Lieferantenpreise ändern sich ständig, aber deine Speisekarte bleibt oft monatelang gleich. Dadurch verlierst du unmerklich Gewinn bei Gerichten, deren Zutaten teurer geworden sind. Mit KitchenNmbrs siehst du sofort, welche Gerichte zu teuer werden und kannst schnell deine Preise anpassen.
Warum Speisekarten-Updates entscheidend sind
Dein Lieferant erhöht Rindfleisch um 15%. Du passt deine Speisekarte nicht an. Jedes Steak, das du verkaufst, kostet dich jetzt €3,50 extra. Bei 20 Steaks pro Woche verlierst du €3.640 pro Jahr bei diesem einen Gericht.
⚠️ Achtung:
Viele Unternehmer bemerken erst nach Monaten, dass ihre Lebensmittelkosten gestiegen sind. Dann ist der Schaden bereits tausende Euro.
Wie KitchenNmbrs bei Preisanpassungen hilft
In KitchenNmbrs arbeitest du mit einer zentralen Zutatendatenbank. Wenn dein Lieferant einen Preis erhöht, passt du ihn einmal an. Die App berechnet automatisch die neue Kostenkalkulation aller Gerichte, die diese Zutat enthalten.
- Zentrale Zutatendatenbank mit aktuellen Preisen
- Automatische Durchrechnung auf alle Rezepte
- Sofort sichtbar, welche Gerichte zu teuer werden
- Speisekarten-Preis-Kalkulator für neue Verkaufspreise
💡 Beispiel:
Dein Lieferant erhöht Lachs von €24/kg auf €28/kg (+17%):
- Lachsfilet: Kostenkalkulation steigt von €6,00 auf €7,02
- Lebensmittelkosten steigen von 30% auf 35%
- Neuer Mindestpreis: €32,73 (war €27,98)
Du musst €4,75 erhöhen, um die gleiche Marge zu behalten.
Der Ablauf bei Lieferantenpreisänderungen
Sobald du eine neue Preisliste von deinem Lieferant erhältst, durchlaufe diese systematische Überprüfung:
- Aktualisiere die Zutatenpreise in KitchenNmbrs
- Überprüfe, welche Gerichte über 35% Lebensmittelkosten liegen
- Berechne neue Mindestverkaufspreise
- Entscheide pro Gericht: Preis erhöhen oder Rezept anpassen
Welche Gerichte zuerst anpassen
Nicht alle Gerichte müssen sofort angepasst werden. Konzentriere dich auf:
- Bestseller: Gerichte, die du viel verkaufst, haben große Auswirkungen
- Hohe Lebensmittelkosten: Gerichte über 35% kosten dich Geld
- Teure Zutaten: Fleisch und Fisch steigen am meisten im Preis
💡 Beispiel Priorisierung:
Du verkaufst 50 Steaks und 5 Lammkoteletts pro Woche:
- Steak: €2 Verlust pro Portion = €5.200/Jahr
- Lammkotelett: €3 Verlust pro Portion = €780/Jahr
Passe zuerst das Steak an, dann das Lammkotelett.
Alternativen zu Preiserhöhungen
Manchmal ist es besser, das Rezept anzupassen, als den Preis zu erhöhen:
- Portionsgröße reduzieren: 200g Steak statt 220g
- Günstigere Zutat: Entrecôte durch Bavette ersetzen
- Beilage anpassen: Teure Gemüse durch Saisongemüse ersetzen
⚠️ Achtung:
Teste Rezeptanpassungen zuerst. Gäste bemerken Qualitätsunterschiede schneller als eine kleine Preiserhöhung.
Zeitpunkt von Speisekarten-Updates
Plane deine Preisanpassungen strategisch:
- Saisonwechsel: Gäste erwarten neue Karte
- Anfang des Monats: Weniger auffällig als Mitte des Monats
- Nach Ferien: Gäste sind an höhere Preise gewöhnt
Vermeide Preisanpassungen während geschäftiger Zeiten oder kurz vor Feiertagen. Gäste sind dann empfindlicher für Preisunterschiede.
Wie aktualisierst du deine Speisekarte nach einer Lieferantenpreisänderung? (Schritt für Schritt)
Aktualisiere Zutatenpreise in KitchenNmbrs
Gehe zu deiner Zutatendatenbank und passe die neuen Preise deines Lieferanten an. Die App berechnet automatisch die neue Kostenkalkulation aller Gerichte, die diese Zutaten enthalten.
Überprüfe, welche Gerichte über 35% Lebensmittelkosten liegen
Schaue dir die Übersicht aller deiner Gerichte an und sortiere nach Lebensmittelkosten-Prozentsatz. Gerichte über 35% kosten dich wahrscheinlich Geld und müssen angepasst werden.
Berechne neue Mindestverkaufspreise
Nutze den Speisekarten-Preis-Kalkulator, um zu sehen, was jedes Gericht mindestens kosten muss für gesunde Lebensmittelkosten von 30-33%. Vergleiche dies mit deinem aktuellen Speisekartpreis.
Priorisiere nach Verkaufsmengen
Konzentriere dich zuerst auf deine meistverkauften Gerichte. Ein Verlust von €1 pro Portion bei einem Gericht, das du 100x pro Woche verkaufst, kostet dich €5.200 pro Jahr.
Entscheide pro Gericht: Preis oder Rezept anpassen
Kleine Preiserhöhungen (€1-2) bemerken Gäste kaum. Bei großen Erhöhungen kannst du besser das Rezept anpassen: kleinere Portion oder günstigere Zutat.
✨ Pro tip
Aktualisiere deine Zutatenpreise direkt nach jeder Lieferantenrechnung, nicht erst beim Erstellen einer neuen Speisekarte. So siehst du in Echtzeit, ob du noch rentabel bist.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich meine Zutatenpreise aktualisieren?
Überprüfe mindestens monatlich deine wichtigsten Lieferanten. Bei Fleisch und Fisch können Preise wöchentlich ändern. Aktualisiere sofort, wenn du eine neue Preisliste erhältst.
Welcher Lebensmittelkosten-Prozentsatz ist nach einer Preiserhöhung akzeptabel?
Halte deine Lebensmittelkosten zwischen 28-35%. Über 35% verlierst du Geld bei dem Gericht. Unter 25% kannst du wahrscheinlich mehr Qualität bieten oder wettbewerbsfähiger preisen.
Muss ich alle Gerichte gleichzeitig anpassen?
Nein, konzentriere dich zuerst auf deine meistverkauften Gerichte und die mit den höchsten Lebensmittelkosten. Diese haben die größte Auswirkung auf deinen Gewinn.
Wie kommuniziere ich Preiserhöhungen an meine Gäste?
Sei transparent über Qualität und Saison. Vermeide das Wort 'teurer' und konzentriere dich auf 'frische Saisonprodukte' oder 'Premium-Qualität'.
Kann ich auch Rezepte anpassen statt Preise zu erhöhen?
Ja, das ist oft besser. Reduziere Portionen um 10%, ersetze teure Zutaten oder passe Beilagen an. Teste zuerst, ob die Qualität gleich bleibt.
Was ist, wenn mein Konkurrent nach der gleichen Lieferantenpreisänderung nicht erhöht?
Dein Konkurrent verliert dann Geld oder nutzt günstigere Zutaten. Konzentriere dich auf deine eigenen Margen - du kannst nicht rentabel mit Verlustpreisen sein.
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
📚 Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- Warenwetbesluit Bereiding en behandeling van levensmiddelen (2024) — Offizielle Quelle
- WHO — Foodborne diseases estimates (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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