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📝 Jeder, der Lebensmittel verkauft · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie berechne ich Standgebühren und Stromkosten in den Preis meiner Festivalgerichte ein?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 14 Mar 2026

Festival-Catering hat zusätzliche Kosten, die du normalerweise nicht hast: Standgebühren, Stromkosten und oft höhere Lieferkosten. Diese Kosten können 15-30% deines Umsatzes ausmachen, daher musst du sie in deinen Verkaufspreis einkalkulieren. Sonst verdienst du nichts, auch wenn dein Stand voll ist.

Sammle alle zusätzlichen Festivalkosten

Neben deinen normalen Zutatenkosten hast du bei Festivals zusätzliche Kosten, die du weitergeben musst:

  • Standgebühr: was du dem Veranstalter zahlst
  • Stromkosten: oft €50-150 pro Tag zusätzlich
  • Wasseranschluss: falls du ihn brauchst
  • Zusätzlicher Transport: Kosten für den Transport deiner Ausrüstung
  • Eventuell Übernachtung: wenn das Festival mehrere Tage dauert

💡 Beispiel Festivalkosten:

3-tägiges Festival, erwartet 1.000 Portionen:

  • Standgebühr: €1.500
  • Strom 3 Tage: €300
  • Zusätzlicher Transport: €200
  • Übernachtung: €400

Gesamtzusatzkosten: €2.400 = €2,40 pro Portion

Berechne die Zusatzkosten pro Portion

Teile alle Zusatzkosten durch die Anzahl der Portionen, die du verkaufen möchtest. Dies ergibt die Zusatzkosten pro Portion, die du weitergeben musst.

Formel: Zusatzkosten pro Portion = Gesamtzusatzkosten / Erwartete Anzahl Portionen

⚠️ Achtung:

Schätze deine erwartete Portionenzahl realistisch ein. Zu optimistische Schätzungen bedeuten, dass deine Zusatzkosten nicht gedeckt sind. Besser etwas vorsichtig als enttäuscht.

Addiere zu deinem normalen Selbstkostenpreis

Dein Gesamtselbstkostenpreis pro Gericht besteht jetzt aus:

  • Zutatenkosten: wie immer
  • Zusatzkosten pro Portion: Standgebühr, Strom etc.
  • Eventuell zusätzliches Personal: falls du mehr Leute brauchst

💡 Beispiel Gesamtselbstkostenpreis:

Hamburger auf dem Festival:

  • Zutaten: €3,50
  • Zusätzliche Festivalkosten: €2,40
  • Zusätzliches Personal: €1,10

Gesamtselbstkostenpreis: €7,00

Bei gewünschter Lebensmittelkostenquote von 35%: Mindestverkaufspreis €7,00 / 0,35 = €20,00 exkl. MwSt. = €21,80 inkl. MwSt.

Überprüfe, ob dein Preis marktgerecht ist

Festivalbesucher erwarten höhere Preise, aber es gibt Grenzen. Überprüfe, was andere für vergleichbare Gerichte verlangen. Wenn dein Preis viel höher ausfällt, musst du schauen, wo du sparen kannst:

  • Einfachere Gerichte: weniger Zutaten, schneller zuzubereiten
  • Höhere Mengen: mehr Festivals machen, um Fixkosten zu verteilen
  • Effizientere Einrichtung: weniger Stromverbrauch

Verfolge, was du wirklich verkaufst

Nach dem Festival: Vergleiche deine Erwartung mit der Realität. Hast du 1.000 Portionen erwartet, aber nur 800 verkauft? Dann waren deine Zusatzkosten pro Portion eigentlich €3,00 statt €2,40.

Diese Informationen nutzt du für das nächste Festival, um realistischer zu schätzen.

Wie berechnest du Festivalkosten in deinen Verkaufspreis ein? (Schritt für Schritt)

1

Erstelle eine Liste aller Zusatzkosten

Schreibe auf: Standgebühr, Stromkosten, Wasseranschluss, zusätzlicher Transport, Übernachtung, zusätzliches Personal. Addiere alles für den Gesamtbetrag der Zusatzkosten.

2

Schätze die Anzahl der Portionen, die du verkaufen wirst

Sei realistisch, nicht optimistisch. Frag den Veranstalter nach Besucherzahlen aus vorherigen Jahren. Rechne mit 80% deiner optimistischen Schätzung als Sicherheitspuffer.

3

Berechne Zusatzkosten pro Portion

Teile deine Gesamtzusatzkosten durch die erwartete Anzahl der Portionen. Diesen Betrag addierst du zu den Zutatenkosten jedes Gerichts.

4

Bestimme deinen Verkaufspreis mit gewünschter Marge

Teile deinen Gesamtselbstkostenpreis (Zutaten + Zusatzkosten) durch dein gewünschtes Lebensmittelkostenquote-Prozentsatz. Bei 35% Lebensmittelkostenquote: Selbstkostenpreis / 0,35 = Mindestverkaufspreis exkl. MwSt.

✨ Pro tip

Erstelle eine Excel-Tabelle mit allen möglichen Festivalkosten und nutze sie als Checkliste. So vergisst du keine Kosten und kannst schnell durchrechnen, ob ein Festival rentabel wird.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Lebensmittelkostenquote kann ich bei Festivals anwenden?

Bei Festivals kannst du oft eine etwas höhere Lebensmittelkostenquote akzeptieren (35-40%), da du weniger Fixkosten wie Miete und Nebenkosten hast. Aber rechne alle zusätzlichen Festivalkosten in deinen Selbstkostenpreis ein.

Was ist, wenn ich viel weniger verkaufe als erwartet?

Dann waren deine tatsächlichen Zusatzkosten pro Portion höher. Nutze diese Erfahrung für dein nächstes Festival. Viele Unternehmer rechnen mit 70-80% ihrer optimistischen Schätzung als Puffer.

Muss ich MwSt. auf Festivalverkäufe berechnen?

Ja, auch auf Festivals gilt 19% MwSt. auf Lebensmittel. Du musst diesen Umsatz einfach anmelden. Halte fest, wie viel du verkauft hast und für welchen Betrag.

Kann ich die Standgebühr von meinen Steuern abziehen?

Ja, Standgebühr, Stromkosten und andere Festivalkosten sind normale Betriebskosten. Bewahre alle Belege und Rechnungen für deine Buchhaltung auf.

Wie vermeide ich, auf einem Festival Verlust zu machen?

Berechne im Voraus deinen Break-Even-Punkt: Wie viele Portionen musst du mindestens verkaufen, um die Kosten zu decken? Wenn diese Anzahl unrealistisch hoch ist, nimm nicht an diesem Festival teil.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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