BETA APP IN ENTWICKLUNG HACCP und mehr sind in deinem Dashboard verfügbar — derzeit in der Betaphase, kleine Fehler sind möglich. Die neue App mit vollständiger Integration folgt bald.
📝 Catering, Events & Gruppenarrangements · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie berechne ich die Marge bei Catering in der Hochsaison?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 15 Mar 2026

Catering-Margen in der Hochsaison erfordern einen anderen Ansatz als normale Restaurantberechnungen. Du arbeitest mit größeren Mengen, mehr Unsicherheiten und Zeitdruck. Eine gute Margenberechnung verhindert, dass du in deinen geschäftigsten Zeiten Geld verlierst.

Warum Catering-Margen in der Hochsaison anders sind

In der Hochsaison (Mai-September) arbeitest du oft mit:

  • Höheren Zutatenprei­sen durch Nachfrage
  • Mehr Personal erforderlich (teurer)
  • Kürzere Vorbereitungszeit
  • Höhere No-Show-Risiken

Deine Marge muss dies ausgleichen, sonst verdienst du nichts in deiner geschäftigsten Zeit.

⚠️ Achtung:

Viele Caterer rechnen mit Winterpreisen im Sommer. Das kostet dich leicht 15-20% Marge pro Event.

Die vollständige Margenberechnung für Catering

Bei Catering rechnest du pro Person, nicht pro Teller. Deine Gesamtkosten bestehen aus:

  • Lebensmittelkosten: Zutaten pro Person
  • Personalkosten: Personal (Küche + Service)
  • Transport & Material: Versand, Geschirr, Material
  • Gemeinkosten: Versicherung, Verwaltung
  • No-Show-Puffer: 5-10% extra für Ausfälle

Formel Gesamtkostensatz pro Person:

Kostensatz = (Lebensmittel + Personal + Transport + Gemeinkosten) × (1 + No-Show %)

💡 Beispiel Hochsaisonberechnung:

Hochzeit für 80 Personen im Juli:

  • Lebensmittelkosten: €18 pro Person
  • Personal (4 Personen, 8 Stunden): €25 pro Person
  • Transport & Material: €5 pro Person
  • Gemeinkosten: €3 pro Person
  • Zwischensumme: €51 pro Person
  • No-Show-Puffer (8%): €4,08 pro Person

Gesamtkostensatz: €55,08 pro Person

Saisonale Faktoren, die deine Marge beeinflussen

Zutatenprei­se (Mai-September):

  • Frische Produkte: 10-25% teurer
  • Fleisch und Fisch: 5-15% teurer durch Grillsaison
  • Blumen und Dekoration: 20-40% teurer

Personalkosten:

  • Wochenendzu­schläge häufiger erforderlich
  • Freiberufliches Personal teurer (Knappheit)
  • Längere Arbeitstage durch mehr Events

💡 Saisonunterschied Beispiel:

Gleiches Menü, Winter vs. Sommer:

  • Winter Kostensatz: €48 pro Person
  • Sommer Kostensatz: €58 pro Person
  • Unterschied: €10 pro Person (21% höher)

Bei 80 Personen = €800 Kostenunterschied!

Gewünschte Marge bestimmen

Übliche Margen für Catering:

  • Nebensaison: 35-45% Bruttomarge
  • Hochsaison: 30-40% Bruttomarge (höhere Kosten)
  • Premium-Events: 45-55% Bruttomarge möglich

Formel Verkaufspreis:

Verkaufspreis pro Person = Kostensatz / (1 - Gewünschte Marge %)

💡 Verkaufspreisberechnung:

Kostensatz €55,08, gewünschte Marge 35%:

  • Berechnung: €55,08 / (1 - 0,35) = €55,08 / 0,65
  • Verkaufspreis: €84,74 pro Person
  • Überprüfung: (€84,74 - €55,08) / €84,74 = 35% Marge ✓

Risikofaktoren in der Hochsaison

No-Shows und Änderungen:

  • Regen bei Outdoor-Events: 10-15% Ausfälle
  • Last-Minute-Änderungen der Gästeliste
  • Lieferanten, die nicht liefern (Engpässe)

Lösung: Arbeite mit einem No-Show-Puffer von 8-12% in deinem Kostensatz und fordere Vorauszahlung an.

⚠️ Achtung:

Lege deine Preise Anfang April für die ganze Saison fest. Lieferanten erhöhen oft im Mai ihre Preise, aber du hast bereits Angebote ausstehen.

Digital vs. Excel für Catering

Excel wird schnell unübersichtlich bei mehreren Events pro Wochenende. Viele Caterer nutzen ein System wie KitchenNmbrs, um:

  • Kostensätze pro Person automatisch zu berechnen
  • Saisonprei­se pro Zutat zu verwalten
  • Margen pro Event in einer Übersicht zu sehen
  • Schnell Angebote mit aktuellen Preisen zu erstellen

Wie berechnest du die Catering-Marge in der Hochsaison? (Schritt für Schritt)

1

Sammle alle Kosten pro Person

Addiere: Lebensmittelkosten, Personalkosten (Personal pro Person), Transport & Material und Gemeinkosten. Verwende aktuelle Hochsaisonprei­se, nicht Winterprei­se. Überprüfe deine Lieferanten auf Saisonzu­schläge.

2

Füge No-Show-Puffer hinzu

Multipliziere deinen Kostensatz mit 1,08 (8% Puffer) oder 1,12 (12% Puffer) je nach Risiko. Outdoor-Events und große Gruppen benötigen mehr Puffer als Indoor-Events.

3

Berechne Verkaufspreis mit gewünschter Marge

Teile deinen Gesamtkostensatz durch (1 - gewünschte Marge). Bei 35% Marge: Kostensatz / 0,65. Überprüfe, ob dieser Preis für deine Catering-Art marktgerecht ist.

✨ Pro tip

Überprüfe jeden Monat deine 3 meistverkauften Catering-Menüs. Wenn die Marge unter 30% fällt, erhöhe sofort deine Prei­se für neue Angebote.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

KitchenNmbrs kostenlos testen →

War dieser Artikel hilfreich?

Artikel teilen

WhatsApp LinkedIn

Häufig gestellte Fragen

Welche Marge ist für Catering in der Hochsaison realistisch?

In der Hochsaison liegt die Bruttomarge normalerweise zwischen 30-40%, etwas niedriger als in der Nebensaison aufgrund höherer Kosten. Premium-Events können 45-55% erreichen.

Wie verhindere ich, dass Saisonprei­se meine Marge aufzehren?

Aktualisiere deine Kostensätze Anfang April und Mai. Lege deine Verkaufsprei­se für die ganze Saison fest mit einem Saisonzu­schlag von 15-25% gegenüber Winter.

Muss ich MwSt. in meine Catering-Margenberechnung einbeziehen?

Nein, rechne immer ohne MwSt. Catering hat 9% MwSt. Dein Verkaufspreis von €84,74 ohne MwSt. wird €92,37 mit MwSt. auf der Rechnung.

Wie viel No-Show-Puffer sollte ich einrechnen?

Für Indoor-Events: 5-8%. Für Outdoor-Events: 8-12%. Bei großen Gruppen (100+ Personen): 10-15%. Dies gleicht Ausfälle und Last-Minute-Änderungen aus.

Was ist, wenn mein Konkurrent in der Hochsaison günstiger anbietet?

Überprüfe, ob er alle Kosten eingerechnet hat. Viele Caterer rechnen zu knapp in der Hochsaison und verlieren Geld in geschäftigen Zeiten.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

Kalkulieren Sie Events und Catering auf den Cent genau

Gruppenarrangements, Buffets und Events sind komplex. KitchenNmbrs berechnet die gesamten Food Costs pro Person, pro Gang, pro Event. Kostenlos starten.

Kostenlose Testversion starten →
Haftungsausschluss & Nutzungsbedingungen

Inhaltsverzeichnis

💬 in 𝕏

KitchenNmbrs AI

Always online

Powered by KitchenNmbrs AI