Extras separat zu berechnen kann dir mehr Umsatz bringen, als sie stillschweigend mitzugeben. Viele Restaurants geben kostenloses Brot, Amuse oder Beilage, während Gäste bereit sind, dafür zu bezahlen. Indem du Extras sichtbar auf der Rechnung machst, erhöhst du deinen durchschnittlichen Rechnungsbetrag, ohne dass Gäste weniger bestellen.
Warum kostenlose Extras dich Gewinn kosten
Viele Restaurants denken, dass kostenlose Extras Gäste glücklich machen. Das stimmt, aber es kostet dich auch Gewinn. Jede kostenlose Amuse, jedes kostenlose Brötchen, jede zusätzliche Beilage addiert sich auf.
💡 Beispiel:
Restaurant mit 100 Deckungen pro Tag gibt kostenlos:
- Brot mit Butter: €0,80 pro Person
- Amuse: €1,20 pro Person
- Zusätzliche Beilage: €0,60 pro Person
Gesamt: €2,60 pro Gast = €260 pro Tag = €95.000 pro Jahr
Der Effekt von separater Berechnung
Wenn du Extras separat berechnest, passieren zwei Dinge. Erstens siehst du direkt, was diese Artikel kosten. Zweitens können Gäste bewusst wählen, ob sie es möchten.
Viele Gäste bestellen trotzdem Brot oder eine Amuse. Aber jetzt zahlen sie dafür. Und manche Gäste bestellen sogar mehr, weil sie die Wahl haben.
💡 Beispielberechnung:
Gleiches Restaurant berechnet jetzt separat:
- Brot: €3,50 (70% bestellen es)
- Amuse: €4,50 (40% bestellen es)
- Zusätzliche Beilage: €2,50 (30% bestellen es)
Umsatz pro Tag: (70 × €3,50) + (40 × €4,50) + (30 × €2,50) = €500
Kosten bleiben €260, aber Umsatz wird €500 = €240 zusätzlicher Gewinn pro Tag
Was Gäste wirklich denken
Die Angst, dass Gäste wütend werden, weil sie für Brot bezahlen müssen, ist oft übertrieben. Gäste verstehen, dass Restaurants Geld verdienen müssen. Sie schätzen Ehrlichkeit mehr als scheinbar kostenloses Essen.
Außerdem gibst du Gästen Kontrolle. Wer kein Brot möchte, muss nicht bezahlen. Wer Brot möchte, weiß, was es kostet. Das ist transparent.
⚠️ Achtung:
Kommuniziere klar auf der Speisekarte, was separat berechnet wird. Gäste mögen keine Überraschungen auf der Rechnung.
Die Auswirkung auf deine Lebensmittelkosten
Durch die separate Berechnung von Extras verbessert sich auch dein Lebensmittelkostenanteil. Artikel, die zuvor deine Marge senkten, tragen jetzt zu deinem Gewinn bei.
💡 Verbesserung der Lebensmittelkosten:
Hauptgang €24,00 ohne MwSt. mit kostenlosen Extras:
- Zutaten Hauptgang: €7,00
- Kostenlose Extras: €2,60
- Gesamtkosten: €9,60
- Lebensmittelkosten: 40%
Gleiches Gericht, Extras separat berechnet:
- Zutaten Hauptgang: €7,00
- Lebensmittelkosten Hauptgang: 29%
- Zusätzlicher Umsatz durch bezahlte Extras
Wie du das praktisch umsetzt
Starten Sie mit einer Kategorie. Zum Beispiel Brot. Schreiben Sie auf Ihre Speisekarte: "Hausgemachtes Brot mit Kräuterbutter €3,50". Trainieren Sie Ihr Service-Team, dies positiv zu präsentieren.
Sagen Sie nicht: "Brot kostet extra." Sagen Sie stattdessen: "Möchten Sie unser hausgemachtes Brot dazu? Das kostet €3,50."
Messen Sie den Effekt nach einem Monat. Schauen Sie sich deinen durchschnittlichen Rechnungsbetrag an und wie viel Prozent der Gäste Brot bestellen. Oft wirst du angenehm überrascht.
Wie gehst du die separate Berechnung an? (Schritt für Schritt)
Berechne, was kostenlose Extras dich kosten
Addiere auf, was du jetzt kostenlos pro Gast weggebst. Multipliziere mit der Anzahl der Gäste pro Tag und pro Jahr. Das ist der Betrag, den du jetzt verlierst.
Bestimme realistische Verkaufspreise
Schau, was vergleichbare Restaurants für Brot, Amuses oder Extras berechnen. Stelle sicher, dass dein Preis fair ist, aber auch gewinnbringend.
Aktualisiere deine Speisekarte und trainiere dein Team
Erwähne Extras deutlich auf der Speisekarte mit Preisen. Trainiere dein Service-Team, dies als Wahl zu präsentieren, nicht als obligatorisches Extra.
✨ Pro tip
Starten Sie mit Brot – das ist am einfachsten separat zu berechnen und Gäste sind das von vielen Restaurants gewohnt. Messen Sie nach einem Monat deinen durchschnittlichen Rechnungsbetrag, um den Effekt zu sehen.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Werden Gäste nicht wütend, wenn ich anfange, für Brot zu berechnen?
Die meisten Gäste verstehen das. Kommuniziere es klar auf der Speisekarte und präsentiere es als Wahl. Viele Gäste schätzen die Transparenz.
Wie viel Prozent der Gäste bestellen noch Extras, wenn du dafür berechnest?
Das variiert je nach Restaurant, aber durchschnittlich bestellen 50-70% noch immer Brot und 30-50% noch Amuses. Du verdienst jetzt Geld mit diesen Bestellungen.
Muss ich alles auf einmal separat berechnen?
Nein, starten Sie mit einer Kategorie wie Brot. Messen Sie den Effekt und erweitern Sie dann auf andere Extras. So gewöhnen sich dein Team und deine Gäste schrittweise daran.
Wie kommuniziere ich das meinen Gästen?
Schreiben Sie es klar auf die Speisekarte und trainieren Sie Ihr Service-Team, es positiv zu bringen. Sagen Sie 'Möchten Sie unser hausgemachtes Brot dazu?' anstatt 'Brot kostet extra'.
Was ist, wenn mein Konkurrent noch immer kostenloses Brot gibt?
Konzentrieren Sie sich auf die Qualität Ihrer Extras und die Ehrlichkeit Ihrer Preisgestaltung. Viele Gäste bevorzugen Transparenz gegenüber scheinbar kostenlosem Essen.
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
📚 Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- Warenwetbesluit Bereiding en behandeling van levensmiddelen (2024) — Offizielle Quelle
- WHO — Foodborne diseases estimates (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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