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📝 Lieferung & Dark Kitchen · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie verarbeite ich Kosten für Marketing und Promotionen von Lieferplattformen in meinen Gewinn?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 14 Mar 2026

Lieferplattformen verlangen nicht nur Provisionen, sondern auch Beiträge für Marketing und Promotionen. Diese Kosten können sich auf 5-10% zusätzlich zu deiner Plattformgebühr belaufen, werden aber oft in der Gewinnberechnung übersehen. In diesem Artikel lernst du, wie du alle Lieferplattform-Kosten korrekt in deiner Preisgestaltung berücksichtigst.

Alle Lieferplattform-Kosten im Überblick

Neben der bekannten Provision berechnen Plattformen oft zusätzliche Kosten, die deinen Gewinn weiter unter Druck setzen:

  • Basis-Provision: 15-30% deines Bestellwerts
  • Marketing-Gebühr: 1-3% für allgemeine Plattform-Promotion
  • Gesponserte Platzierung: €0,50-€2,00 pro Bestellung für höheres Ranking
  • Promotions-Beitrag: 50-100% des Rabatts, den du gewährst
  • Service-Gebühr: Fixkosten pro Bestellung (€0,30-€1,00)

⚠️ Achtung:

Plattformen zeigen oft nur die Basis-Provision prominent. Die zusätzlichen Kosten sind in deiner monatlichen Abrechnung versteckt.

Berechne deinen echten Plattform-Prozentsatz

Um deine echten Kosten zu kennen, musst du alle plattformbezogenen Kosten addieren und durch deinen gesamten Plattform-Umsatz teilen.

💡 Beispielberechnung:

Monatlicher Umsatz über Lieferplattform: €8.000

  • Basis-Provision (25%): €2.000
  • Marketing-Gebühr (2%): €160
  • Gesponserte Anzeigen: €300
  • Promotions-Beiträge: €240
  • Service-Gebühren: €180

Gesamtkosten: €2.880 = 36% des Umsatzes

Verarbeite alle Kosten in deinen Menüpreis

Du musst deinen Menüpreis erhöhen, um alle Plattform-Kosten auszugleichen, nicht nur die sichtbare Provision.

Formel für Break-Even-Preis:
Lieferpreis = Restaurantpreis / (1 - Gesamt-Plattform %)

💡 Praktisches Beispiel:

Deine Pasta kostet im Restaurant €16,00. Deine gesamten Plattform-Kosten betragen 36%.

Erforderlicher Lieferpreis: €16,00 / (1 - 0,36) = €16,00 / 0,64 = €25,00

Du musst €25,00 berechnen, um denselben Gewinn wie €16,00 im Restaurant zu erhalten.

Promotionen clever einsetzen

Plattformen drängen dich, Rabatte zu gewähren, aber bedenke, dass du oft 50-100% des Rabatts selbst bezahlst.

  • 20% Rabatt: Plattform zahlt €2, du €2 auf einem €20 Gericht
  • Kostenlose Lieferung: Du zahlst die vollständigen Lieferkosten (€2-€4)
  • Buy-One-Get-One: Du lieferst das zweite Gericht kostenlos

⚠️ Achtung:

Rechne Promotionen in deine durchschnittlichen Plattform-Kosten ein. Ein Monat mit vielen Aktionen kann deinen Prozentsatz auf 40-45% treiben.

Monatliche Kontrollroutine

Überprüfe jeden Monat deine echten Plattform-Kosten und passe deine Preise bei Bedarf an:

  • Lade deine Plattform-Abrechnung herunter
  • Addiere alle Kosten (nicht nur die Provision)
  • Teile durch deinen Plattform-Umsatz für den echten Prozentsatz
  • Vergleiche mit dem Vormonat: großer Anstieg?
  • Passe Menüpreis an, wenn Kosten strukturell steigen

💡 Benchmark:

Gesamte Plattform-Kosten zwischen 30-40% sind normal. Über 45% wird es schwierig, ohne deutliche Preiserhöhungen rentabel zu bleiben.

KitchenNmbrs zur Liefergewinn-Kontrolle

Mit KitchenNmbrs kannst du separate Preise für Lieferung und Restaurant festlegen. Du siehst sofort deinen Gewinn pro Plattform und kannst schnell durchrechnen, was Promotionen dich kosten.

Die App hilft dir auch, Verpackungskosten in deine Kostenkalkulation einzubeziehen, damit du ein vollständiges Bild deiner Lieferrentabilität erhältst.

Wie berechnest du deinen echten Liefergewinn? (Schritt für Schritt)

1

Sammle alle Plattform-Kosten vom letzten Monat

Lade deine Abrechnung herunter und addiere: Basis-Provision, Marketing-Gebühren, gesponserte Anzeigen, Promotions-Beiträge und Service-Gebühren. Vergesse keine Kostenposition.

2

Berechne deinen echten Plattform-Prozentsatz

Teile deine gesamten Plattform-Kosten durch deinen Plattform-Umsatz und multipliziere mit 100. Dies ist dein echter Kostenprozentsatz, normalerweise 5-15% höher als die Basis-Provision.

3

Passe deine Lieferpreise für Break-Even an

Verwende die Formel: Lieferpreis = Restaurantpreis / (1 - Plattform%). Runde auf einen logischen Preis auf und teste einen Monat lang, ob sich dein Gewinn verbessert.

✨ Pro tip

Überprüfe wöchentlich dein Ranking auf Plattformen. Wenn du absackst, steigen oft deine Marketing-Kosten, weil du mehr für gesponserte Platzierungen zahlen musst, um sichtbar zu bleiben.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich MwSt. auf Plattform-Provisionen zahlen?

Nein, Plattform-Provisionen sind Kosten und darauf zahlst du keine MwSt. Du zahlst jedoch 19% MwSt. auf deinen gesamten Lieferumsatz an das Finanzamt.

Kann ich Marketing-Kosten bei Plattformen ablehnen?

Normalerweise nicht. Marketing-Gebühren sind oft ein obligatorischer Teil des Plattform-Vertrags. Du kannst jedoch wählen, nicht an zusätzlichen Promotionen teilzunehmen.

Wie oft ändern Plattformen ihre Tarife?

Plattformen passen Tarife 1-2 Mal pro Jahr an. Überprüfe monatlich deine Abrechnung, um Erhöhungen schnell zu bemerken und deine Preise anzupassen.

Sind gesponserte Anzeigen obligatorisch?

Nein, aber ohne bezahlte Promotion stehst du oft am Ende der Suchergebnisse. Budget dafür bewusst ein und rechne die Kosten in deine Preise ein.

Was ist, wenn meine gesamten Plattform-Kosten über 40% liegen?

Dann wird Lieferung oft unrentabel. Erwäge Preiserhöhungen, weniger Promotionen oder konzentriere dich mehr auf direkte Bestellungen über deine eigenen Kanäle.

Sollte ich unterschiedliche Preise pro Plattform haben?

Das darfst du, aber Kunden vergleichen Plattformen. Besser ist ein einheitlicher Lieferpreis, der deine durchschnittlichen Plattform-Kosten deckt, eventuell mit plattformspezifischen Aktionen.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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