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📝 Szenarien & Entscheidungshilfen · ⏱️ 3 Min. Lesezeit

Was tue ich, wenn meine Online-Bestellungen über meine eigene Website hinter meinen Plattform-Bestellungen zurückbleiben?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 14 Mar 2026

Deine eigene Website erhält viel weniger Bestellungen als deine Profile auf Lieferando oder Uber Eats. Das ist ein häufiges Problem: Kunden finden dich zwar, aber bestellen über die Plattform statt direkt bei dir. Dadurch zahlst du 15-30% Provision für Bestellungen, die du eigentlich kostenlos bekommen könntest.

Warum Kunden die Plattform deiner Website vorziehen

Es gibt ein paar klare Gründe, warum Kunden lieber über die Plattform bestellen, auch wenn sie deine Website kennen:

  • Bequemlichkeit: Sie haben die App bereits auf ihrem Telefon
  • Zahlung: Ihre Kartendaten sind bereits gespeichert
  • Vertrauen: Sie wissen, dass die Plattform bei Problemen hilft
  • Vergleichen: Sie können leicht andere Restaurants anschauen

⚠️ Achtung:

Viele Restaurants machen ihre eigene Website zu kompliziert. Wenn Bestellen auf deiner Seite mehr Schritte kostet als über die App, verlierst du Kunden.

Die echten Kosten der Plattformabhängigkeit

Plattformprovisionen wirken klein, aber sie summieren sich schnell. Schau dir an, was das dich kostet:

💡 Beispiel:

Restaurant mit 50 Online-Bestellungen pro Woche:

  • Durchschnittlicher Bestellwert: €25
  • Plattformprovision: 20%
  • Provision pro Bestellung: €5
  • Pro Woche: 50 × €5 = €250
  • Pro Jahr: €250 × 52 = €13.000

Wenn du 30% dieser Bestellungen auf deine eigene Website bringst, sparst du €3.900 pro Jahr.

Strategie 1: Mache deine eigene Website attraktiver

Deine Website muss Vorteile bieten, die die Plattform nicht hat:

  • Rabatt: 5-10% Rabatt bei direkter Bestellung
  • Treue: Punkte sammeln für kostenlose Gerichte
  • Exklusive Artikel: Gerichte, die nur über deine Website zu bestellen sind
  • Schnellere Lieferung: Priorität für direkte Bestellungen

Der Rabatt, den du gibst, ist immer geringer als die Plattformprovision. Wenn du 20% Provision zahlst, kannst du 10% Rabatt geben und sparst immer noch 10%.

Strategie 2: Leite Plattform-Kunden auf deine Website

Nutze die Plattform, um Kunden zu gewinnen, aber leite sie danach auf deinen eigenen Kanal:

💡 Beispiel-Taktiken:

  • Flyer in der Bestellung: "Bestelle nächstes Mal über unsere Website und erhalte 10% Rabatt"
  • QR-Code auf der Verpackung zu deiner Bestellseite
  • WhatsApp-Nummer für direkte Bestellungen
  • Social-Media-Posts über Website-exklusive Aktionen

Strategie 3: Analysiere, wo es schiefgeht

Überprüfe diese Punkte auf deiner eigenen Website:

  • Geschwindigkeit: Lädt deine Seite in 3 Sekunden?
  • Mobil: Funktioniert das Bestellen gut auf dem Telefon?
  • Zahlung: Kannst du mit iDEAL, Karte UND Bargeld bezahlen?
  • Übersicht: Siehst du sofort alle Gerichte und Preise?

Wenn einer dieser Punkte nicht stimmt, wählen Kunden die Plattform, weil sie besser funktioniert.

Die realistische Erwartung

Du wirst nie 100% deiner Bestellungen auf deine eigene Website bringen. Plattformen haben Vorteile, die du nicht kopieren kannst. Aber wenn du von 80% Plattform auf 50% Plattform gehst, sparst du tausende Euro pro Jahr.

⚠️ Achtung:

Kämpfe niemals gegen Plattformen, indem du sie schlecht machst. Kunden schätzen Plattformen. Konzentriere dich darauf, was du zusätzlich bieten kannst.

Messe deinen Fortschritt

Verfolge diese Zahlen, um zu sehen, ob deine Strategie funktioniert:

  • Prozentsatz der Bestellungen über eigene Website vs. Plattform
  • Durchschnittlicher Bestellwert pro Kanal
  • Wiederholungsquote pro Kanal
  • Gesamtprovisionskosten pro Monat

Mit einem System wie KitchenNmbrs kannst du pro Kanal verfolgen, welche Bestellungen eingehen und was deine echten Margen nach Provisionen sind.

Wie erhöhst du deine direkten Online-Bestellungen? (Schritt für Schritt)

1

Analysiere deine aktuelle Situation

Zähle, wie viele Bestellungen du pro Woche über Plattformen versus deine eigene Website erhältst. Berechne, wie viel Provision du zahlst: Anzahl der Bestellungen × durchschnittlicher Bestellwert × Provisionsprozentsatz. Das ist dein Sparpotenzial.

2

Mache deine Website attraktiver

Biete 5-10% Rabatt für direkte Bestellungen. Stelle sicher, dass deine Website schneller und einfacher ist als die Plattform. Teste, ob das Bestellen auf deinem Telefon reibungslos funktioniert.

3

Leite Plattform-Kunden auf deine Website

Lege Flyer mit deiner Website-URL und Rabattcode in Bestellungen. Platziere QR-Codes auf Verpackungen. Poste regelmäßig in sozialen Medien über Website-exklusive Aktionen.

4

Messe und verbessere

Verfolge wöchentlich, wie viel Prozent deiner Bestellungen direkt eingehen. Wenn dies nach 2 Monaten nicht steigt, passe deinen Ansatz an: höherer Rabatt, bessere Website oder andere Promotions-Taktiken.

✨ Pro tip

Starten Sie mit einer Website-Aktion an einem Tag pro Woche. Zum Beispiel jeden Dienstag 15% Rabatt nur über deine eigene Seite. Dies trainiert Kunden, deine Website zu besuchen, ohne deine Plattform-Einnahmen zu sehr zu schädigen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel Rabatt kann ich geben, ohne Verlust zu machen?

Maximal die Hälfte deiner Plattformprovision. Wenn du 20% Provision zahlst, kannst du 10% Rabatt geben und sparst immer noch 10% pro Bestellung.

Darf ich Kunden in meinen Plattform-Bestellungen auf meine Website verweisen?

Die meisten Plattformen verbieten dies nicht ausdrücklich, aber sei subtil. Ein Flyer mit allgemeinen Unternehmensinformationen und Website ist normalerweise erlaubt.

Warum bestellen Kunden nicht direkt, wenn sie meine Website kennen?

Bequemlichkeit und Vertrauen. Plattform-Apps sind bereits auf ihrem Telefon, ihre Zahlungsdaten sind gespeichert und sie vertrauen dem Kundenservice der Plattform.

Wie viel meiner Bestellungen kann ich realistisch auf meine Website bringen?

Ein gutes Ziel ist, 30-50% deiner Online-Bestellungen direkt zu erhalten. 100% ist unrealistisch, weil Plattformen echte Vorteile bieten, die du nicht kopieren kannst.

Sollte ich mit Plattformen aufhören, wenn meine eigene Website gut läuft?

Nein, Plattformen bringen weiterhin neue Kunden. Nutze sie als Marketing-Kanal, um Kunden zu finden, und versuche sie danach auf deine eigene Website zu leiten.

Was ist, wenn meine Website-Bestellungen einen niedrigeren Durchschnittswert haben?

Das ist normal. Plattform-Kunden bestellen oft impulsiv und mehr. Konzentriere dich auf Wiederholungskäufe über deine Website - treue Kunden bestellen häufiger, auch wenn jede Bestellung kleiner ist.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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