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📝 Restaurant eröffnen & Businessplan · ⏱️ 3 Min. Lesezeit

Wie berechne ich die gesamten Fixkosten pro Monat meines Restaurants?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 15 Mar 2026

Fixkosten sind Kosten, die jeden Monat anfallen, unabhängig davon, wie viele Gäste du hast. Viele Restaurantbesitzer unterschätzen diese Kosten bei der Gründung oder vergessen sie bei der Preiskalkulation. In diesem Artikel lernst du Schritt für Schritt, wie du alle Fixkosten identifizierst und zu einem klaren monatlichen Betrag addierst.

Was sind Fixkosten genau?

Fixkosten sind Kosten, die du jeden Monat bezahlen musst, unabhängig von deinem Umsatz. Selbst wenn dein Restaurant einen Monat lang geschlossen wäre, müsstest du diese Kosten bezahlen. Sie sind das Gegenteil von variablen Kosten wie Zutaten oder zusätzliches Personal bei Stoßzeiten.

💡 Beispiel Fixkosten vs. variable Kosten:

Fixkosten (jeden Monat gleich):

  • Miete: €3.500
  • Versicherungen: €450
  • Buchhalter: €300

Variable Kosten (abhängig vom Umsatz):

  • Zutaten (Lebensmittelkosten)
  • Zusätzliches Personal bei Stoßzeiten
  • Kartenzahlungsgebühren (% des Umsatzes)

Die vollständige Liste der Fixkosten

Um nichts zu vergessen, arbeitest du systematisch alle Kategorien ab. Hier sind alle Fixkosten, die Restaurants typischerweise haben:

Unterkunft & Standort

  • Miete oder Hypothek - inklusive Nebenkosten
  • Gas, Wasser, Strom - der Fixkostenanteil (nicht abhängig vom Verbrauch)
  • Internet und Telefon
  • Abfallwirtschaft - oft ein fester monatlicher Betrag
  • Reinigungskosten - falls du einen festen Vertrag hast

Versicherungen & Genehmigungen

  • Betriebshaftpflicht
  • Inventarversicherung
  • Rechtsschutz
  • Gaststättengenehmigungen - Gemeinde- und Behördenkosten
  • Musikrechte - GEMA

⚠️ Achtung:

Manche Versicherungen zahlst du pro Jahr. Rechne diese in Monatkosten um, indem du durch 12 teilst.

Personal (Fixkostenanteil)

  • Feste Verträge - Küchenchef, Betriebsleiter
  • Dein eigenes Gehalt - auch als Unternehmer musst du dir selbst ein Gehalt zurechnen
  • Sozialabgaben - Arbeitgeberanteile auf feste Verträge

Verwaltung & Software

  • Buchhalter/Steuerberater
  • Kassensystem - monatliche Lizenz
  • Reservierungssystem
  • KitchenNmbrs - für Kostenkalkulation und HACCP
  • Bankgebühren - Konto und Zahlungsterminal

Marketing & Wartung

  • Website-Hosting
  • Google-Anzeigen - falls du ein festes Budget hast
  • Gerätewartung - Serviceverträge
  • Abschreibungen - von Küchengeräten und Einrichtung

💡 Beispielrechnung kleines Restaurant:

Monatliche Fixkosten:

  • Miete: €3.200
  • Energie (Fixkostenanteil): €400
  • Versicherungen: €350
  • Küchenchef (fest): €2.800
  • Dein Gehalt: €2.500
  • Buchhalter: €250
  • Software: €180
  • Sonstiges: €320

Gesamte Fixkosten: €10.000 pro Monat

Von Jahreskosten zu Monatkosten

Viele Kosten zahlst du pro Jahr, möchtest sie aber monatlich wissen. Teile Jahreskosten immer durch 12, um zu Monatkosten zu gelangen. Lege das Geld für Jahreskosten auf einem Sparkonto beiseite, damit du nicht von Überraschungen überrascht wirst.

💡 Beispiel Jahreskosten umrechnen:

  • Versicherung: €2.400 pro Jahr = €200 pro Monat
  • Buchhalter: €3.600 pro Jahr = €300 pro Monat
  • Genehmigungen: €1.200 pro Jahr = €100 pro Monat

Lege monatlich €600 für diese Jahreskosten beiseite.

Warum das für deine Preisgestaltung entscheidend ist

Deine Fixkosten bestimmen, wie viel du mindestens umsetzen musst, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Wenn du €10.000 Fixkosten hast und deine Bruttomarge 60% beträgt, musst du mindestens €16.667 Umsatz machen, um deine Fixkosten zu decken.

Break-Even-Umsatz = Fixkosten / (Bruttomarge % / 100)

⚠️ Achtung:

Vergiss nicht, dein eigenes Gehalt als Fixkosten einzurechnen. Auch als Unternehmer verdienst du ein Gehalt für deine Arbeit.

Fixkosten optimieren

Einmal pro Jahr überprüfst du, ob du alle Fixkosten noch brauchst. Oft schleichen sich Abos ein, die du nicht mehr nutzt, oder es gibt günstigere Alternativen.

  • Vergleiche Energieversorger jährlich
  • Überprüfe, ob du alle Software noch nutzt
  • Verhandle über die Miete bei Vertragsverlängerung
  • Vergleiche Versicherungen alle 3 Jahre

Wie berechnest du Fixkosten? (Schritt für Schritt)

1

Erstelle eine Liste aller monatlichen Kosten

Gehe deine Kontoauszüge der letzten 3 Monate durch und notiere alle Kosten, die jeden Monat anfallen. Denke an Miete, Versicherungen, Software, feste Personalkosten und Energie.

2

Rechne Jahreskosten in Monatkosten um

Kosten, die du pro Jahr zahlst (wie Versicherungen oder Buchhalter), teilst du durch 12. Lege diesen Betrag monatlich auf einem Sparkonto beiseite, damit du nicht von Überraschungen überrascht wirst.

3

Addiere alles und füge einen Puffer hinzu

Summiere alle monatlichen Kosten auf und füge einen Puffer von 5-10% für unerwartete Kosten hinzu. Das ist dein gesamter Fixkostenbetrag pro Monat, den du aus deinem Umsatz decken musst.

✨ Pro tip

Lege für alle Jahreskosten monatlich Geld auf einem Sparkonto beiseite. Dann wirst du nicht von Überraschungen überrascht und hast immer Geld für Versicherungen und andere jährliche Kosten verfügbar.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich mein eigenes Gehalt als Fixkosten einrechnen?

Ja, absolut. Auch als Unternehmer verdienst du ein Gehalt für deine Arbeit. Rechne mindestens €2.000-3.000 pro Monat für dich selbst ein, sonst arbeitest du umsonst.

Wie oft sollte ich meine Fixkosten durchrechnen?

Mindestens 1x pro Jahr, am besten zu Jahresbeginn. Überprüfe dann auch, ob du alle Abos noch brauchst und ob es günstigere Alternativen gibt.

Was ist, wenn meine Fixkosten höher sind als erwartet?

Dann musst du entweder deine Preise erhöhen, mehr Gäste anziehen oder Kosten senken. Dein Break-Even-Umsatz steigt direkt mit deinen Fixkosten.

Gehören Abschreibungen zu den Fixkosten?

Für deinen Cashflow nicht, aber für deine Gewinnberechnung schon. Abschreibungen sind Kosten, die du zurückgewinnen musst, um später neue Geräte kaufen zu können.

Was ist ein normaler Prozentsatz der Fixkosten vom Umsatz?

Bei Restaurants liegt dies normalerweise zwischen 25-35% des Umsatzes. Bei höheren Prozentsätzen wird es schwierig, rentabel zu sein, es sei denn, du hast sehr hohe Margen.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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