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📝 Tägliche Kontrolle · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Welche Routine hilft dir, externe Plattformen wie Lieferdienste wöchentlich auf Marge zu kontrollieren?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 13 Mar 2026

Lieferdienste wie Uber Eats und Deliveroo können deinen Gewinn stillschweigend aufzehren. Ihre Provisionen, Rabattaktionen und Sonderpreise sorgen dafür, dass deine Marge pro Gericht manchmal unter 10% sinkt. Eine wöchentliche Kontrolle hilft dir, gegenzusteuern, bevor du Geld verlierst.

Warum externe Plattformen deine Marge aufzehren

Lieferdienste verdienen an Provisionen, oft zwischen 15% und 30% deines Bestellwerts. Hinzu kommen Rabattaktionen, die du als Restaurant bezahlst. Für ein Gericht von €20 kannst du am Ende nur noch €12-14 behalten.

⚠️ Achtung:

Viele Restaurants vergessen, dass Lieferdienste mit Preisen inklusive VAT arbeiten, während du für Margeberechnungen immer ohne VAT rechnen musst.

Welche externen Plattformen kontrollierst du?

  • Lieferdienste: Uber Eats, Deliveroo, Lieferando
  • Reservierungsplattformen: OpenTable, Resy (falls sie Provisionen berechnen)
  • Rabattplattformen: Groupon, Social Deal
  • Cateringkunden: Unternehmen mit festen Verträgen

Die wöchentliche Kontrollroutine

Jeden Montagmorgen überprüfst du die Zahlen der vergangenen Woche. Das kostet dich 15-20 Minuten, kann dir aber Hunderte Euro pro Monat sparen.

💡 Beispiel-Routine:

Montag 9:00 - Überprüfe die vergangene Woche:

  • Uber Eats: 127 Bestellungen, €2.340 Umsatz
  • Deliveroo: 89 Bestellungen, €1.680 Umsatz
  • Eigene Lieferung: 45 Bestellungen, €920 Umsatz

Berechne die Nettomarge nach allen Kosten pro Plattform.

Berechne deine tatsächliche Marge pro Plattform

Für jede Plattform berechnest du: Tatsächliche Marge = (Umsatz - Provision - Rabatte - Lebensmittelkosten) / Umsatz × 100

💡 Beispielberechnung:

Uber Eats Woche 8:

  • Umsatz: €2.340 (inkl. VAT)
  • Umsatz ohne VAT: €2.340 / 1.09 = €2.147
  • Provision Uber (25%): €537
  • Rabattaktionen: €156
  • Lebensmittelkosten (32%): €687

Tatsächliche Marge: (€2.147 - €537 - €156 - €687) / €2.147 = 35,8%

Signale, dass du handeln musst

Achte auf diese Warnsignale während deiner wöchentlichen Kontrolle:

  • Marge unter 25%: Du verdienst zu wenig
  • Fallender Trend: Marge sinkt 3 Wochen hintereinander
  • Großer Unterschied zwischen Plattformen: Eine Plattform schneidet viel schlechter ab
  • Mehr Rabattaktionen: Plattform pusht mehr Deals

Maßnahmen, die du ergreifen kannst

Wenn deine Marge zu niedrig wird, hast du verschiedene Optionen:

💡 Beispiel-Aktionsplan:

Uber Eats Marge sinkt auf 22%:

  • Erhöhe Preise um €1-2 pro Gericht
  • Höre mit verlustbringenden Rabattaktionen auf
  • Bewirbe deinen eigenen Lieferdienst mehr
  • Verhandle über niedrigere Provisionen

Digital vs. manuell nachverfolgen

Du kannst dies manuell in Excel tun, aber ein System wie KitchenNmbrs kann dir helfen, Margen pro Verkaufskanal automatisch nachzuverfolgen. So siehst du sofort, welche Plattformen rentabel sind und welche nicht.

Wie kontrollierst du externe Plattformen wöchentlich? (Schritt für Schritt)

1

Sammle alle Umsatzdaten

Melde dich bei jeder Plattform an und notiere den Umsatz der vergangenen Woche. Schreibe auch auf, wie viele Bestellungen du hattest und was der durchschnittliche Bestellwert war.

2

Berechne alle Kosten pro Plattform

Addiere: Provisionen, Rabattaktionen, die du bezahlst, und die geschätzten Lebensmittelkosten. Vergiss nicht, die VAT herauszurechnen für einen fairen Vergleich.

3

Berechne tatsächliche Marge pro Plattform

Verwende die Formel: (Umsatz ohne VAT - Alle Kosten) / Umsatz ohne VAT × 100. Alles unter 25% ist problematisch.

4

Vergleiche mit vorherigen Wochen

Schau dir Trends an. Sinkt deine Marge strukturell? Dann musst du handeln: Preise erhöhen, weniger Rabatte, oder die Plattform verlassen.

✨ Pro tip

Überprüfe nicht nur den Gesamtumsatz, sondern auch welche Gerichte pro Plattform am besten verkaufen. Manchmal hat jede Plattform andere Favoriten, und du kannst dein Menü danach anpassen.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Wie oft muss ich meine Margen kontrollieren?

Wöchentlich ist ideal. Monatlich ist das Minimum. Bei täglicher Kontrolle siehst du zu viel Rauschen, bei weniger als monatlich läufst du Gefahr, von Überraschungen überrascht zu werden.

Was ist eine akzeptable Marge für Lieferdienste?

Mindestens 25% nach allen Kosten. Idealerweise 30-35%. Unter 20% verlierst du wahrscheinlich Geld, wenn du auch Personalkosten und Gemeinkosten einrechnest.

Sollte ich mit VAT oder ohne VAT rechnen?

Immer ohne VAT für einen fairen Vergleich. Die VAT gehört nicht dir, also rechne sie nicht in deinen Umsatz für Margeberechnungen ein.

Wann sollte ich mit einer Lieferdienst-Plattform aufhören?

Wenn deine Marge strukturell unter 20% sinkt und Preiserhöhungen nicht helfen. Oder wenn die Plattform mehr kostet als sie an neuen Kunden bringt.

Wie verhandle ich über niedrigere Provisionen?

Mit Volumen. Wenn du mehr als 200 Bestellungen pro Monat machst, kannst du oft verhandeln. Zeige, dass du überlegst zu kündigen, wenn die Provision zu hoch bleibt.

Sollte ich unterschiedliche Preise pro Plattform haben?

Ja, das darfst du. Viele Restaurants berechnen 10-15% mehr auf Lieferdiensten, um die Provision auszugleichen. Kunden verstehen das oft.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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