Ein System, das deine Rezepte mit deinen Einkäufen verknüpft, kann der Schlüssel zu besserer Kontrolle deiner Margen sein. Viele Restaurants haben Rezepte, nutzen sie aber nicht beim Bestellen von Zutaten. Das führt zu Lagerproblemen, Verschwendung und Gewinnverlust. In diesem Artikel lernst du, wie ein integriertes System dieses Problem löst.
Das Problem: Rezepte und Einkauf leben getrennte Leben
In vielen Küchen gibt es eine Kluft zwischen dem, was auf dem Papier steht (Rezepte) und dem, was bestellt wird (Einkauf). Dein Chef weiß, dass für das Steak 200 Gramm Fleisch nötig sind, bestellt aber 'nach Gefühl'. Das Ergebnis: zu viel von dem einen, zu wenig von dem anderen.
⚠️ Achtung:
Ohne Verknüpfung zwischen Rezept und Einkauf kaufst du oft 20-30% zu viel von einigen Zutaten und zu wenig von anderen. Das kostet dich durchschnittlich 3-5% deines Umsatzes pro Jahr.
Was ein integriertes System für dich tut
Ein System, das deine Rezepte mit deinem Einkauf verknüpft, berechnet automatisch, wie viel du brauchst, basierend auf:
- Deinem erwarteten Verkauf pro Gericht
- Den exakten Mengen in deinen Rezepten
- Deinem aktuellen Lagerbestand
- Der Haltbarkeit von Produkten
Das Ergebnis: Du bestellst genau das, was du brauchst, nicht mehr und nicht weniger.
💡 Beispiel:
Restaurant De Smaak erwartet in der kommenden Woche 80 Steaks zu verkaufen:
- Rezept: 220g Rind pro Portion (inkl. Schnittabfall)
- Benötigt: 80 × 220g = 17,6 kg
- Lagerbestand: 3 kg
- Bestellen: 15 kg (auf ganze Kilo gerundet)
Ohne System würde der Chef wahrscheinlich 20-25 kg 'zur Sicherheit' bestellen.
Die Vorteile eines integrierten Systems
Weniger Verschwendung
Durch genaue Bestellungen von dem, was du brauchst, wirfst du weniger weg. Das kann deine Lebensmittelkosten um 2-4 Prozentpunkte senken.
Besserer Cashflow
Weniger Geld im Lagerbestand gebunden bedeutet mehr Geld für andere Dinge. Dein Lagerwert kann um 20-40% sinken.
Keine Engpässe
Das System warnt dich, wenn du zu wenig für deinen geplanten Verkauf hast. Keine enttäuschten Gäste mehr.
Zeitersparnis
Kein manuelles Zählen und Rechnen mehr. Das System macht es für dich.
💡 Beispielberechnung:
Restaurant mit €400.000 Jahresumsatz:
- Verschwendung sinkt von 8% auf 4% des Einkaufs
- Einkauf beträgt 30% des Umsatzes = €120.000
- Einsparung: 4% von €120.000 = €4.800 pro Jahr
Das sind €400 pro Monat zusätzlicher Gewinn.
Wie KitchenNmbrs das löst
KitchenNmbrs verknüpft deine Rezepte direkt mit deinen Einkaufsentscheidungen. Wenn du ein Rezept erstellst, werden alle Zutaten automatisch mit deinen Lieferanten und Preisen verknüpft. Das System kann dann:
- Berechnen, wie viel du pro Woche brauchst
- Deinen aktuellen Lagerbestand verfolgen
- Vorschlagen, was du bestellen sollst
- Dich vor Engpässen warnen
Das gibt dir Kontrolle über deinen Einkauf, ohne dass du selbst rechnen musst.
⚠️ Achtung:
Ein System ist nur so gut wie die Daten, die du eingibst. Stelle sicher, dass deine Rezepte stimmen und halte dein Lager aktuell. Sonst bekommst du falsche Einkaufsempfehlungen.
Der erste Schritt: Beginne mit deinen Top-Sellern
Fang nicht mit all deinen Gerichten auf einmal an. Wähle deine 5 meistverkauften Gerichte und stelle sicher, dass diese Rezepte im System genau stimmen. Diese Gerichte machen wahrscheinlich 60-70% deines Einkaufs aus.
Sobald diese gut laufen, kannst du den Rest hinzufügen. Innerhalb eines Monats hast du Kontrolle über deinen kompletten Einkauf.
Wie verknüpfst du Rezepte mit Einkauf? (Schritt für Schritt)
Gib deine Rezepte genau ins System ein
Gib alle Zutaten mit genauen Mengen ein. Berücksichtige auch Garnituren, Saucen und Öl. Rechne Schnittabfall und Ausschuss in die Mengen ein.
Verknüpfe Zutaten mit Lieferanten
Stelle sicher, dass jede Zutat mit dem richtigen Lieferanten und aktuellen Preisen verknüpft ist. Aktualisiere Preise regelmäßig, besonders bei Saisonprodukten.
Plane deinen Verkauf und lass das System berechnen
Schätze, wie viele Portionen pro Gericht du verkaufen wirst. Das System berechnet dann automatisch, was du basierend auf deinen Rezepten und aktuellem Lagerbestand bestellen musst.
✨ Pro tip
Beginne damit, deine teuersten Zutaten zuerst zu verknüpfen. Dort steckt der meiste Gewinn in besseren Einkäufen. Eine 10% Einsparung bei deinem Fleisch hat mehr Auswirkungen als 10% bei deinen Gewürzen.
Selbst berechnen?
In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich alle meine Rezepte eingeben, bevor ich anfangen kann?
Nein, beginne mit deinen 5 meistverkauften Gerichten. Diese machen den größten Teil deines Einkaufs aus. Den Rest kannst du später hinzufügen.
Woher weiß das System, wie viel ich verkaufen werde?
Das musst du selbst basierend auf Erfahrung und historischen Daten schätzen. Das System berechnet dann, was du basierend auf dieser Erwartung einkaufen musst.
Was ist, wenn mein Lieferant den Preis erhöht?
Aktualisiere den Preis im System, sobald du die neue Preisliste erhältst. Das System berechnet dann automatisch deine Selbstkosten und Einkaufsbedarf neu.
Kann ich das auch ohne System mit Excel machen?
Theoretisch ja, aber das kostet dich Stunden pro Woche. Ein integriertes System macht das automatisch und verhindert Rechenfehler.
Wie oft muss ich meinen Lagerbestand aktualisieren?
Idealerweise täglich, aber mindestens 2-3 Mal pro Woche. Je aktueller deine Lagerdaten, desto besser kann das System dir raten.
⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation — https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.
In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.
📚 Konsultierte Quellen
- EU Verordening 852/2004 — Levensmiddelenhygiëne (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 853/2004 — Hygiënevoorschriften voor levensmiddelen van dierlijke oorsprong (2004) — Offizielle Quelle
- EU Verordening 1169/2011 — Voedselinformatie aan consumenten (2011) — Offizielle Quelle
- NVWA — Hygiënecode voor de horeca (2024) — Offizielle Quelle
- NVWA — Allergenen in voedsel (2024) — Offizielle Quelle
- Codex Alimentarius — International Food Standards (2024) — Offizielle Quelle
- FSA — Safer food, better business (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- BVL — Lebensmittelhygiene (HACCP) (2024) — Offizielle Quelle
- Warenwetbesluit Bereiding en behandeling van levensmiddelen (2024) — Offizielle Quelle
- WHO — Foodborne diseases estimates (2024) — Offizielle Quelle
BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) — https://www.bvl.bund.de
Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.
Geschrieben von
Jeffrey Smit
Gründer & CEO von KitchenNmbrs
Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.
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