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📝 Spezifische Küchentypen & Konzepte · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Was ist eine normale Foodcost für ein Lunchcafé?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 15 Mar 2026

Eine normale Foodcost für ein Lunchcafé liegt zwischen 25% und 32%. Dies ist niedriger als bei Restaurants, da Lunchgerichte oft einfacher sind und weniger teure Zutaten enthalten. Viele Lunchcafé-Besitzer wissen jedoch nicht, wie sie ihre Foodcost genau berechnen sollen, und verlieren dadurch unbewusst Geld.

Foodcost-Benchmarks für Lunchcafés

Lunchcafés haben andere Kostenstrukturen als Restaurants. Du verkaufst hauptsächlich Brote, Salate, Suppen und einfache warme Gerichte. Dadurch kannst du oft eine niedrigere Foodcost erreichen.

  • Brote und Sandwiches: 20-28%
  • Salate: 25-35%
  • Suppen: 15-25%
  • Warme Lunchgerichte: 28-35%
  • Gebäck und Kuchen: 25-35%

💡 Beispiel Foodcost-Berechnung:

Gesundes Brot für €7,50 (inkl. 9% MwSt.):

  • Brot: €0,65
  • Käse: €0,80
  • Schinken: €1,20
  • Salat, Tomate, Gurke: €0,45
  • Butter, Mayonnaise: €0,15

Verkaufspreis ohne MwSt.: €7,50 / 1,09 = €6,88

Foodcost: (€3,25 / €6,88) × 100 = 47,2%

⚠️ Achtung:

Dieses Beispiel zeigt eine zu hohe Foodcost von 47%. Bei einem gesunden Brot solltest du maximal bei 30% liegen, also muss der Verkaufspreis auf mindestens €10,85 erhöht werden.

Warum Lunchcafés niedrigere Foodcost erreichen können

Lunchcafés haben Vorteile, die Restaurants nicht haben:

  • Weniger Verschwendung: Du bereitest vieles à la minute zu
  • Einfachere Zutaten: Brot, Käse, Fleischwaren sind günstiger als Restaurant-Zutaten
  • Weniger Schneidverlust: Du kaufst oft bereits geschnittene Produkte
  • Höhere Umschlagsgeschwindigkeit: Frische Produkte, die schnell verkauft werden

💡 Beispiel erfolgreiches Lunchcafé:

Durchschnittliche Foodcost 28% durch intelligente Beschaffung:

  • Brote von lokaler Bäckerei: niedrigerer Preis, höhere Qualität
  • Fleischwaren direkt vom Lieferanten
  • Saisonales Gemüse für Salate
  • Selbstgemachte Suppen mit günstigen Basis-Zutaten

Ergebnis: 5% mehr Gewinn pro Verkauf

Häufige Fehler bei der Lunchcafé-Foodcost

Viele Lunchcafé-Besitzer machen die gleichen Fehler:

  • Zu großzügige Portionen: Eine zusätzliche Scheibe Käse kostet €0,40 pro Brot
  • Teure Marken: A-Marke Mayonnaise statt Horeca-Marke spart 30%
  • Keine Kontrolle des Teams: Mitarbeiter geben oft zu viel Belag
  • Vergessene Nebenkosten: Verpackung, Servietten, Saucen

⚠️ Achtung:

Eine zusätzliche Scheibe Käse für €0,40 auf 100 Brote pro Tag kostet dich €14.600 pro Jahr. Kleine Dinge, große Auswirkungen.

Foodcost pro Produktkategorie

Verschiedene Lunchprodukte haben unterschiedliche Margen:

  • Kaffee und Tee: 8-15% (höchste Marge)
  • Suppe des Tages: 15-25%
  • Einfache Brote: 20-28%
  • Luxus-Brote: 25-32%
  • Frische Salate: 28-35%
  • Warme Gerichte: 30-38%

💡 Intelligente Menü-Mischung:

Erfolgreiche Lunchcafés bewerben ihre Artikel mit der höchsten Marge:

  • Suppe des Tages prominent auf der Tafel
  • Kaffee + Gebäck Kombinationen
  • Tagesspecials mit Saisonzutaten
  • Selbstgemachte Produkte (höhere Marge)

Digitale Kontrolle vs. Schätzung

Viele Lunchcafé-Besitzer schätzen ihre Foodcost. Das geht fast immer schief. Mit einem System wie KitchenNmbrs kannst du genau nachverfolgten, was jedes Gericht kostet, einschließlich aller kleinen Zutaten, die du oft vergisst.

Du kannst Rezepte für alle deine Brote und Gerichte erstellen, und die App berechnet automatisch deinen Foodcost-Prozentsatz. So siehst du sofort, welche Artikel zu teuer sind und welche gut verdienen.

Wie berechnest du die Foodcost für dein Lunchcafé?

1

Erstelle eine Liste aller Zutaten pro Gericht

Notiere für jedes Brot, jeden Salat oder jedes Gericht alle Zutaten einschließlich Mengen. Vergiss nicht: Butter, Mayonnaise, Senf, Garnierung, Verpackung. Zähle auch die kleinen Dinge mit, die du oft vergisst.

2

Berechne den Einkaufspreis pro Portion

Teile den Einkaufspreis durch die Anzahl der Portionen, die du aus einer Verpackung erhältst. Beispiel: Käsepaket €12 für 40 Scheiben = €0,30 pro Scheibe. Addiere alle Zutatenkosten pro Gericht zusammen.

3

Berechne deinen Foodcost-Prozentsatz

Verwende die Formel: (Gesamte Zutatenkosten / Verkaufspreis ohne MwSt.) × 100. Bei 9% MwSt.: Teile deinen Menüpreis durch 1,09, um den Preis ohne MwSt. zu erhalten. Strebe maximal 32% für Lunchgerichte an.

✨ Pro tip

Überprüfe deine Foodcost bei deinen 5 meistverkauften Artikeln jeden Monat. Wenn diese gut unter 32% liegen, hast du 80% deiner Rentabilität unter Kontrolle.

Selbst berechnen?

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Häufig gestellte Fragen

Warum ist meine Foodcost höher als 35%, obwohl ich einfache Lunchgerichte verkaufe?

Dies kommt oft durch zu großzügige Portionen, teure A-Marken oder vergessene Nebenkosten wie Verpackung und Saucen. Überprüfe, ob dein Team nicht zu viel Belag gibt und ob du die günstigste Beschaffung für die gleiche Qualität machst.

Sollte ich MwSt. in meine Foodcost-Berechnung einbeziehen?

Nein, rechne immer mit dem Verkaufspreis OHNE MwSt. Der Preis auf deiner Speisekarte ist inklusive 9% MwSt. Teile diesen durch 1,09, um den Preis ohne MwSt. für deine Foodcost-Berechnung zu erhalten.

Kann ich den gleichen Foodcost-Prozentsatz für alle Lunchprodukte verwenden?

Nein, verschiedene Produkte haben unterschiedliche Margen. Kaffee kann 8-15% sein, während warme Gerichte 30-35% sein dürfen. Unterscheide nach Produktkategorie für ein realistisches Bild.

Wie oft sollte ich meine Foodcost überprüfen?

Überprüfe mindestens monatlich die Foodcost deiner 10 meistverkauften Artikel. Lieferanten erhöhen regelmäßig die Preise, also was letzten Monat 28% war, kann jetzt 32% geworden sein.

Was ist, wenn mein Lieferant die Preise erhöht?

Du hast drei Optionen: Verkaufspreis erhöhen, günstigeren Lieferanten suchen oder kleinere Portionen geben. Oft ist eine kleine Preiserhöhung die beste Option - die meisten Kunden akzeptieren €0,50 extra für Qualität.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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