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📝 Bar, Getränke & Cocktails · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie berechne ich meinen Getränkeumsatz als Prozentsatz meines Gesamtumsatzes?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 14 Mar 2026

Der Getränkeumsatz als Prozentsatz deines Gesamtumsatzes zeigt dir, wie wichtig deine Bar für dein Geschäftsergebnis ist. Viele Restaurants unterschätzen diese Kennzahl, obwohl Getränke oft die höchste Marge haben. In diesem Artikel lernst du genau, wie du das berechnest und welche üblichen Prozentsätze sind.

Warum der Getränkeumsatz-Prozentsatz wichtig ist

Getränke haben normalerweise eine viel niedrigere Kostenbasis als Essen. Während deine Lebensmittelkosten zwischen 28-35% liegen, liegt die 'Pour Cost' von Getränken oft nur bei 18-25%. Das bedeutet, dass jeder Euro Getränkeumsatz mehr Gewinn bringt als ein Euro Lebensmittelumsatz.

💡 Beispiel:

Restaurant Der Goldene Löffel - Monatsumsatz:

  • Gesamtumsatz: €45.000
  • Lebensmittelumsatz: €32.000
  • Getränkeumsatz: €13.000

Getränkeumsatz-Prozentsatz: (€13.000 / €45.000) × 100 = 28,9%

Die Formel für den Getränkeumsatz-Prozentsatz

Die Berechnung ist einfach:

Getränkeumsatz % = (Getränkeumsatz / Gesamtumsatz) × 100

Wichtig: Rechne mit Beträgen ohne MwSt. für den genauesten Vergleich. Alkoholische Getränke haben 19% MwSt., Lebensmittel haben 7% MwSt.

⚠️ Achtung:

Alkoholische Getränke haben 19% MwSt., nicht 7% wie Lebensmittel. Dies beeinflusst deine Berechnung, wenn du mit Beträgen inklusive MwSt. arbeitest.

Was sind normale Prozentsätze?

Übliche Getränkeumsatz-Prozentsätze je nach Betriebstyp:

  • Fine-Dining-Restaurant: 15-25%
  • Bistro/Brasserie: 25-35%
  • Eatery: 35-50%
  • Bar-Restaurant: 40-60%
  • Kneipe/Café: 70-90%

Je höher dein Getränkeumsatz-Prozentsatz, desto besser ist normalerweise deine Gewinnmarge – vorausgesetzt, deine Pour Cost ist unter Kontrolle.

💡 Beispielberechnung ohne MwSt.:

Kassenumzatz von gestern:

  • Lebensmittel: €1.200 inkl. 7% MwSt. = €1.121 ohne MwSt.
  • Alkoholische Getränke: €800 inkl. 19% MwSt. = €672 ohne MwSt.
  • Erfrischungsgetränke: €200 inkl. 7% MwSt. = €187 ohne MwSt.

Gesamter Getränkeumsatz: €672 + €187 = €859 ohne MwSt.

Gesamtumsatz: €1.121 + €859 = €1.980 ohne MwSt.

Getränkeumsatz %: (€859 / €1.980) × 100 = 43,4%

Wie du diese Kennzahl nutzt

Ein niedriger Getränkeumsatz-Prozentsatz kann bedeuten:

  • Du verlierst Umsatz durch eine schlechte Getränkekarte
  • Personal fragt nicht aktiv nach Getränken
  • Preise sind zu hoch im Vergleich zum Wettbewerb
  • Weinauswahl passt nicht zu deinen Gerichten

Ein hoher Prozentsatz ist normalerweise gut für deinen Gewinn, es sei denn, deine Pour Cost ist zu hoch.

💡 Auswirkung auf deinen Gewinn:

Restaurant mit €50.000 Monatsumsatz:

  • Szenario 1: 20% Getränke = €10.000 Getränkeumsatz
  • Szenario 2: 30% Getränke = €15.000 Getränkeumsatz

Bei 22% Pour Cost bedeutet €5.000 zusätzlicher Getränkeumsatz:

€5.000 × (100% - 22%) = €3.900 zusätzliche Marge pro Monat

Digitale Verfolgung deines Getränkeumsatzes

Die meisten Kassensysteme können automatisch zwischen Lebensmitteln und Getränken unterscheiden. In einer App wie KitchenNmbrs kannst du diese Zahlen importieren und Trends anschauen.

So siehst du direkt, ob dein Getränkeumsatz-Prozentsatz steigt oder fällt, und kannst entsprechend handeln.

Wie berechnest du den Getränkeumsatz-Prozentsatz? (Schritt für Schritt)

1

Sammle deine Umsatzzahlen

Hole aus deinem Kassensystem den Gesamtumsatz und den Getränkeumsatz für den Zeitraum, den du analysieren möchtest. Arbeite am besten mit Beträgen ohne MwSt. für den genauesten Vergleich.

2

Wende die Formel an

Teile deinen Getränkeumsatz durch deinen Gesamtumsatz und multipliziere mit 100. Formel: (Getränkeumsatz / Gesamtumsatz) × 100 = Getränkeumsatz-Prozentsatz.

3

Vergleiche mit Benchmarks

Überprüfe, ob dein Prozentsatz zu deinem Betriebstyp passt. Fine Dining 15-25%, Bistro 25-35%, Eatery 35-50%. Zu niedrig kann bedeuten, dass du Umsatz verlierst, zu hoch ist normalerweise gut für deine Marge.

✨ Pro tip

Überprüfe nicht nur den Prozentsatz, sondern auch die absoluten Beträge. Ein Getränkeumsatz von 40% ist schön, aber wenn dein Gesamtumsatz sinkt, verdienst du trotzdem weniger mit Getränken.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Sollte ich MwSt. in meine Getränkeumsatz-Berechnung einbeziehen?

Für den genauesten Vergleich rechnest du ohne MwSt. Alkoholische Getränke haben 19% MwSt., Lebensmittel 7% MwSt. Dies gibt dir ein ehrlicheres Bild deiner tatsächlichen Umsatzverteilung.

Was ist ein guter Getränkeumsatz-Prozentsatz für ein Restaurant?

Das hängt von deinem Konzept ab. Fine-Dining-Restaurants liegen oft bei 15-25%, während Bistros und Brasseries 25-35% erreichen. Höher ist normalerweise besser für deine Gewinnmarge.

Wie kann ich meinen Getränkeumsatz-Prozentsatz erhöhen?

Trainiere dein Personal, um aktiv Getränke zu empfehlen, sorge für gute Wein-Speisen-Kombinationen und überprüfe, ob deine Preise wettbewerbsfähig sind. Eine gute Getränkekarte kann deinen Prozentsatz deutlich erhöhen.

Zählt Kaffee und Tee auch als Getränk?

Ja, alle Nicht-Lebensmittel-Artikel zählen als Getränke: Alkohol, Erfrischungsgetränke, Kaffee, Tee. Einige Restaurants unterscheiden zwischen alkoholischen und alkoholfreien Getränken für noch mehr Einblick.

Wie oft sollte ich diesen Prozentsatz überprüfen?

Überprüfe ihn monatlich auf Trends und wöchentlich, wenn du aktiv an Verbesserungen arbeitest. Tägliche Überprüfung ist normalerweise zu detailliert, es sei denn, du hast ein bar-orientiertes Konzept.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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