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📝 Spezifische Küchentypen & Konzepte · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Was ist eine normale Foodcost für ein Burgerrestaurant?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 13 Mar 2026

Die Foodcost für ein Burgerrestaurant liegt normalerweise zwischen 22% und 30%. Das ist niedriger als bei Fine Dining, weil du oft mit Standardzutaten und größeren Mengen arbeitest. In diesem Artikel lernst du genau, wie du deine Burger-Foodcost berechnest und welche Faktoren die Kosten beeinflussen.

Warum Burgerrestaurants niedrigere Foodcost haben

Burgerrestaurants haben normalerweise eine niedrigere Foodcost als andere Küchentypen durch:

  • Standardzutaten (Rindfleisch, Brötchen, Salat, Tomate)
  • Größere Einkaufsmengen durch Popularität
  • Weniger teure Garnituren und Saucen
  • Effiziente Zubereitung (Grill, Fritteuse)

💡 Beispiel: Classic Cheeseburger

Verkaufspreis: €12,50 inkl. 9% MwSt. (€11,47 exkl. MwSt.)

  • Rindfleisch (150g): €1,80
  • Brötchen: €0,45
  • Käse: €0,35
  • Gemüse + Sauce: €0,50

Gesamt: €3,10 = 27% Foodcost

Foodcost pro Burgertyp

Verschiedene Burger haben unterschiedliche Foodcosts:

  • Basis-Burger: 22-26%
  • Cheeseburger: 25-28%
  • Premium-Burger (Speck, spezielle Käsesorten): 28-32%
  • Hähnchen-Burger: 24-29%
  • Veggie/Vegan-Burger: 20-28%

⚠️ Achtung:

Vergiss die Pommes nicht! Wenn du einen Burger + Pommes-Menü verkaufst, rechne die gesamte Foodcost des ganzen Menüs. Pommes haben normalerweise 15-20% Foodcost.

Was deine Foodcost beeinflusst

Fleischqualität: Günstiges Hackfleisch (€6/kg) vs. Premium-Rindfleisch (€12/kg) macht 3-5% Foodcost-Unterschied.

Portionsgröße: 150g vs. 200g Fleisch macht €0,60-€1,20 pro Burger Unterschied.

Toppings: Speck, Avocado, Premium-Käsesorten erhöhen deine Foodcost schnell um 2-4%.

💡 Beispiel: Auswirkung der Portionsgröße

Rindfleisch €9/kg, Verkaufspreis €11,47 exkl. MwSt.:

  • 150g Fleisch: €1,35 = 11,8% der gesamten Foodcost
  • 200g Fleisch: €1,80 = 15,7% der gesamten Foodcost

Unterschied: 4% zusätzliche Foodcost durch 50g mehr Fleisch

Wie du deine Foodcost optimierst

Standardisiere Portionen: Nutze Waagen oder Portionslöffel. Variation in der Portionsgröße ist der größte Foodcost-Killer.

Verhandle Einkaufspreise: Bei Mengen von 50+ kg Fleisch pro Woche kannst du oft 10-15% Rabatt bekommen.

Menu-Engineering: Bewirbe Burger mit niedriger Foodcost und hoher Marge.

💡 Beispiel: Hähnchen vs. Rind

Gleicher Verkaufspreis €12,50:

  • Rindfleisch-Burger: €3,10 Zutaten = 27% Foodcost
  • Hähnchen-Burger: €2,60 Zutaten = 23% Foodcost

Hähnchen bringt €0,50 mehr Gewinn pro Burger

Beilagen und Menüs

Viele Burgerrestaurants verdienen vor allem mit Pommes und Getränken:

  • Pommes: 15-20% Foodcost
  • Milkshake: 25-35% Foodcost
  • Softdrink: 10-15% Foodcost

Ein Burger + Pommes + Getränk-Menü hat oft eine niedrigere gesamte Foodcost als nur ein Burger.

Wie berechnest du die Foodcost deines Burgers?

1

Wiege und preise alle Zutaten

Wiege genau, wie viel Fleisch, Gemüse, Saucen und Brötchen du verwendest. Rechne aus, was jede Zutat pro Portion kostet. Vergiss kleine Dinge wie Salz, Pfeffer und Öl nicht.

2

Addiere alle Kosten

Summiere alle Zutatenkosten zu einem Gesamtbetrag pro Burger. Das ist dein Selbstkostenpreis. Rechne auch mögliche Verschwendung oder Schnittabfälle ein (zum Beispiel bei frischem Gemüse).

3

Berechne dein Foodcost-Prozentsatz

Teile deinen Selbstkostenpreis durch deinen Verkaufspreis exkl. MwSt. und multipliziere mit 100. Bei €3,10 Kosten und €11,47 Verkaufspreis: (3,10 / 11,47) x 100 = 27% Foodcost.

✨ Pro tip

Überprüfe deine 3 meistverkauften Burger jeden Monat. Wenn diese unter 28% Foodcost liegen, hast du 80% deiner Rentabilität unter Kontrolle.

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Häufig gestellte Fragen

Ist 30% Foodcost zu hoch für einen Burger?

Für einen Premium-Burger kann 30% noch akzeptabel sein, aber versuche, unter 28% zu bleiben. Bei Basis-Burgern ist 30% zu hoch.

Muss ich die Pommes in meine Burger-Foodcost einrechnen?

Nur wenn du Burger + Pommes als ein Menü verkaufst. Verkaufst du sie separat, berechnest du die Foodcost auch separat.

Wie oft muss ich meine Burger-Foodcost kontrollieren?

Mindestens jeden Monat, oder sofort wenn dein Lieferant die Preise erhöht. Fleischpreise können schnell schwanken.

Warum ist meine Foodcost höher als bei anderen Burgerrestaurants?

Überprüfe deine Portionsgröße, Fleischqualität und Einkaufspreise. Oft liegt der Unterschied an zu großzügigen Portionen oder teuren Zutaten ohne Preisaufschlag.

Kann ich meine Foodcost senken, ohne die Qualität zu verlieren?

Ja, durch intelligentere Einkäufe (größere Mengen), Standardisierung von Portionen und Bewerbung von Menü-Items mit niedriger Foodcost.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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