BETA APP IN ENTWICKLUNG HACCP und mehr sind in deinem Dashboard verfügbar — derzeit in der Betaphase, kleine Fehler sind möglich. Die neue App mit vollständiger Integration folgt bald.
📝 Jeder, der Lebensmittel verkauft · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie verhindere ich, dass ich Verpackungskosten bei der Bestimmung meiner Marge vergesse?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 14 Mar 2026

Verpackungskosten können 2-8% deines Umsatzes kosten, aber viele Unternehmer vergessen, sie in ihre Marge einzurechnen. Dadurch denkst du, dass dein Gericht rentabel ist, während du eigentlich bei jeder Bestellung Geld verlierst. In diesem Artikel lernst du, wie du alle Verpackungskosten korrekt in deine Kostenkalkulation einbeziehst.

Alle Verpackungskosten auf einen Blick

Verpackung ist mehr als nur der Behälter. Für eine vollständige Kostenkalkulation addierst du alles, was nötig ist, um das Essen zum Kunden zu bringen:

  • Primäre Verpackung: Behälter, Kartons, Becher
  • Verschlüsse: Deckel, Folie, Klebeband
  • Tragetaschen: Papier oder Kunststofftaschen
  • Besteck und Servietten: auch bei Abholung
  • Aufkleber und Etiketten: Verschlussiegel, Allergeninformationen
  • Schutzverpackung: zusätzliche Isolierung für warme Gerichte

💡 Beispiel: Pasta Carbonara Lieferung

Verpackungskosten pro Portion:

  • Aluminiumbehälter: €0,45
  • Kartondeckel: €0,15
  • Kunststoffgabel: €0,05
  • Serviette: €0,02
  • Papiertasche: €0,12
  • Verschlussiegel: €0,03

Gesamte Verpackungskosten: €0,82 pro Portion

Verpackungskosten in deine Lebensmittelkosten einrechnen

Verpackungskosten sind Teil deiner Kostenkalkulation, genau wie Zutaten. Die Formel lautet:

Gesamtkostenkalkulation = Zutatenkosten + Verpackungskosten

Lebensmittelkosten % = (Gesamtkostenkalkulation / Verkaufspreis ohne MwSt.) × 100

💡 Beispiel: Auswirkung auf deine Marge

Pasta Carbonara Lieferung €16,50 inkl. 9% MwSt.:

  • Verkaufspreis ohne MwSt.: €15,14
  • Zutatenkosten: €4,20
  • Verpackungskosten: €0,82
  • Gesamtkostenkalkulation: €5,02

Ohne Verpackung: 27,7% Lebensmittelkosten

Mit Verpackung: 33,2% Lebensmittelkosten

Unterschied: 5,5 Prozentpunkte!

⚠️ Achtung:

Verpackungskosten wirken pro Portion klein, aber bei 100 Bestellungen pro Woche kostet dich das €4.264 pro Jahr zusätzlich. Rechne sie immer in deine Kostenkalkulation ein.

Unterschiedliche Verpackungskosten je nach Gerichtstyp

Nicht jedes Gericht hat die gleichen Verpackungskosten. Warme Gerichte benötigen oft teurere Verpackung:

  • Kalte Gerichte: €0,15 - €0,40 pro Portion
  • Warme Gerichte: €0,40 - €0,80 pro Portion
  • Suppen und Saucen: €0,50 - €1,20 pro Portion (auslaufsichere Verpackung)
  • Pizza: €0,25 - €0,50 pro Pizza (stabile Kartons)

💡 Beispiel: Tomatensuppe Lieferung

Zusätzliche Verpackungskosten für Suppe:

  • Auslaufsicherer Suppenbehälter: €0,65
  • Stabiler Deckel: €0,25
  • Schutzhülle gegen Auslaufen: €0,15
  • Extra stabile Tragetaschen: €0,18

Gesamt: €1,23 pro Portion Suppe

Verpackungskosten pro Lieferant nachverfolgen

Verpackungspreise unterscheiden sich enorm je nach Lieferant und ändern sich regelmäßig. Verfolge, was du wirklich zahlst:

  • Überprüfe Rechnungen von Verpackungslieferanten monatlich
  • Berechne, was jeder Artikel pro Stück kostet (nicht pro Verpackung)
  • Aktualisiere deine Kalkulationen, wenn Verpackungspreise steigen
  • Vergleiche regelmäßig andere Lieferanten

Mit einem System wie KitchenNmbrs kannst du Verpackungskosten pro Gericht festlegen und automatisch in deine Lebensmittelkostenberechnung einbeziehen, damit du sie nie wieder vergisst.

Wie berechnest du Verpackungskosten? (Schritt für Schritt)

1

Inventarisiere alle Verpackungsmaterialien

Erstelle eine Liste von allem, was du verwendest: Behälter, Deckel, Besteck, Servietten, Taschen, Aufkleber. Vergiss auch kleine Dinge wie Verschlussiegel und Schutzfolie nicht.

2

Berechne die Kosten pro Stück

Teile den Gesamtpreis durch die Anzahl der Stücke in der Verpackung. Eine Schachtel mit 500 Behältern für €225 kostet €0,45 pro Behälter. Mache das für alle Materialien.

3

Addiere die Kosten pro Gericht

Bestimme, welche Verpackung jedes Gericht benötigt, und addiere alle Kosten. Eine Pasta mit Behälter (€0,45), Deckel (€0,15) und Besteck (€0,05) kostet €0,65 für die Verpackung.

4

Rechne Verpackungskosten in Lebensmittelkosten ein

Addiere Verpackungskosten zu deinen Zutatenkosten für die Gesamtkostenkalkulation. Teile dies durch deinen Verkaufspreis ohne MwSt. und multipliziere mit 100 für deinen Lebensmittelkostenprozentsatz.

✨ Pro tip

Überprüfe deine Verpackungskosten je nach Tagestyp. An geschäftigen Tagen verwendest du oft teurere Verpackung, weil du schneller arbeiten möchtest. Rechne mit deinem tatsächlichen Mix, nicht nur mit der günstigsten Option.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

KitchenNmbrs kostenlos testen →

War dieser Artikel hilfreich?

Artikel teilen

WhatsApp LinkedIn

Häufig gestellte Fragen

Muss ich MwSt. in meine Verpackungskosten einbeziehen?

Nein, rechne mit den Einkaufspreisen ohne MwSt., genau wie bei Zutaten. Die MwSt. auf Verpackungen kannst du bei der Steuerbehörde zurückfordern.

Wie oft sollte ich meine Verpackungskosten aktualisieren?

Überprüfe monatlich deine Rechnungen von Verpackungslieferanten. Preise können schnell steigen, besonders bei Karton und Kunststoff. Aktualisiere deine Kalkulationen sofort, wenn sich Preise ändern.

Was ist, wenn ich unterschiedliche Verpackungen für das gleiche Gericht verwende?

Berechne dann einen Durchschnitt. Wenn du 70% Aluminiumbehälter (€0,45) und 30% Kartonbehälter (€0,35) verwendest, rechne mit €0,42 pro Portion.

Muss ich Tragetaschen einrechnen, wenn Kunden danach fragen?

Ja, rechne mit einem Prozentsatz. Wenn 80% deiner Kunden eine Tasche möchten, rechne 80% der Taskenkosten in jede Bestellung ein.

Sind umweltfreundliche Verpackungen immer teurer?

Oft ja, aber nicht immer. Kartonbehälter können teurer sein als Kunststoff, aber bei großen Mengen ist der Unterschied gering. Berechne beide Optionen durch, bevor du dich entscheidest.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

Sie verkaufen Lebensmittel? Dann brauchen Sie KitchenNmbrs

Ob Restaurant, Food Truck, Catering oder Meal-Kit-Unternehmen — Sie müssen wissen, was jedes Gericht kostet. KitchenNmbrs gibt Ihnen diesen Einblick. Starten Sie Ihre kostenlose Testphase.

Kostenlose Testversion starten →
Haftungsausschluss & Nutzungsbedingungen

Inhaltsverzeichnis

💬 in 𝕏