Live-Cooking bei Catering erfordert eine andere Margenberechnung als Standard-Events. Du hast zusätzliche Kosten für Chef, Ausrüstung und Show-Elemente, aber auch höhere Preise. Die Marge für Live-Cooking-Events zu berechnen erfordert, dass du alle Kosten berücksichtigst: von Zutaten bis zum Entertainment-Wert.
Was macht Live-Cooking anders?
Bei Live-Cooking zahlst du nicht nur für das Essen, sondern auch für das Erlebnis. Gäste möchten sehen, wie ihr Gericht zubereitet wird. Das bedeutet zusätzliche Kosten, aber auch Raum für höhere Preise.
💡 Beispiel:
Live-Cooking Pasta-Event für 50 Personen:
- Zutaten: €8 pro Person = €400
- Chef + Assistent: €600 (4 Stunden)
- Ausrüstungsmiete: €200
- Transport + Aufbau: €150
Gesamtkosten: €1.350
Alle Kostenpositionen für Live-Cooking
Live-Cooking hat mehr Kostenpositionen als reguläres Catering. Vergiss keine:
- Zutaten: Oft etwas teurer, weil du Premium-Qualität brauchst (Gäste sehen alles)
- Chef-Kosten: Erfahrener Chef, der performen kann + eventuell Assistent
- Ausrüstung: Mobile Kochplatten, Pfannen, Arbeitstische, die gut aussehen
- Transport: Mehr Ausrüstung = höhere Transportkosten
- Auf- und Abbau: Mehr Zeit für professionelles Setup erforderlich
- Versicherung: Zusätzliche Deckung für Ausrüstung und Veranstaltungsort
Margenberechnung Schritt für Schritt
Bei Live-Cooking rechnest du anders als bei normalem Catering. Die Formel bleibt gleich, aber die Kostenpositionen sind umfangreicher.
💡 Beispielberechnung:
Live-Cooking BBQ für 30 Personen, Verkaufspreis €65 pro Person:
- Umsatz: 30 × €65 = €1.950
- Gesamtkosten: €1.200
- Bruttogewinn: €750
Marge: (€750 / €1.950) × 100 = 38,5%
Preisgestaltung für Live-Cooking
Live-Cooking kann 30-50% teurer sein als reguläres Catering. Gäste zahlen für das Erlebnis und das Entertainment-Element.
⚠️ Achtung:
Rechne immer einen Puffer für unvorhergesehene Kosten ein. Bei Live-Cooking kann mehr schiefgehen als bei normalem Catering.
Übliche Margen für Live-Cooking
Live-Cooking-Events haben oft niedrigere Margen als reguläres Catering wegen der zusätzlichen Kosten:
- Reguläres Catering: 45-60% Marge
- Live-Cooking: 35-45% Marge
- High-End Live-Cooking: 40-50% Marge (höhere Preise kompensieren Kosten)
💡 Beispielvergleich:
Gleiches Menü, verschiedene Formate:
- Reguläres Buffet: €35 pro Person, 55% Marge
- Live-Cooking: €48 pro Person, 42% Marge
Live-Cooking bringt mehr Umsatz pro Gast, aber niedrigeren Marge-Prozentsatz.
Risiken und unvorhergesehene Kosten
Live-Cooking hat mehr Risiken als Standard-Catering. Plane hier Budget ein:
- Technische Probleme: Kochplatte fällt aus, Backup erforderlich
- Timing-Probleme: Show dauert länger, Chef muss Überstunden machen
- Anforderungen am Veranstaltungsort: Manchmal zusätzliche Stromversorgung oder Belüftung erforderlich
- Wetterbedingungen: Bei Outdoor-Events Backup-Plan erforderlich
Rechne mindestens 10-15% Puffer für unvorhergesehene Kosten ein.
Wie berechnest du die Marge bei Live-Cooking-Catering?
Berechne alle direkten Kosten
Addiere: Zutaten, Chef-Kosten, Ausrüstungsmiete, Transport und Aufbau. Vergiss Versicherung und eventuell erforderliche Standortanforderungen nicht. Dies sind deine direkten Kosten pro Event.
Füge einen Puffer für unvorhergesehene Kosten hinzu
Rechne 10-15% zusätzlich zu deinen direkten Kosten für unvorhergesehene Dinge ein. Live-Cooking hat mehr Risiken als reguläres Catering wegen der Komplexität.
Bestimme deinen Verkaufspreis und berechne die Marge
Teile deine Gesamtkosten durch deine gewünschte Marge, um deinen Mindestverkaufspreis zu erhalten. Formel: Gesamtkosten / (1 - gewünschte Marge). Überprüfe, ob dies für Live-Cooking marktgerecht ist.
✨ Pro tip
Biete Live-Cooking als Premium-Option neben regulärem Catering an. So kannst du beide Margen vergleichen und Gästen eine Wahl zwischen Preis und Erlebnis geben.
Selbst berechnen?
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Häufig gestellte Fragen
Welche Marge kann ich bei Live-Cooking-Catering erwarten?
Live-Cooking-Catering hat normalerweise eine Marge zwischen 35-45%, niedriger als reguläres Catering wegen zusätzlicher Kosten für Chef, Ausrüstung und Show-Elemente. High-End Live-Cooking kann 40-50% erreichen.
Muss ich VAT in meine Margenberechnung einbeziehen?
Berechne deine Marge immer ohne VAT. Catering hat 9% VAT. Wenn du €65 inkl. VAT berechnest, sind das €59,63 ohne VAT für deine Margenberechnung.
Wie viel teurer kann Live-Cooking als reguläres Catering sein?
Live-Cooking kann 30-50% teurer sein als reguläres Catering. Gäste zahlen für das Erlebnis und das Entertainment-Element, nicht nur für das Essen.
Welche unvorhergesehenen Kosten sollte ich einplanen?
Plane 10-15% Puffer für technische Probleme, Timing-Probleme, zusätzliche Stromversorgung oder Wetterbedingungen ein. Live-Cooking hat mehr Risiken als Standard-Catering.
Wie berechne ich Chef-Kosten für Live-Cooking?
Rechne mindestens 4-6 Stunden pro Event (Vorbereitung, Show, Abbau) zu €75-150 pro Stunde je nach Erfahrung. Ein erfahrener Live-Cooking-Chef kostet mehr, verhindert aber Probleme.
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
📚 Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- Warenwetbesluit Bereiding en behandeling van levensmiddelen (2024) — Offizielle Quelle
- WHO — Foodborne diseases estimates (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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