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📝 Warum es schiefgeht · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Warum Küchenpersonal und Service oft unterschiedliche Vorstellungen von "normalen" Extras haben?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 15 Mar 2026

Küchenpersonal und Service haben oft sehr unterschiedliche Vorstellungen von "normalen" Extras. Die Küche denkt: "ein bisschen extra Käse kostet nichts", während der Service sagt: "Gäste erwarten einfach großzügige Portionen". Das führt zu Spannungen und zu leckendem Gewinn, weil niemand nachverfolgt, was diese 'kleinen Extras' wirklich kosten.

Warum entsteht dieser Unterschied in der Perspektive?

Das Problem liegt in unterschiedlichen Verantwortungen. Der Service möchte zufriedene Gäste und gutes Trinkgeld. Das Küchenpersonal möchte leckeres Essen zubereiten und keine Beschwerden. Aber niemand verfolgt nach, was diese Extras kosten.

💡 Beispiel aus einer Bistro:

Service sagt: "Gast möchte extra Käse auf der Pasta, das machen wir doch einfach?"

Küche denkt: "50 Gramm extra Parmesan, das schadet nicht."

Realität pro Portion:

  • 50g Parmesan: €2,40
  • Bei 30 Portionen pro Woche: €72
  • Pro Jahr: €3.744 an 'kostenlosem' Käse

Die Küche sieht Zutaten, nicht Geld

Für den Chef ist es "ein bisschen extra Fleisch" oder "etwas mehr Sauce". Er denkt nicht in Euro pro Gramm. Das ist auch logisch - sein Fokus liegt auf Geschmack und Präsentation, nicht auf Kostenkalkulation.

⚠️ Achtung:

Ein Chef, der 20 Gramm extra Rindersteak pro Portion gibt, kostet dich bei 100 Portionen pro Woche €15.600 pro Jahr (bei €15/kg Rindfleisch).

Service denkt in Gastzufriedenheit

Kellnerinnen und Kellner möchten, dass Gäste zufrieden gehen. Eine extra Schaufel Pommes oder etwas mehr Sauce sorgt für glückliche Gesichter und bessere Bewertungen. Aber sie sehen nicht, was es kostet.

  • "Gast findet Portion klein" → extra geben
  • "Stammgast verdient Verwöhnung" → doppelte Garnitur
  • "Heute Abend voll, keine Zeit für Diskussionen" → einfach extra geben

Niemand verfolgt die echten Kosten nach

Das echte Problem: Es gibt kein System, um nachzuverfolgen, was Extras kosten. Jeder macht, was logisch erscheint, aber niemand rechnet aus, was es für die Gewinnmarge bedeutet.

💡 Häufige 'kleine' Extras:

  • 25g extra Käse pro Pasta: €1,20
  • 50ml extra Sauce: €0,80
  • Extra Avocado-Scheibe: €1,10
  • Doppelte Garnitur: €0,90
  • Größere Fleischportion: €3,50

Bei 50 Portionen pro Woche wird das schnell €200+ pro Monat.

Die Lösung: Kosten sichtbar machen

Es geht nicht darum, dem Team die Schuld zu geben. Es geht um Transparenz. Wenn jeder weiß, was Extras kosten, können sie bewusste Entscheidungen treffen.

  • Lass die Küche wissen: 50g extra Käse = €2,40
  • Lehre den Service: "Extras sind möglich, kosten aber €X - möchte der Gast das?"
  • Treffe Absprachen: wann man gratis Extras geben kann und wann nicht

Mit einem System wie KitchenNmbrs siehst du direkt, was jede Zutat pro Gramm kostet. Dann können Küche und Service gemeinsam Entscheidungen treffen, die sowohl Gästen als auch der Gewinnmarge zugute kommen.

Wie bringst du Küche und Service auf eine Linie?

1

Berechne, was Extras wirklich kosten

Erstelle eine Liste häufig angefordeter Extras und rechne aus, was sie pro Portion kosten. Zum Beispiel: 50g extra Parmesan = €2,40, extra Avocado-Scheibe = €1,10.

2

Teile diese Zahlen mit dem ganzen Team

Stelle sicher, dass sowohl Küche als auch Service weiß, was Dinge kosten. Nicht um zu verbieten, sondern um bewusste Entscheidungen zu treffen.

3

Treffe klare Absprachen

Bestimme, wann Extras kostenlos sein können (zum Beispiel bei Beschwerden) und wann du sie berechnen möchtest. Schreib das auf, damit jeder gleich handelt.

✨ Pro tip

Erstelle eine 'Kostenübersicht Extras' und hänge sie in der Küche auf. Wenn jeder sieht, dass 'ein bisschen extra Käse' €2,40 kostet, denken sie automatisch zweimal nach.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich dann alle Extras den Gästen in Rechnung stellen?

Nicht unbedingt. Aber du musst wissen, was es dich kostet. Dann kannst du bewusst entscheiden, wann du Extras kostenlos gibst und wann nicht.

Wie verhindere ich, dass mein Team geizig mit Portionen wird?

Indem du klare Portionsstandards festlegst. Nicht kleiner, aber konsistent. Und indem du erklärst, warum Kostenbewusstsein für den Bestand des Betriebs wichtig ist.

Was ist, wenn Gäste böse werden, weil sie für Extras bezahlen sollen?

Kommunikation ist der Schlüssel. Erkläre, was Extras kosten, und biete Alternativen an. Die meisten Gäste verstehen das, besonders wenn du es höflich erklärst.

Wie verfolge ich nach, wie viele Extras wir weggeben?

Erstelle eine einfache Liste, auf der das Team Extras notiert. Oder nutze eine App, die Zutatenkosten verfolgt, damit du am Ende der Woche siehst, was es dich gekostet hat.

Kann ich nicht einfach die Portionen standardmäßig größer machen?

Das kannst du, aber dann musst du auch deinen Verkaufspreis anpassen. Sonst verschiebt sich dein Foodcost-Prozentsatz und du verdienst weniger pro Gericht.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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