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📝 Food Truck & mobile Gastronomie · ⏱️ 3 Min. Lesezeit

Welche Daten benötige ich mindestens, um meine Food-Truck-Kostenkalkulation zu berechnen?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 15 Mar 2026

Die Food-Truck-Kostenkalkulation erfordert spezifische Daten, um profitabel zu bleiben. Viele Food-Truck-Unternehmer schätzen ihre Kosten, wodurch sie unbewusst Geld bei beliebten Gerichten verlieren. Mit den richtigen Basisdaten berechnest du genau, was jedes Gericht kostet, und setzt gewinnbringende Preise fest.

Die 5 wesentlichen Datenkategorien

Für eine genaue Kostenkalkulation benötigst du fünf Arten von Daten. Ohne diese Informationen tapst du im Dunkeln und riskierst, dass beliebte Gerichte deinen Gewinn aufzehren.

1. Exakte Zutatenprise pro Einheit

Notiere von jeder Zutat den Einkaufspreis pro Kilogramm, Liter oder Stück. Das klingt einfach, aber viele Unternehmer machen hier bereits Fehler.

💡 Beispiel:

Für deinen Hamburger benötigst du:

  • Rindfleisch: €12,50/kg
  • Brötchen: €0,45/Stück
  • Käse: €8,20/kg
  • Salat: €2,80/Kopf
  • Tomate: €3,20/kg

So weißt du genau, was jeder Hamburger an Zutaten kostet.

2. Portionsgröße pro Zutat

Messe genau, wie viel Gramm, Milliliter oder Stücke du pro Portion verwendest. Schätze nicht – wiege es ab. Ein Unterschied von 20 Gramm Fleisch kann deinen Gewinn machen oder brechen.

💡 Beispiel Portionsgröße Hamburger:

  • Rindfleisch: 150g
  • Brötchen: 1 Stück
  • Käse: 25g
  • Salat: 15g (1/4 Kopf)
  • Tomate: 30g

Kosten: €1,88 + €0,45 + €0,21 + €0,11 + €0,10 = €2,75

3. Fixkosten pro Tag

Food Trucks haben spezifische tägliche Kosten, die du auf deine verkauften Portionen umlagern musst. Je mehr du verkaufst, desto niedriger werden diese Kosten pro Portion.

  • Standplatzgebühren: Marktgebühren, Genehmigungen
  • Treibstoffkosten: Diesel, Gas zum Kochen
  • Abschreibung Truck: monatliche Leasingrate oder Abschreibung
  • Versicherung: täglicher Betrag
  • Arbeit: dein Lohn und eventuell Personal

⚠️ Achtung:

Fixkosten bleiben gleich, ob du nun 50 oder 200 Portionen verkaufst. An geschäftigen Tagen verdienst du mehr pro Portion, an ruhigen Tagen weniger.

4. Erwartete Anzahl Portionen pro Tag

Schätze realistisch, wie viele Portionen du durchschnittlich verkaufst. Dies bestimmt, wie du deine Fixkosten umlagern kannst. Beginne konservativ – besser überrascht werden als enttäuscht.

💡 Beispiel Umlagung Fixkosten:

Fixkosten pro Tag: €180

Erwarteter Verkauf: 120 Portionen

Fixkosten pro Portion: €180 ÷ 120 = €1,50

5. Gewünschte Gewinnmarge

Bestimme im Voraus, welchen Prozentsatz Gewinn du machen möchtest. Food Trucks benötigen oft höhere Margen als Restaurants wegen des variablen Umsatzes und der Wetterabhängigkeit.

  • Lebensmittelkosten: 25-35% (Zutaten)
  • Fixkosten: 30-40% (Truck, Standplatz, Arbeit)
  • Gewinn: 25-45%

Vollständige Kostenkalkulationsformel für Food Trucks

Mit allen gesammelten Daten verwendest du diese Formel:

Gesamtkosten = Zutatenprise + (Fixkosten pro Tag ÷ Erwartete Portionen)

Mindestverkaufspreis = Gesamtkosten ÷ (1 - Gewünschte Gewinnmarge)

💡 Vollständiges Beispiel Hamburger:

  • Zutatenprise: €2,75
  • Fixkosten pro Portion: €1,50
  • Gesamtkosten: €4,25
  • Gewünschter Gewinn: 35%

Mindestverkaufspreis: €4,25 ÷ 0,65 = €6,54

Auf €6,95 abrunden für einen runden Preis.

Digitale vs. manuelle Berechnung

Du kannst diese Berechnungen manuell in Excel oder einem Notizbuch durchführen, aber das kostet viel Zeit und ist fehleranfällig. Bei Preisänderungen von Lieferanten musst du alles neu berechnen.

Eine App wie KitchenNmbrs automatisiert diese Berechnungen. Du gibst Zutatenprise und Portionsgrößen einmal ein, und die App berechnet automatisch deine Kosten und Mindestverkaufspreis pro Gericht.

⚠️ Achtung:

Aktualisiere deine Kostenkalkulationen mindestens monatlich. Lieferanten erhöhen regelmäßig Preise, und diese Steigerungen musst du weitergeben, um profitabel zu bleiben.

Wie berechnest du deine Food-Truck-Kosten? (Schritt für Schritt)

1

Sammle alle Zutatenprise

Notiere von jeder Zutat den exakten Einkaufspreis pro Kilogramm, Liter oder Stück. Überprüfe deine letzten Rechnungen von Lieferanten für die aktuellsten Preise. Vergiss keine kleinen Zutaten wie Gewürze, Öl oder Verpackungsmaterial.

2

Messe exakte Portionsgrößen ab

Wiege und messe genau, wie viel von jeder Zutat in eine Portion geht. Verwende eine Küchenwaage für Genauigkeit. Schätze nicht – 10 Gramm Unterschied pro Portion können hunderte Euro pro Jahr kosten.

3

Berechne Fixkosten pro Portion

Addiere alle täglichen Kosten (Standplatz, Treibstoff, Abschreibung, Versicherung, Arbeit). Teile dies durch deine erwartete Anzahl verkaufter Portionen pro Tag. Dies ergibt die Fixkosten pro Portion, die du weitergeben musst.

✨ Pro tip

Beginne mit der Kostenkalkulation deiner 3 meistverkauften Gerichte. Wenn diese profitabel sind, hast du 80% deines Umsatzes unter Kontrolle und kannst den Rest später ausarbeiten.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich die Mehrwertsteuer in meine Kostenkalkulation einbeziehen?

Nein, rechne immer ohne Mehrwertsteuer. Deine Einkaufsrechnungen sind ohne Mehrwertsteuer (die bekommst du zurück), und für die Kostenkalkulation verwendest du auch den Verkaufspreis ohne Mehrwertsteuer. Food-Truck-Essen fällt unter 19% Mehrwertsteuer.

Wie oft muss ich meine Kostenkalkulationen aktualisieren?

Mindestens monatlich oder direkt nach Preiserhöhungen von Lieferanten. Viele Food-Truck-Unternehmer tun dies zu selten und merken erst am Ende des Monats, dass ihr Gewinn durch gestiegene Einkaufspreise verdampft ist.

Was ist, wenn ich an verschiedenen Standorten unterschiedliche Preise verlangen kann?

Berechne zuerst deine Mindestkosten basierend auf dem teuersten Standort (höchste Fixkosten). An günstigeren Standorten oder geschäftigen Tagen kannst du dann mehr Gewinn machen, aber du fällst nie unter deine Gewinnschwelle.

Muss ich Verschwendung in meine Berechnung einbeziehen?

Ja, rechne 5-10% Verschwendung in deine Zutatenprise ein. Dies deckt Produkte ab, die verderben, falsch zubereitet werden oder während des Transports beschädigt werden. Besser etwas zu hoch einschätzen als überrascht werden.

Wie berechne ich die Kosten für Gas und Strom?

Schätze deinen täglichen Energieverbrauch und teile ihn durch deine durchschnittliche Anzahl Portionen. Für einen durchschnittlichen Food Truck sind dies etwa €0,20-0,40 pro Portion, je nach deiner Ausrüstung und Kochzeit pro Gericht.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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