Fehler. Bei 800 Lieferungen pro Monat kostet dich das €2.400 pro Jahr. Wenn du diese Kosten nicht weitergibst, gehen sie direkt von deinem Gewinn ab.

⚠️ Achtung:

Berechne Labelkosten pro Bestellung, nicht pro Gericht. Wenn jemand 3 Gerichte bestellt, verwendest du nur 1 Label für die gesamte Bestellung.

Wie berechnest du die Auswirkung auf deine Marge?

Die Formel ist einfach: Du teilst die Labelkosten durch den durchschnittlichen Bestellwert ohne MwSt. Dies gibt dir den Prozentsatz, den diese Kosten von deiner Marge abziehen.

Formel:
Auswirkung % = (Labelkosten pro Bestellung / Durchschnittlicher Bestellwert ohne MwSt) × 100

💡 Beispielberechnung:

Situation: Durchschnittliche Bestellung €32,00 inkl. 9% MwSt, Labelkosten €0,30

  • Bestellwert ohne MwSt: €32,00 / 1,09 = €29,36
  • Auswirkung: (€0,30 / €29,36) × 100 = 1,02%

Diese Labels kosten dich über 1% deiner Marge pro Bestellung

Drei Möglichkeiten, Labelkosten zu verarbeiten

Du kannst Labelkosten auf verschiedene Weise in deine Preise einkalkulieren:

  • Option 1: Feste Gebühr pro Bestellung (€0,50 'Verpackungskosten')
  • Option 2: Prozentuale Aufschlag auf alle Liefergerichte (1-2%)
  • Option 3: Mindestbestellwert erhöhen, um Kosten zu decken

Welche Option funktioniert am besten?

Für kleine Gastronomiebetriebe funktioniert Option 1 (feste Gebühr) oft am besten. Es ist transparent für den Kunden und deckt deine Kosten vollständig. Viele Lieferrestaurants berechnen €0,50 bis €1,50 'Verpackungskosten', unter denen auch Labelkosten fallen.

💡 Praktisches Beispiel:

Restaurant mit €0,35 Labelkosten pro Bestellung:

  • Berechnet €0,75 Verpackungskosten
  • Deckt Labelkosten + normale Verpackung
  • Marge: €0,40 pro Bestellung zusätzlich

Bei 600 Bestellungen/Monat = €240 zusätzliche Marge

Registrierung in deinem Kostpreis-System

Behandle Labelkosten als 'indirekte Verpackungskosten' in deiner Verwaltung. In einer App wie KitchenNmbrs kannst du dies als Standard-Kostenposition erfassen, die automatisch in deine Margeberechnungen einbezogen wird.

Das Wichtigste ist, dass du diese Kosten nicht vergisst und sie strukturell weitergibst. Sonst verdampft dein Gewinn, ohne dass du es merkst.

Wie berechnest du Labelkosten in deinen Kostpreis? (Schritt für Schritt)

1

Berechne deine tatsächlichen Labelkosten pro Bestellung

Addiere, was du pro Label zahlst, einschließlich eventueller Setup- oder Versandkosten deines Lieferanten. Teile dies durch die Anzahl der Labels, die du tatsächlich pro Monat verwendest.

2

Bestimme deinen durchschnittlichen Bestellwert ohne MwSt

Nimm deinen gesamten Lieferumsatz des letzten Monats und teile durch die Anzahl der Bestellungen. Rechne dies ohne MwSt um, indem du durch 1,09 teilst.

3

Berechne das Margepercentage, das Labels kosten

Teile deine Labelkosten pro Bestellung durch deinen durchschnittlichen Bestellwert ohne MwSt und multipliziere mit 100. Dieses Prozentual geht direkt von deinem Gewinn ab.

4

Bestimme deine Weitergabestrategie

Wähle zwischen festen Verpackungskosten (€0,50-€1,50), prozentualem Aufschlag auf alle Gerichte oder Erhöhung deines Mindestbestellwerts, um die Kosten zu decken.

✨ Pro tip

Verhandle mit deinem Labelliefer über Mengenrabatt ab 1000 Stück pro Monat. Oft bekommst du 10-20% Rabatt, was direkt deine Marge verbessert.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich Labelkosten als Betriebskosten abziehen?

Ja, Paketlabels sind normale Betriebskosten, die du abziehen kannst. Bewahre deine Rechnungen vom Labelliefer für deine Buchhaltung auf.

Muss ich MwSt auf Verpackungskosten zahlen, die ich weitergebe?

Ja, wenn du Verpackungskosten an Kunden weitergibst, fallen 9% MwSt an (gleicher Satz wie Essen). Berechne also €0,75 inkl. MwSt, wenn du €0,69 ohne MwSt erhalten möchtest.

Was ist, wenn Kunden sich über zusätzliche Verpackungskosten beschweren?

Erkläre, dass dies für Kühlversand und Lebensmittelsicherheit notwendig ist. Viele Kunden akzeptieren dies, wenn du betonst, dass es die Qualität ihres Essens garantiert.

Kann ich günstigere Labels verwenden, um Kosten zu sparen?

Sei vorsichtig mit zu günstigen Labels. Für Kühlversand brauchst du zuverlässige Temperaturanzeige. Sparen lieber durch größere Bestellvolumen.

Wie oft sollte ich meine Labelkosten neu berechnen?

Überprüfe dies alle 3 Monate. Labelpreise können sich ändern und dein Bestellvolumen wächst, sodass du möglicherweise Rabatt bei deinem Lieferanten bekommen kannst.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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