📝 Saison und Einkauf · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie stelle ich sicher, dass Fotografen- oder Marketinginvestitionen für Saisonalwahl durch Marge rentabel werden?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 13 Mar 2026

Saisonalinvestitionen in Fotografie und Marketing kosten Geld, können aber deine Marge erhöhen, wenn du sie clever einkalkulierst. Viele Gastronomiebetreiber vergessen diese Kosten bei ihrer Preisgestaltung, wodurch Saisonaktionen verlustbringend werden. In diesem Artikel lernst du, wie du Marketing- und Fotokosten über deine Marge wieder hereinholt.

Warum Saisonalinvestitionen oft verlustbringend sind

Du investierst €2.000 in Fotografie für dein Wintermenü und €1.500 in Social-Media-Marketing. Aber wenn du deine Preise nicht anpasst, verdienst du diese Kosten nie wieder herein. Die Folge: deine Saisonaktion generiert zwar Umsatz, aber keinen Gewinn.

⚠️ Achtung:

Viele Betreiber rechnen Marketing- und Fotokosten nicht in ihren Menüpreis ein. Dadurch sieht deine Foodcost gut aus, aber du verdienst nichts an deiner Saisonalinvestition.

Berechne deine gesamte Saisonalinvestition

Addiere alle Kosten, die du für deine Saisonaktion aufwendest:

  • Fotografie: Foodfotograf, Styling, Props
  • Marketing: Social-Media-Anzeigen, Flyer, Speisekarten
  • Entwicklung: Zeit für Rezeptentwicklung
  • Zusätzliche Einkäufe: Spezielle Zutaten, Testchargen

💡 Beispiel:

Deine Wintermenü-Investition:

  • Fotograf: €2.000
  • Social-Media-Anzeigen: €1.500
  • Neue Speisekarten: €300
  • Rezeptentwicklung (20 Stunden × €25): €500

Gesamt: €4.300

Verteile Kosten auf erwartete Verkäufe

Schätze ein, wie viele Portionen du von deinen Saisongerichten verkaufen wirst. Teile deine Gesamtinvestition durch diese Anzahl, um die zusätzlichen Kosten pro Portion zu berechnen.

Formel: Zusätzliche Kosten pro Portion = Gesamtinvestition / Erwartete Verkäufe

💡 Beispiel:

Du erwartest, 1.200 Portionen deiner Wintergerichte in 3 Monaten zu verkaufen:

€4.300 / 1.200 Portionen = €3,58 zusätzlich pro Portion

Diese €3,58 musst du auf deine normale Kostpreis addieren, um deine Investition wieder hereinzuholen.

Passe deinen Verkaufspreis an

Addiere die zusätzlichen Kosten pro Portion zu deiner normalen Kostpreis. Berechne dann deinen neuen Verkaufspreis mit deinem gewünschten Foodcost-Prozentsatz.

Neue Kostpreis = Normale Zutatenkosten + Zusätzliche Kosten pro Portion

Verkaufspreis = Neue Kostpreis / (Foodcost % / 100)

💡 Beispiel:

Dein Wildragout hat normalerweise:

  • Zutatenkosten: €8,50
  • Zusätzliche Kosten: €3,58
  • Gesamte Kostpreis: €12,08

Bei 30% Foodcost: €12,08 / 0,30 = €40,27 exkl. MwSt.

Menüpreis: €40,27 × 1,19 = €47,92 inkl. MwSt.

Überwache deine tatsächlichen Verkäufe

Halte fest, wie viele Portionen du tatsächlich verkaufst. Wenn du mehr verkaufst als erwartet, kannst du deinen Preis später senken. Verkaufst du weniger, musst du möglicherweise deinen Preis erhöhen oder die Aktion früher beenden.

⚠️ Achtung:

Wenn du nach 6 Wochen erst 200 Portionen statt 400 verkauft hast, erhöhe deinen Preis oder beende die Aktion. Sonst wird es zu einem Verlustposten.

Saisonalinvestitionen als feste Kostenposition

Erfahrene Restaurantbetreiber rechnen jede Saison mit Marketing- und Fotokosten. Sie budgetieren beispielsweise 2-3% ihres Saisonumsatzes für neue Inhalte und Marketing. Dies macht die Preisgestaltung vorhersehbarer.

  • Frühling/Sommer: Terrassen-Marketing, Fotografie frischer Produkte
  • Herbst/Winter: Comfort-Food-Inhalte, Wärme-Marketing
  • Feiertage: Spezielle Arrangements, Geschenkgutschein-Promotionen

Indem du diese Kosten strukturell einkalkulierst, musst du nicht jedes Mal neu berechnen, ob eine Saisonaktion rentabel ist.

Wie rechnest du Saisonalinvestitionen über deine Marge wieder herein?

1

Addiere alle Saisonalinvestitionen

Erstelle eine Liste aller Kosten: Fotografie, Marketing, Speisekarten, Entwicklungszeit und zusätzliche Einkäufe. Addiere alles für deine Gesamtinvestition.

2

Schätze deine erwarteten Verkäufe ein

Bestimme realistisch, wie viele Portionen du von deinen Saisongerichten verkaufen wirst. Schau auf Vorjahre oder vergleichbare Aktionen.

3

Berechne zusätzliche Kosten pro Portion

Teile deine Gesamtinvestition durch die erwartete Anzahl der Portionen. Dies gibt dir die zusätzlichen Kosten, die du pro Portion wieder hereinbringen musst.

4

Passe deinen Verkaufspreis an

Addiere die zusätzlichen Kosten zu deinen normalen Zutatenkosten. Berechne deinen neuen Verkaufspreis mit deinem gewünschten Foodcost-Prozentsatz.

5

Überwache und passe an

Halte wöchentlich fest, wie viel du verkaufst. Verkaufst du mehr als erwartet, kannst du deinen Preis später senken. Verkaufst du weniger, erhöhe deinen Preis.

✨ Pro tip

Budgetiere jede Saison 2-3% deines erwarteten Saisonumsatzes für Marketing und Fotografie. Dann musst du nicht jedes Mal neu berechnen, ob eine Aktion rentabel wird.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

KitchenNmbrs kostenlos testen →

War dieser Artikel hilfreich?

Artikel teilen

WhatsApp LinkedIn

Häufig gestellte Fragen

Muss ich Marketingkosten immer in meinen Menüpreis einrechnen?

Für saisonspezifisches Marketing ja. Allgemeines Marketing (wie deine Website) verteilst du auf alle Gerichte. Aber Fotografie für dein Wintermenü rechnest du nur in diese Wintergerichte ein.

Was ist, wenn meine Gäste den höheren Preis nicht akzeptieren?

Teste zuerst mit einem kleinen Teil deines Saisonmenüs. Wenn ein Gericht zum höheren Preis gut verkauft, kannst du den Rest auch anpassen. Kommuniziere den Wert: frische Zutaten, spezielle Zubereitung.

Wie lange darf ich diese höheren Preise beibehalten?

Bis deine Investition wieder hereingeholt ist. Wenn du nach 2 Monaten deine €4.300 zurück hast, kannst du die Preise für mehr Volumen senken. Oder du behältst sie hoch für mehr Marge.

Kann ich diese Methode auch für neue Gerichte verwenden?

Ja, alle Entwicklungskosten neuer Gerichte kannst du so einrechnen. Rechne die ersten 6 Monate mit höheren Preisen, danach kannst du senken, wenn das Gericht etabliert ist.

Was ist, wenn ich viel weniger verkaufe als erwartet?

Beende die Aktion früher oder erhöhe den Preis. Wenn du nach 4 Wochen erst 25% deiner erwarteten Verkäufe hast, wird es ein Verlustposten. Besser stoppen als mit Verlust weitermachen.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

Kaufen Sie klüger ein mit Echtzeit-Einblicken

Saisonpreise schwanken — Ihre Rezeptkosten auch. KitchenNmbrs berechnet automatisch Ihre Margen neu, wenn sich Einkaufspreise ändern. Nie wieder überrascht werden. Kostenlos starten.

Kostenlose Testversion starten →
Haftungsausschluss & Nutzungsbedingungen

Inhaltsverzeichnis

💬 in 𝕏
Stel je vraag!