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📝 Jeder, der Lebensmittel verkauft · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie stelle ich einen Mindestverkaufspreis für einen Food Truck ein, bei dem ich auch Eventkosten berücksichtige?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 13 Mar 2026

Ein Food Truck hat andere Kosten als ein festes Restaurant. Neben Zutaten zahlst du Benzin, Standplatzgebühren und manchmal Event-Gebühren. Ohne diese in deinen Mindestpreis einzurechnen, verlierst du bei jedem Verkauf Geld.

Was sind Eventkosten für einen Food Truck?

Eventkosten sind alle zusätzlichen Ausgaben, die du hast, um an einem Ort verkaufen zu können. Diese variieren je nach Art des Events und Standort.

  • Standplatzgebühren: €50-€300 pro Tag
  • Benzinkosten: €20-€80 pro Tag (abhängig von der Entfernung)
  • Zusätzliches Personal: wenn du Hilfe für belebte Events einstellst
  • Event-Gebühr: einige Festivals verlangen einen Prozentsatz des Umsatzes
  • Genehmigungen: temporäre Verkaufsgenehmigung (€25-€100)

⚠️ Achtung:

Rechne diese Kosten immer ein, auch wenn du sie erst später bezahlst. Sonst sieht dein Gewinn höher aus, als er wirklich ist.

Berechne deine gesamten Tageskosten

Für deinen Mindestpreis musst du wissen, was ein Tag Verkaufen dich kostet, unabhängig davon, wie viel du verkaufst.

💡 Beispiel Tageskosten:

Food Truck auf lokalem Festival:

  • Standplatz: €150
  • Benzin: €40
  • Zusätzliches Personal: €120 (8 Stunden × €15)
  • Genehmigung: €50

Gesamte Tageskosten: €360

Diese €360 musst du verdienen, egal ob du 50 oder 200 Portionen verkaufst. Deshalb ist die Schätzung deines erwarteten Verkaufs entscheidend.

Schätze deinen erwarteten Verkauf

Schau dir vergleichbare Events oder Standorte an. Eine konservative Schätzung verhindert Enttäuschungen.

  • Lokales Event: 80-150 Portionen pro Tag
  • Großes Festival: 200-500 Portionen pro Tag
  • Geschäftsviertel Mittagessen: 40-100 Portionen zwischen 11:30-14:00
  • Abendmarkt: 60-120 Portionen zwischen 17:00-21:00

💡 Beispielberechnung:

Erwarteter Verkauf: 120 Portionen

Tageskosten: €360

Kosten pro Portion: €360 ÷ 120 = €3,00

Berechne deinen Mindestverkaufspreis

Dein Mindestpreis besteht aus drei Teilen: Zutatenkosten, Eventkosten pro Portion und gewünschte Marge.

Formel Mindestpreis:

(Zutatenkosten + Eventkosten pro Portion) ÷ (1 - Gewünschte Marge) = Mindestpreis ohne MwSt.

💡 Beispiel vollständige Berechnung:

Gourmet Burger Food Truck:

  • Zutatenkosten Burger: €4,50
  • Eventkosten pro Portion: €3,00
  • Gewünschte Gewinnmarge: 40%

Berechnung: (€4,50 + €3,00) ÷ 0,60 = €12,50 ohne MwSt.

Mindestpreis inkl. 19% MwSt.: €14,88

Passe dich verschiedenen Events an

Nicht jedes Event hat die gleichen Kosten. Unterscheide zwischen günstigen und teuren Standorten.

  • Günstige Standorte: eigenes Viertel, kleine Märkte, fester Standplatz
  • Teure Standorte: Festivals, touristische Orte, Events mit hohen Standplatzgebühren

Für teure Standorte kannst du höhere Preise verlangen, weil Besucher dies erwarten. Für günstige Standorte musst du wettbewerbsfähigere Preise anbieten.

⚠️ Achtung:

Gehe niemals unter deinen Mindestpreis, auch nicht für "gute Sichtbarkeit". Sichtbarkeit bezahlt deine Rechnungen nicht.

Nutze digitale Hilfsmittel

Manuelle Berechnungen für jedes Event kosten Zeit und führen zu Fehlern. Eine App wie KitchenNmbrs hilft dir, schnell verschiedene Szenarien durchzurechnen.

Du kannst verschiedene "Event-Profile" erstellen mit typischen Kosten, sodass du sofort siehst, was dein Mindestpreis für jeden Standorttyp sein muss.

Wie berechnest du deinen Mindestverkaufspreis? (Schritt für Schritt)

1

Inventarisiere alle Eventkosten

Erstelle eine Liste aller Kosten: Standplatz, Benzin, zusätzliches Personal, Genehmigungen und Event-Gebühren. Addiere diese für deine gesamten Tageskosten.

2

Schätze deinen erwarteten Verkauf

Schau dir vergleichbare Events an und schätze konservativ, wie viele Portionen du verkaufen wirst. Teile deine Tageskosten durch diese Anzahl für Kosten pro Portion.

3

Berechne Zutatenkosten pro Portion

Addiere alle Zutatenkosten für eine Portion deines Gerichts. Vergiss nicht, Beilagen, Saucen und Verpackung einzurechnen.

4

Wende die Mindestpreisformel an

Addiere Zutat- und Eventkosten pro Portion. Teile durch (1 - gewünschte Marge) für deinen Mindestpreis ohne MwSt. Multipliziere mit 1,19 für Preis inkl. MwSt.

✨ Pro tip

Erstelle für jeden Event-Typ ein Standard-Kostenblatt. So musst du nicht jedes Mal neu rechnen und vergisst keine Kosten.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich Benzinkosten wirklich in meinen Preis einrechnen?

Ja, Benzin ist eine direkte Kostenposition für jedes Event. Wenn du dies nicht einrechnest, frisst es deinen Gewinn auf. Rechne durchschnittlich €0,50-€1,50 pro Portion für Benzin ein, abhängig von der Entfernung.

Was ist, wenn ich viel weniger verkaufe als erwartet?

Dann machst du bei diesem Event Verlust. Deshalb ist konservatives Schätzen wichtig. Besser 80 Portionen erwarten und 120 verkaufen, als umgekehrt.

Kann ich verschiedene Preise pro Standort handhaben?

Ja, das ist normal. Festivalbesucher akzeptieren höhere Preise als Kunden auf einem Nachbarschaftsmarkt. Passe deine Preise an, aber gehe niemals unter dein berechnetes Minimum.

Wie rechne ich mit Prozentgebühren von Events um?

Einige Festivals verlangen 5-15% deines Umsatzes. Rechne diesen Prozentsatz zu deiner gewünschten Marge hinzu. Wenn du 40% Marge willst und 10% Gebühr zahlst, hast du eigentlich nur 30% Marge.

Was ist, wenn die Standplatzkosten erst später bekannt sind?

Frage immer vorher nach allen Kosten. Wenn das nicht möglich ist, rechne mit einem Worst-Case-Szenario und Puffer. Lieber positiv überrascht werden als Verlust machen.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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