Kassendaten zeigen dir genau, was du verkaufst und wann. Viele Restaurantbesitzer kaufen nach Bauchgefühl ein, wodurch sie zu viel von dem einen und zu wenig von dem anderen haben. Mit Kassendaten kannst du vorhersagen, was du brauchst, und vermeidest Verschwendung.
Warum Kassendaten so wertvoll sind
Dein Kassensystem registriert jeden Verkauf. Das bedeutet, dass du genau weißt, welche Gerichte beliebt sind, an welchen Tagen und in welchen Mengen. Diese Informationen sind Gold wert für deinen Einkauf.
? Beispiel:
Restaurant De Smaak läuft 6 Tage pro Woche. Ihre Kassendaten des letzten Monats zeigen:
- Steak: durchschnittlich 18 pro Tag (Freitag/Samstag 28 Stück)
- Lachs: durchschnittlich 12 pro Tag (Dienstag/Mittwoch nur 6 Stück)
- Vegetarisch: steigender Trend von 8 auf 14 pro Tag
Mit diesen Daten können sie ihren Fleisch- und Fischkauf viel präziser planen.
Von Kassendaten zur Einkaufsliste
Der Trick liegt darin, verkaufte Gerichte in benötigte Zutaten umzurechnen. Wenn du weißt, dass du durchschnittlich 20 Steaks pro Tag verkaufst, kannst du berechnen, wie viel Kilogramm Rindfleisch du brauchst.
- Überprüfe deinen durchschnittlichen Verkauf pro Gericht pro Tag
- Berechne, wie viel Gramm Zutat pro Portion
- Multipliziere mit der Anzahl der Tage bis zu deiner nächsten Bestellung
- Addiere 10-15% Puffer für Spitzenwerte
⚠️ Achtung:
Schau auf Trends, nicht nur auf Durchschnitte. Wenn du Lachs in den letzten Wochen weniger verkaufst, passe deinen Einkauf an. Durchschnitte von vor 3 Monaten können irreführend sein.
Jahreszeiten und Muster erkennen
Kassendaten zeigen Muster, die du sonst übersehen würdest. Vielleicht verkaufst du am Donnerstag immer 30% mehr Fisch als am Montag. Oder deine vegetarischen Optionen laufen im Januar besser als im Dezember.
? Beispiel-Muster:
- Wochenende: 40% mehr Fleisch, 20% weniger Fisch
- Regnerische Tage: mehr Eintöpfe (+25%)
- Sommerliche Tage: mehr Salate (+50%), weniger warme Gerichte
- Anfang des Monats: teurere Gerichte (+15%)
Verschwendung mit Daten reduzieren
Wenn du genau weißt, was du verkaufen wirst, kaufst du weniger über. Verschwendung kostet durchschnittlich 5-10% deiner Lebensmittelkosten. Bei einem Jahresumsatz von €400.000 und 30% Lebensmittelkosten bedeutet das €6.000-12.000 pro Jahr an vermeidbaren Verlusten.
- Vergleiche deinen tatsächlichen Verkauf mit deinem Einkauf der letzten Woche
- Notiere, welche Produkte du wegwerfen musstest
- Passe deine nächste Bestellung entsprechend an
- Halte fest, was du zu wenig hattest und ausverkauft war
Tools, die helfen
Einige Kassensysteme haben eingebaute Berichte. Ansonsten kannst du Daten nach Excel exportieren oder eine App wie KitchenNmbrs verwenden, die Kassendaten mit deinen Rezepten verknüpfen und automatisch berechnen kann, wie viel du einkaufen musst.
⚠️ Achtung:
Kassendaten sind nur so gut wie deine Eingabe. Wenn dein Chef manchmal vergisst, etwas einzugeben, oder ihr verwendet unterschiedliche Codes für das gleiche Gericht, stimmen deine Zahlen nicht.
Verwandte Artikel
Wie nutzt du Kassendaten für die Bestandsplanung? (Schritt für Schritt)
Exportiere deine Verkaufsdaten der letzten 4 Wochen
Gehe zu deinem Kassensystem und lade einen Bericht mit allen verkauften Gerichten pro Tag herunter. Du brauchst: Gerichtname, Anzahl verkauft, Datum. Sortiere nach Beliebtheit, um deine Top-Seller zu sehen.
Berechne durchschnittlichen Verkauf pro Gericht pro Tag
Teile die Gesamtzahl der verkauften Portionen durch die Anzahl der Tage. Achte auf Wochenendspitzen und Rückgänge an ruhigen Tagen. Unterscheide zwischen Wochentagen und Wochenende für präzisere Planung.
Rechne in benötigte Zutaten um
Multipliziere deinen durchschnittlichen Verkauf mit der Menge der Zutat pro Portion. Addiere 10-15% Puffer für unerwartete Nachfrage. Dies wird deine Einkaufsliste für den kommenden Zeitraum.
✨ Pro tip
Schau nicht nur, was du viel verkaufst, sondern auch, was du wenig verkaufst. Gerichte, die weniger als 5x pro Woche verkauft werden, kosten oft mehr durch Verschwendung, als sie einbringen.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Unser kostenloser Wareneinsatz-Rechner macht es in Sekunden.
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Häufig gestellte Fragen
Wie weit zurück sollte ich in meinen Kassendaten schauen?
Was ist, wenn mein Kassensystem keine guten Berichte hat?
Wie verhindere ich, dass ich zu viel Puffer halte?
Funktioniert das auch für Saisonprodukte?
Muss ich meine Kassendaten jeden Tag überprüfen?
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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