Ein Hamburger scheint einfach zu sein, aber mit verschiedenen Optionen und Extras wird die Kostenkalkulation schnell komplex. Viele Hamburgerbuden schätzen die Kosten, wodurch sie Geld verlieren, ohne es zu wissen. In diesem Artikel lernst du Schritt für Schritt, wie du genau berechnest, was jede Hamburgervariante kostet.
Die Grundlage: Kostenkalkulation eines Standard-Hamburgers
Beginne mit deinem Basis-Hamburger. Addiere alle Zutaten, die auf den Teller kommen:
- Brötchen (Ober- und Unterseite)
- Fleisch (Hamburger Patty)
- Gemüse (Salat, Tomate, Zwiebel, Gurke)
- Saucen (Mayo, Ketchup, Senf)
- Käse (falls Standard)
- Beilagen (Pommes, Salat)
? Beispiel Basis-Hamburger:
- Brötchen: €0,45
- Rindfleisch Patty 150g: €2,10
- Salat, Tomate, Zwiebel: €0,35
- Käse: €0,25
- Saucen: €0,15
- Pommes 200g: €0,40
Gesamtkostenkalkulation: €3,70
Extras und Optionen systematisch berechnen
Erstelle eine Liste aller möglichen Extras mit ihrer exakten Kostenkalkulation. Dies wird dein Baukastensystem:
- Zusätzliches Fleisch: Pro Patty berechnen (z.B. €2,10)
- Andere Fleischsorten: Hähnchen, Fisch, Veggie-Burger
- Zusätzlicher Käse: Pro Scheibe (z.B. €0,25)
- Premium Toppings: Speck, Avocado, Pilze
- Saucen-Upgrades: Trüffelmayo, BBQ-Sauce
? Beispiel XL Bacon Cheeseburger:
Basis-Hamburger (€3,70) plus:
- Zusätzliches Patty: €2,10
- Zusätzlicher Käse: €0,25
- Speck 30g: €0,85
- Upgrade auf Brioche-Brötchen: €0,30
Gesamtkostenkalkulation: €7,20
Verschiedene Zubereitungsarten berücksichtigen
Einige Optionen kosten mehr in der Zubereitung:
- Gegrilltes Gemüse: Zusätzliches Gas/Strom + Zeit
- Frische Pommes vs. Tiefkühl: Unterschiedliche Kostenkalkulation
- Hausgemachte Saucen: Arbeitszeit einberechnen
⚠️ Achtung:
Vergiss nicht die Verpackungskosten bei Abholung und Lieferung. Eine Hamburger-Box kostet €0,15-0,30 extra pro Bestellung.
Foodcost-Prozentsatz pro Variante kontrollieren
Berechne für jede Hamburgervariante den Foodcost-Prozentsatz:
Foodcost % = (Kostenkalkulation / Verkaufspreis ohne MwSt.) × 100
? Beispiel Kontrolle:
XL Bacon Cheeseburger verkaufst du für €18,50 (inkl. 9% MwSt.)
- Verkaufspreis ohne MwSt.: €18,50 / 1,09 = €16,97
- Kostenkalkulation: €7,20
- Foodcost: (€7,20 / €16,97) × 100 = 42,4%
Das ist zu hoch! Übliche Foodcost für Hamburger: 25-30%
Menükarte-Aufbau mit Rentabilität
Nutze deine Kostenkalkulationen, um dein Menü intelligent aufzubauen:
- Loss Leaders: Basis-Burger mit niedriger Marge, um Kunden anzulocken
- Profit Drivers: Extras mit hoher Marge (Speck, zusätzlicher Käse)
- Combo-Deals: Artikel mit unterschiedlichen Margen bündeln
Ein System wie KitchenNmbrs hilft dir, alle diese Varianten im Blick zu behalten, ohne dass du bei jeder Bestellung selbst rechnen musst.
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Wie berechnest du Hamburger-Kostenkalkulationen? (Schritt für Schritt)
Erstelle eine Zutatenliste deines Basis-Hamburgers
Notiere jede Zutat mit exakter Menge und Preis. Vergiss nichts: vom Brötchen bis zum letzten Tropfen Sauce. Addiere alles für deine Basis-Kostenkalkulation.
Berechne die Kostenkalkulation aller möglichen Extras
Erstelle eine Liste jedes Toppings, jedes Stücks zusätzliches Fleisch, jeder Sauce. Dies werden deine Bausteine. Berechne die Kostenkalkulation pro Stück oder pro Gramm.
Addiere Basis + Extras pro Hamburgervariante
Für jeden Hamburger auf deiner Karte: Basis + gewählte Extras = Gesamtkostenkalkulation. Kontrolliere, ob dein Foodcost bei deinem Verkaufspreis unter 30% bleibt.
✨ Pro tip
Erstelle Combo-Deals, bei denen du teure Artikel (zusätzliches Fleisch) mit günstigen Artikeln (Pommes, Getränk) kombinierst. So erhöhst du deinen durchschnittlichen Bestellwert, während dein Foodcost-Prozentsatz sinkt.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich Verpackungskosten in die Kostenkalkulation einberechnen?
Wie rechne ich mit verschiedenen Fleischsorten?
Was ist eine gute Foodcost für Hamburger?
Wie oft muss ich meine Kostenkalkulationen aktualisieren?
Muss ich Arbeitszeit in die Kostenkalkulation einberechnen?
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⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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