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📝 Szenarien & Entscheidungshilfen · ⏱️ 3 Min. Lesezeit

Wie gehst du mit vielen Rabattaktionen über Plattformen um, die deine Marge aufzehren?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 15 Mar 2026

Rabattaktionen über Plattformen können deine Marge vollständig aufzehren. Lieferando, Uber Eats und andere Plattformen pushen regelmäßig Rabattaktionen, für die du als Unternehmer bezahlst. In diesem Artikel lernst du, wie du die echte Auswirkung berechnest und wann du 'nein' sagen musst.

Die versteckten Kosten von Plattformrabatten

Ein Rabatt scheint einfach: 20% Rabatt für den Kunden, mehr Bestellungen für dich. Aber die Realität ist schmerzhaft anders. Du zahlst nicht nur den Rabatt, sondern auch weiterhin die Plattformgebühr auf den ursprünglichen Betrag.

💡 Beispiel:

Bestellung von €30 mit 20% Rabatt:

  • Kunde zahlt: €24
  • Plattformgebühr 25% auf €30: €7,50
  • Dein Rabatt: €6
  • Du erhältst: €24 - €7,50 = €16,50

Von €30 auf €16,50 = 45% weniger Umsatz!

Berechne die echte Auswirkung auf deine Marge

Bevor du 'ja' zu einer Rabattaktion sagst, rechne aus, was nach allen Kosten übrig bleibt. Das verhindert, dass du Bestellungen machst, die dir Geld kosten.

💡 Beispielberechnung:

Pasta Carbonara, normalerweise €18 über Plattform:

  • Ingredienzenkosten: €5,40
  • Plattformgebühr 25%: €4,50
  • Netto-Einnahme: €13,50
  • Gewinn normalerweise: €8,10 (60%)

Mit 30% Rabatt:

  • Kunde zahlt: €12,60
  • Plattformgebühr immer noch €4,50
  • Dein Rabatt: €5,40
  • Netto-Einnahme: €8,10
  • Minus Ingredienzen: €2,70 Gewinn

Von €8,10 auf €2,70 = 67% weniger Gewinn!

Wann sagst du 'nein' zu Rabattaktionen

Nicht jede Rabattaktion ist schlecht, aber du musst wissen, wo du deine Grenzen ziehst. Hier sind klare Signale, dass eine Aktion dir mehr kostet als einbringt.

  • Deine Marge wird unter 15%: Dann arbeitest du praktisch umsonst
  • Der Rabatt ist höher als dein normaler Gewinn: Dann zahlst du, um arbeiten zu dürfen
  • Die Plattform möchte, dass du den Rabatt bezahlst: Kein zusätzliches Marketing-Budget von ihrer Seite
  • Du kannst das Volumen nicht bewältigen: Stress und Qualitätsverlust sind es nicht wert

⚠️ Achtung:

Plattformen sagen oft, dass Rabattaktionen neue Kunden bringen. In der Praxis kommen viele Kunden nur für den Rabatt und verschwinden danach wieder.

Alternative Strategien, die wirklich funktionieren

Anstatt deine Marge an Rabattaktionen zu verschenken, kannst du klügere Wege finden, um mehr Bestellungen zu bekommen, ohne deinen Gewinn zu opfern.

  • Erhöhe deinen Mindestbestellwert: Größere Bestellungen kompensieren die Plattformgebühr besser
  • Erstelle Kombi-Angebote: Erhöhe deinen durchschnittlichen Bestellwert mit Vorspeisen und Getränken
  • Konzentriere dich auf deine Bestseller: Bewirbe Gerichte mit der höchsten Marge
  • Baue deinen eigenen Lieferservice auf: Langfristig bist du weniger abhängig von Plattformen

💡 Beispiel Kombi-Angebot:

Anstatt 20% Rabatt auf Pizza:

  • Pizza + Softdrink + Dessert für €22
  • Einzelverkauf würde €26 kosten
  • Kunde fühlt sich rabattiert, du behältst bessere Marge
  • Höherer Bestellwert bedeutet weniger Auswirkung der Plattformgebühr

Verhandle mit Plattformen

Viele Unternehmer wissen nicht, dass du über Rabattaktionen verhandeln kannst. Plattformen haben auch ein Interesse an deinem Erfolg, also sind sie manchmal bereit, mitzuzahlen.

  • Frag nach Co-Finanzierung: Plattform zahlt 50% des Rabatts mit
  • Stelle Bedingungen: Nur an ruhigen Tagen oder zu bestimmten Zeiten
  • Begrenze die Dauer: Maximal 1 Woche statt eines Monats
  • Wähle deine Gerichte: Nur auf Artikel mit hoher Marge

Messe das Ergebnis von Rabattaktionen

Wenn du doch an einer Rabattaktion teilnimmst, halte fest, was sie dir wirklich einbringt. Viele Unternehmer schauen nur auf die Anzahl der zusätzlichen Bestellungen, nicht auf den Gewinn.

💡 Beispiel Messung:

Woche mit 20% Rabattaktion:

  • 50% mehr Bestellungen als normal
  • Aber 30% weniger Gewinn pro Bestellung
  • Gesamtgewinn: 50% × 70% = 105% von normal
  • Ergebnis: 5% mehr Gewinn für 50% mehr Arbeit

Frag dich selbst: Ist 5% mehr Gewinn die zusätzliche Arbeit wert?

Mit einem System wie KitchenNmbrs kannst du schnell durchrechnen, was eine Rabattaktion dir wirklich kostet. Du siehst direkt deine Marge pro Gericht und kannst Entscheidungen auf Basis von Zahlen treffen, nicht auf Gefühl.

Wie berechnest du die Auswirkung einer Rabattaktion?

1

Berechne deine aktuelle Netto-Einnahme

Ziehe von deinem normalen Verkaufspreis die Plattformgebühr ab. Das ist, was du wirklich pro Bestellung erhältst. Beispiel: €20 Bestellung minus 25% Plattformgebühr = €15 Netto-Einnahme.

2

Rechne aus, was du mit Rabatt erhältst

Kunde zahlt weniger, aber Plattformgebühr bleibt auf dem ursprünglichen Betrag. Bei 20% Rabatt: Kunde zahlt €16, Plattformgebühr bleibt €5, du erhältst €11 statt €15.

3

Vergleiche mit deinen Kosten

Ziehe deine Ingredienzenkosten von beiden Szenarien ab. Wenn du mit Rabatt weniger als €3-4 Gewinn übrig hast, ist die Aktion wahrscheinlich nicht wert, daran teilzunehmen.

✨ Pro tip

Lege eine minimale Gewinnmarge fest, unter die du nie gehst, zum Beispiel 15%. Nutze das als harte Grenze bei der Bewertung von Rabattaktionen.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich immer 'nein' zu Rabattaktionen sagen?

Nein, aber rechne immer aus, was du wirklich übrig behältst. Wenn deine Marge über 15% bleibt und es in deine Planung passt, kann es sinnvoll sein für zusätzliches Volumen.

Warum berechnet die Plattform Gebühr auf den ursprünglichen Betrag?

Plattformen sehen Rabattaktionen als Marketing, für das du bezahlst. Ihre Gebühr bleibt gleich, weil ihr Service (Lieferung, Plattform) sich durch den Rabatt nicht ändert.

Kann ich über die Bedingungen von Rabattaktionen verhandeln?

Ja, besonders bei größeren Plattformen. Frag nach Co-Finanzierung, begrenze die Dauer oder mach nur an ruhigen Tagen mit. Plattformen möchten dich auch gerne behalten.

Wie weiß ich, ob eine Rabattaktion neue Kunden bringt?

Miss, wie viele Kunden nach der Aktion ohne Rabatt zurückkommen. Viele 'neue' Kunden sind Rabattjäger, die verschwinden, sobald die Aktion endet.

Was ist, wenn mein Konkurrent bei allen Aktionen mitmacht?

Konzentriere dich auf Qualität und Service statt auf den niedrigsten Preis. Kunden, die nur auf Preis achten, sind normalerweise nicht loyal und bringen wenig ein.

Kann ich meine Preise erhöhen, um Rabatte zu kompensieren?

Technisch ja, aber Kunden durchschauen künstlich erhöhte Preise. Besser ist es, Kombi-Angebote zu machen, die deinen Bestellwert erhöhen.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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