Transparente Lieferpreise sind entscheidend für Vertrauen, aber Plattformgebühren machen dies schwierig. Viele Restaurants verstecken Kosten in höheren Gerichten oder undurchsichtigen Zuschlägen, was Kunden abschreckt. In diesem Artikel lernst du, wie du fair preist, ohne deine Marge zu verlieren.
Warum Transparenz bei der Lieferung lohnt sich
Kunden hassen Überraschungen beim Bezahlen. Eine Pizza für €12, die plötzlich €18 wird durch Lieferkosten und Servicegebühren, führt zu negativen Bewertungen. Transparente Preise von Anfang an schaffen Vertrauen und weniger Warenkorbabbrüche.
? Beispiel:
Restaurant A: Pizza €12 + €3,50 Lieferung + €1,50 Service = €17
Restaurant B: Pizza €15,50 inkl. Lieferung
Gleicher Endpreis, aber B wirkt fairer
Berechne deine tatsächlichen Lieferkosten
Für transparente Preise musst du zunächst wissen, was Lieferung wirklich kostet. Dies besteht aus mehreren Komponenten:
- Plattformgebühren: 15-30% deines Bestellwerts
- Verpackungskosten: €0,50-€2,00 pro Bestellung
- Zusätzliche Arbeit: Einpacken, Etikettieren, Bereitstellung
? Beispielberechnung:
Bestellung von €25 exkl. MwSt:
- Plattformgebühren (20%): €5,00
- Verpackung: €1,20
- Zusätzliche Arbeit: €1,50
Gesamte Lieferkosten: €7,70
Drei transparente Preismodelle
Modell 1: All-inclusive-Preise
Erhöhe deine Gerichte um die durchschnittlichen Lieferkosten und mache die Lieferung "kostenlos". Dies funktioniert gut bei Bestellungen über €20.
- Vorteil: Einfach, keine Überraschungen
- Nachteil: Teurere wirkende Speisekarte
Modell 2: Feste Lieferkosten
Berechne eine feste Liefergebühr, die deine tatsächlichen Kosten deckt, unabhängig von der Bestellgröße.
⚠️ Achtung:
Bei kleinen Bestellungen verlierst du Geld, bei großen Bestellungen verdienst du extra. Sorge für einen Mindestbestellwert.
Modell 3: Prozentbasiert
Berechne einen Prozentsatz des Bestellwerts als Lieferkosten. Dies deckt automatisch deine Plattformgebühren.
Kommuniziere deine Kosten klar
Erkläre, wofür deine Lieferkosten sind. Kunden akzeptieren faire Preise, wenn sie verstehen, warum.
? Gute Kommunikation:
"Lieferkosten €3,50 (Verpackung + Plattform + Lieferung)"
"Kostenlose Lieferung ab €25 (Kosten in Gerichten enthalten)"
Schütze deine Marge mit Mindestbestellungen
Kleine Bestellungen sind bei der Lieferung verlustbringend. Ein Mindestbestellwert von €15-20 verhindert, dass du Geld auf Plattformgebühren und Verpackung verlierst.
- Berechne deine Gewinnschwelle pro Bestellung
- Setze Minimum 20% über deiner Gewinnschwelle
- Kommuniziere dies deutlich auf deiner Speisekarte
Überwache und passe an
Behalte im Auge, wie deine Lieferbestellungen abschneiden. Wenn deine Marge unter Druck gerät, passe dein Modell an. Besser transparent teurer als heimlich verlustbringend.
Verwandte Artikel
Wie stellst du transparente Lieferpreise ein?
Berechne deine tatsächlichen Lieferkosten
Addiere Plattformgebühren (15-30%), Verpackungskosten (€0,50-2,00) und zusätzliche Arbeit. Dies gibt dir die tatsächlichen Kosten pro Bestellung.
Wähle dein Preismodell
Entscheide dich zwischen All-inclusive (erhöhe Gerichte), festen Lieferkosten oder prozentbasiert. Jedes Modell hat Vor- und Nachteile.
Lege Mindestbestellwert fest
Berechne deine Gewinnschwelle pro Bestellung und setze Minimum 20% höher. Dies verhindert verlustbringende kleine Bestellungen.
Kommuniziere klar mit Kunden
Erkläre, wofür Lieferkosten sind und zeige dies deutlich in deiner App oder Website. Transparenz schafft Vertrauen.
Überwache und optimiere
Behalte wöchentlich im Auge, wie deine Liefermarge abschneidet und passe an, wo nötig. Besser transparent anpassen als heimlich Verlust machen.
✨ Pro tip
Verwende unterschiedliche Preise für Stoßzeiten und ruhige Zeiten. Höhere Preise während Spitzenzeiten helfen deiner Marge und verteilen die Last.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich MwSt auf Lieferkosten berechnen?
Was ist, wenn Konkurrenten billiger wirken durch versteckte Kosten?
Wie oft sollte ich meine Lieferpreise anpassen?
Kann ich unterschiedliche Preise pro Plattform berechnen?
Was ist eine gute Liefermarge?
Sollte ich kostenlose Lieferung anbieten?
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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