BETA APP IN ENTWICKLUNG HACCP und mehr sind in deinem Dashboard verfügbar — derzeit in der Betaphase, kleine Fehler sind möglich. Die neue App mit vollständiger Integration folgt bald.
📝 Warum es schiefgeht · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Warum deine Lieferpreise oft nicht an die Plattformgebühr angepasst sind?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 15 Mar 2026

Lieferplattformen nehmen 15-35% Gebühr, aber viele Restaurants passen ihre Preise nicht an. Dadurch verdienst du weniger bei Lieferbestellungen als bei Gästen im Restaurant. Die Folge: du arbeitest härter, behältst aber weniger übrig.

Warum Lieferpreise oft zu niedrig sind

Viele Restaurants setzen dieselben Preise auf Lieferando oder Uber Eats wie auf ihrer Speisekarte. Das scheint logisch, aber vergisst die Gebühr, die Plattformen berechnen.

💡 Beispiel:

Pasta Carbonara im Restaurant: €18,50

  • Zutatenkosten: €5,50
  • Lebensmittelkosten: 32% (€5,50 / €16,97 ohne MwSt.)
  • Nettoerlös: €11,47

Dieselbe Pasta über Lieferando (25% Gebühr):

  • Plattformpreis: €18,50
  • Minus Gebühr: €4,25
  • Nettoerlös: €8,72

Unterschied: €2,75 weniger pro Gericht

Die versteckten Kosten von Plattformen

Neben der Gebühr gibt es weitere Kosten, die deinen Gewinn drücken:

  • Gebühr: 15-35% deines Bestellwerts
  • Zahlungskosten: 2-4% zusätzlich für Online-Zahlung
  • Marketing-Gebühren: Für Sichtbarkeit in der App
  • Verpackungskosten: €0,50-€2,00 pro Bestellung

⚠️ Achtung:

Viele Plattformen berechnen die Gebühr über den Gesamtpreis inklusive MwSt., aber du erhältst den Preis ohne MwSt. Das macht die tatsächliche Gebühr höher als du denkst.

Auswirkung auf deine Lebensmittelkosten

Durch die Gebühr steigen deine Lebensmittelkosten dramatisch. Was im Restaurant rentabel ist, wird über Plattformen unrentabel.

💡 Berechnung:

Steak €32,00 im Restaurant:

  • Zutaten: €9,50
  • Lebensmittelkosten: 33% (€9,50 / €29,36 ohne MwSt.)

Dasselbe Steak über Plattform (30% Gebühr):

  • Nettoerlös: €22,40 (€32 - €9,60 Gebühr)
  • Ohne MwSt.: €20,55
  • Lebensmittelkosten: 46% (€9,50 / €20,55)

Von rentabel zu unrentabel

Warum Restaurants das nicht anpassen

Es gibt verschiedene Gründe, warum Preise nicht angepasst werden:

  • Unwissenheit: Viele Unternehmer rechnen die Gebühr nicht durch
  • Wettbewerb: Angst, teurer zu sein als andere
  • Bequemlichkeit: Dieselbe Speisekarte überall zu nutzen ist einfacher
  • Plattformregeln: Einige Plattformen verlangen Preisparität

⚠️ Achtung:

Überprüfe die Bedingungen deiner Plattform. Einige verlangen, dass deine Preise nicht höher sind als im Restaurant. Andere erlauben Preisunterschiede.

Die Lösung: separate Lieferpreise

Berechne für jedes Gericht, was du mindestens verlangen musst, um dieselbe Marge zu behalten:

💡 Formel:

Lieferpreis = Restaurantpreis / (1 - Gebühr %)

Beispiel bei 25% Gebühr:

  • Restaurantpreis: €20,00
  • Lieferpreis: €20,00 / 0,75 = €26,67
  • Nach Gebühr erhältst du: €20,00

Mit einem System wie KitchenNmbrs kannst du pro Plattform unterschiedliche Preise verwalten und direkt sehen, was deine tatsächlichen Lebensmittelkosten nach Gebühr werden.

Wie berechnest du die richtigen Lieferpreise?

1

Überprüfe dein Gebührenprozentsatz

Schau in deinen Plattformvertrag, wie hoch das genaue Gebührenprozentsatz ist. Addiere alle Kosten: Basisgebühr, Zahlungskosten und eventuell Marketing-Gebühren.

2

Berechne deinen Mindest-Lieferpreis

Teile deinen aktuellen Restaurantpreis durch (1 - Gebühr%). Bei 25% Gebühr: Preis / 0,75. Runde auf einen logischen Betrag auf.

3

Teste und überwache deine Ergebnisse

Passe die Preise für deine meistverkauften Gerichte an. Überwache deine Bestellungen und Lebensmittelkosten im ersten Monat, um zu sehen, ob die Anpassung funktioniert.

✨ Pro tip

Überprüfe jeden Monat, ob sich deine Plattformgebühr geändert hat. Plattformen passen ihre Tarife regelmäßig an, oft ohne große Ankündigung.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

KitchenNmbrs kostenlos testen →

War dieser Artikel hilfreich?

Artikel teilen

WhatsApp LinkedIn

Häufig gestellte Fragen

Darf ich unterschiedliche Preise auf Lieferplattformen berechnen?

Das hängt von deinem Vertrag ab. Viele Plattformen erlauben Preisunterschiede, aber einige verlangen Preisparität. Überprüfe deine Bedingungen oder kontaktiere deinen Account Manager.

Wie viel höher dürfen meine Lieferpreise sein?

Es gibt keine gesetzliche Grenze. Viele Restaurants berechnen 15-30% höhere Preise, um die Gebühr auszugleichen. Teste, was für deine Kunden und deinen Wettbewerb funktioniert.

Verliere ich nicht Kunden mit höheren Preisen?

Möglicherweise, aber du behältst mehr pro Bestellung. Es ist besser, weniger Bestellungen mit Gewinn zu haben, als viele Bestellungen, bei denen du Geld verlierst.

Muss ich alle Gerichte teurer machen?

Beginne mit deinen meistverkauften Gerichten und denen mit niedrigen Margen. Beilagen und Getränke kannst du oft zum gleichen Preis halten, da sie eine höhere Marge haben.

Wie erkläre ich Kunden höhere Lieferpreise?

Die meisten Kunden verstehen, dass Lieferung extra kostet. Du musst es nicht erklären - die meisten Konkurrenten machen es auch. Konzentriere dich auf Qualität und Service.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

Hören Sie auf, Geld in Ihrer Küche zu verlieren

Die meisten Gastronomiebetriebe verlieren 5-15% Marge durch unsichtbare Fehler. KitchenNmbrs macht jeden Euro sichtbar — vom Einkauf bis zum Teller. Starten Sie Ihre kostenlose Testphase.

Kostenlose Testversion starten →
Haftungsausschluss & Nutzungsbedingungen

Inhaltsverzeichnis

💬 in 𝕏
Chef Digit
KitchenNmbrs assistent