Der Druck von Speisekarten kostet bei der Eröffnung normalerweise zwischen €200 und €800. Viele Unternehmer unterschätzen diese Kosten und werden von der endgültigen Rechnung überrascht. In diesem Artikel lernst du genau, wie du die Druckkosten berechnest und worauf du achten musst.
Was bestimmt die Kosten für Speisekarten?
Der Preis für Speisekarten hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je mehr du über diese Faktoren weißt, desto besser kannst du budgetieren.
- Anzahl der Karten: Wie viele Exemplare brauchst du?
- Anzahl der Seiten: Mehr Seiten = höhere Kosten
- Papiertyp: Matt, glänzend oder Spezialpapier
- Verarbeitung: Laminieren, Kunststoffbeschichtung oder Coating
- Format: A4, A3 oder benutzerdefiniertes Format
- Druck: Einseitig oder beidseitig
Berechne die Anzahl der benötigten Speisekarten
Beginne mit der Anzahl der Speisekarten, die du brauchst. Das ist die Grundlage deiner Berechnung.
? Beispielberechnung Anzahl:
Restaurant mit 40 Plätzen:
- Tische: 15 Speisekarten
- Reserve/Ersatz: 5 Speisekarten
- Bar/Terrasse: 3 Speisekarten
- Personalschulung: 2 Speisekarten
Insgesamt benötigt: 25 Speisekarten
⚠️ Achtung:
Bestelle immer 20% extra. Speisekarten werden beschädigt, verloren oder du brauchst mehr als erwartet.
Druckkosten pro Speisekarte berechnen
Die Kosten pro Speisekarte variieren stark je nach Drucker und Spezifikationen. Hier sind die üblichen Preise:
- Einfach (A4, 2 Seiten, Standardpapier): €3-5 pro Stück
- Mittel (A4, 4 Seiten, Mattenpapier, laminiert): €8-12 pro Stück
- Luxus (A3 gefaltet, 6+ Seiten, Spezialpapier): €15-25 pro Stück
? Kostenbeispiel durchschnittliche Speisekarte:
25 Speisekarten, A4 Format, 4 Seiten, laminiert:
- Druckkosten: 25 × €10 = €250
- Design (einmalig): €150
- Versandkosten: €15
Gesamt: €415
Zusätzliche Kosten, die hinzukommen
Neben den Druckkosten kommen oft zusätzliche Kosten hinzu, mit denen du rechnen musst.
- Design: €100-300 (es sei denn, du machst es selbst)
- Probedrucke: €25-50
- Versand: €10-25
- Eilzuschlag: 25-50% extra bei schneller Lieferung
- Änderungen: €25-50 pro Anpassung
⚠️ Achtung:
Frage immer einen Gesamtpreis inklusive aller Kosten an. Einige Drucker berechnen Design, Probedrucke und Versand separat.
Günstigere Alternative: Digitale Speisekarten
Erwäge digitale Speisekarten über QR-Codes. Dies spart Druckkosten und du kannst Preise leicht anpassen.
- QR-Code-Aufkleber: €0,50-1 pro Stück
- Tischständer: €3-8 pro Stück
- Digitale Plattform: €15-50 pro Monat
? Kostenbeispiel digital:
40 Plätze, QR-Codes auf Tischständern:
- 15 Tischständer: 15 × €5 = €75
- QR-Code-Plattform: €25/Monat
- Menu-Design: €150 (einmalig)
Erstes Jahr: €75 + €300 + €150 = €525
Wann sollte ich neue Speisekarten bestellen?
Plane deine Neudrucke rechtzeitig. Warte nicht, bis deine letzte Speisekarte beschädigt ist.
- Saisonwechsel: 2-3 mal pro Jahr neue Karte
- Preisänderungen: Bei signifikanten Kostenänderungen
- Verschleiß: Ersetze bei sichtbaren Beschädigungen
- Konzeptänderung: Bei Änderung der Gerichte
Verwandte Artikel
Wie berechnest du Speisekarten-Druckkosten? (Schritt für Schritt)
Bestimme die Anzahl der benötigten Speisekarten
Zähle deine Plätze und addiere 20% Reserve. Vergiss nicht, Personal und Ersatzkarten einzurechnen.
Wähle Spezifikationen und fordere Angebote an
Bestimme Format, Seitenzahl und Verarbeitung. Fordere von mindestens 3 Druckern ein Gesamtangebot inklusive aller Kosten an.
Addiere alle zusätzlichen Kosten
Rechne Design, Probedrucke, Versand und eventuell Eilzuschläge ein. Dies kann 30-50% der Druckkosten ausmachen.
✨ Pro tip
Lass immer einen Probedruck machen, bevor du die volle Auflage bestellst. Dies verhindert teure Fehler bei Farben, Schriftart oder Layout.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele Speisekarten brauche ich für mein Restaurant?
Was kostet das Design einer Speisekarte?
Sind digitale Speisekarten günstiger als gedruckte?
Wie oft sollte ich neue Speisekarten bestellen?
Kann ich Speisekarten günstiger drucken lassen?
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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