Tag für Tag die gleiche Frustration: du weißt nicht mehr genau, was das Gericht kostet, also schnappst du dir einen Notizblock und rechnest es "schnell mal" aus. Das Problem ist, dass du das schon 50 Mal vorher gemacht hast, aber die Berechnung ist nirgendwo gespeichert. Das kostet dich nicht nur Zeit, sondern auch Geld durch Ungenauigkeiten.
Warum du immer wieder neu ausrechnen musst
Das Problem liegt in der fehlenden zentralen Verwaltung. Deine Rezepte stecken im Kopf deines Chefs, auf losen Zetteln oder in verschiedenen Excel-Dateien, die niemand finden kann. Jedes Mal, wenn du einen Kostpreis brauchst, fängst du von vorne an.
? Beispiel:
Du möchtest wissen, was dein Risotto kostet, also rechnest du aus:
- Arborio-Reis: €1,80
- Brühe: €0,40
- Parmesan: €2,20
- Butter, Zwiebel, Wein: €1,10
Gesamt: €5,50 pro Portion
Zwei Wochen später fragst du dich das Gleiche und rechnest es erneut aus. Aber diesmal kommst du auf €6,20, weil du eine andere Parmesan-Marke verwendet hast.
Was dich das an Zeit und Geld kostet
Jedes Mal, wenn du neu ausrechnest, verschwendest du Zeit. Aber noch schlimmer: Jedes Mal machst du andere Annahmen über Portionsgrößen, Zutatenqualität oder vergisst eine Zutat. Dadurch bekommst du kein konsistentes Bild deiner tatsächlichen Kosten.
⚠️ Achtung:
Wenn dein Kostpreis jedes Mal anders ausfällt, kannst du keine guten Entscheidungen über Menüpreise treffen. Du riskierst, dass du zu wenig für Gerichte verlangst, die teurer geworden sind.
Die versteckten Kosten ohne System
Was du nicht siehst, ist, wie viel dieses "schnell mal ausrechnen" dich wirklich kostet:
- Zeit: 10 Minuten pro Berechnung, mehrmals pro Woche
- Fehler: Vergessene Zutaten oder falsche Mengen
- Inkonsistenz: Unterschiedliche Ergebnisse für das gleiche Gericht
- Verpasste Chancen: Du siehst nicht, welche Gerichte wirklich profitabel sind
? Rechenbeispiel:
Wenn du 3 Mal pro Woche 10 Minuten für Neuberechnungen aufwendest:
- Pro Jahr: 156 Mal × 10 Minuten = 26 Stunden
- Bei €50 pro Stunde eigene Zeit: €1.300 pro Jahr
- Plus die Kosten durch falsche Preisgestaltung
Wie du das löst
Die Lösung ist einfach: Baue eine zentrale Datenbank mit all deinen Rezepten und exakten Kostpreisen auf. Das kann in Excel sein, aber einfacher ist eine App, die das automatisch verwaltet und durchrechnet.
Mit einem System wie KitchenNmbrs legst du jede Berechnung einmal fest. Danach siehst du direkt den Kostpreis, Food-Cost-Prozentsatz und was du mindestens verlangen musst, um profitabel zu sein.
? In der Praxis:
Du legst dein Risotto einmal fest mit allen Zutaten und exakten Mengen. Wenn der Parmesan-Preis steigt, passt du diesen einen Preis an und alle Gerichte mit Parmesan werden automatisch neu berechnet. Kein Notizblock mehr nötig.
Von Chaos zu Kontrolle
Der Unterschied zwischen Restaurants, die wachsen, und Restaurants, die kämpfen, liegt oft in den Systemen. Wer seine Rezepte und Kostpreise im Griff hat, kann schneller Entscheidungen treffen und sieht direkt, wo der Gewinn liegt.
Wie baust du eine Rezeptdatenbank auf?
Sammle deine 10 wichtigsten Rezepte
Beginne mit deinen meistverkauften Gerichten. Notiere alle Zutaten mit exakten Mengen pro Portion. Vergesse nicht Garnituren, Saucen und Öl.
Suche die aktuellen Einkaufspreise auf
Überprüfe deine letzten Lieferantenrechnungen für die exakten Preise pro Kilo oder Liter. Rechne um auf den Preis pro Gramm oder Milliliter, den du verwendest.
Berechne und speichere den Kostpreis
Addiere alle Zutatenkosten für eine Portion. Speichere das in einem System, wo du es leicht finden und aktualisieren kannst, wenn sich Preise ändern.
✨ Pro tip
Beginne mit deinen 5 meistverkauften Gerichten. Wenn diese Kostpreise stimmen, hast du bereits 80% deines Umsatzes unter Kontrolle.
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In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Kann ich nicht einfach Excel für Rezepte verwenden?
Wie viel Zeit kostet es, alle meine Rezepte einzugeben?
Was ist, wenn mein Chef die Rezepte im Kopf hat?
Muss ich alle Zutaten berücksichtigen oder nur die teuren?
Wie oft muss ich meine Kostpreise aktualisieren?
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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