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📝 Finanzielle KPIs & Management · ⏱️ 2 Min. Lesezeit

Wie berechne ich den Umsatzbeitrag von Getränken versus Speisen?

📝 KitchenNmbrs · aktualisiert 13 Mar 2026

Der Umsatzbeitrag von Getränken versus Speisen zeigt dir, welcher Teil deines Betriebs das meiste Geld einbringt. Viele Gastronomen wissen nicht, dass Getränke oft eine viel höhere Gewinnmarge haben als Speisen. Durch diese Berechnung kannst du besser auf Rentabilität steuern.

Was ist Umsatzbeitrag?

Umsatzbeitrag ist der Umsatz minus die variablen Kosten (Zutaten). Er zeigt, wie viel jeder Bereich zu deinen Fixkosten und zum Gewinn beiträgt.

Formel:
Umsatzbeitrag = Umsatz - Variable Kosten

Für die Gastronomie bedeutet das:

  • Speisen: Umsatz Speisen - Foodcost
  • Getränke: Umsatz Getränke - Getränkekosten (Pour Cost)

💡 Beispiel Restaurant:

Monatsumsatz €50.000 (€35.000 Speisen + €15.000 Getränke)

  • Foodcost: 30% = €10.500
  • Getränkekosten: 22% = €3.300

Umsatzbeitrag Speisen: €35.000 - €10.500 = €24.500

Umsatzbeitrag Getränke: €15.000 - €3.300 = €11.700

Warum Getränke oft rentabler sind

Getränke haben meist eine niedrigere Kostenquote als Speisen:

  • Alkoholische Getränke: 18-25% Pour Cost
  • Alkoholfrei: 15-20% Kostenquote
  • Speisen: 28-35% Foodcost

Außerdem erfordern Getränke weniger Arbeitszeit. Ein Bier zapfen dauert 30 Sekunden, ein Hauptgericht zubereiten 15 Minuten.

⚠️ Achtung:

Rechne bei alkoholischen Getränken mit 19% MwSt., nicht 7%. Dies beeinflusst deinen Nettoumsatz.

Wie du die Verhältnisse optimierst

Wenn Getränke rentabler sind, kannst du auf mehr Getränkeumsatz hinarbeiten:

  • Aperitif promoten: Erhöht Getränkeumsatz vor dem Essen
  • Weinberatung: Höherer Durchschnittswert pro Tisch
  • Digestif anbieten: Zusätzlicher Umsatz nach dem Hauptgang
  • Happy Hour: Mehr Volumen in ruhigen Zeiten

💡 Praktisches Beispiel:

Durch 1 zusätzliches Glas Wein pro Tisch (€6,50) erhöhst du deinen Umsatzbeitrag um €5,00 pro Tisch.

Bei 100 Tischen pro Woche = €500 zusätzlicher Beitrag = €26.000 pro Jahr.

Saisonale Effekte berücksichtigen

Das Verhältnis Speisen/Getränke variiert je nach Jahreszeit:

  • Sommer: Mehr Terrasse, mehr kalte Getränke
  • Winter: Mehr warme Mahlzeiten, weniger Getränkeumsatz
  • Feiertage: Oft mehr Alkohol pro Person

Messe dies monatlich, um Trends zu erkennen und deine Einkäufe anzupassen.

Tools, die helfen

Ein Kassensystem mit Berichten zeigt dir die Aufteilung automatisch. Apps wie KitchenNmbrs können die Kostenquoten pro Kategorie verfolgen, sodass du schnell siehst, welcher Bereich am meisten einbringt.

Wie berechnest du den Umsatzbeitrag Speisen vs. Getränke?

1

Sammle deine Umsatzzahlen

Hole aus deinem Kassensystem den Umsatz von Speisen und Getränken separat. Rechne bei alkoholischen Getränken ohne 19% MwSt. um, bei Speisen ohne 7% MwSt.

2

Berechne deine variablen Kosten

Addiere, was du für Zutaten bei Speisen (Foodcost) und Getränken (Pour Cost) ausgegeben hast. Das sind deine variablen Kosten pro Kategorie.

3

Ziehe variable Kosten vom Umsatz ab

Umsatzbeitrag Speisen = Umsatz Speisen - Foodcost. Umsatzbeitrag Getränke = Umsatz Getränke - Getränkekosten. Vergleiche die Prozentsätze, um zu sehen, welche Kategorie am meisten beiträgt.

✨ Pro tip

Überprüfe deinen Umsatzbeitrag pro Tageszeit. Oft siehst du, dass Mittag mehr auf Speisen läuft, Abend mehr auf Getränke. So kannst du dein Personal und deine Einkäufe besser planen.

Selbst berechnen?

In der KitchenNmbrs App geht das mit wenigen Klicks. 7 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich die MwSt. in die Berechnung einbeziehen?

Nein, rechne immer ohne MwSt. Alkoholische Getränke haben 19% MwSt., Speisen 7%. Ziehe diese zuerst von deinem Umsatz ab, bevor du den Umsatzbeitrag berechnest.

Warum ist mein Getränkebeitrag niedriger als erwartet?

Überprüfe, ob du alle Getränkekosten einbeziehst: Einkauf, Verschwendung, Ausschenkungsverluste. Auch kostenlose Knabbereien (Nüsse, Oliven) sind Kosten, die zu den Getränken gehören.

Wie oft sollte ich das berechnen?

Mindestens monatlich, um Trends zu erkennen. Viele Restaurants machen das wöchentlich, um schnell bei Abweichungen gegensteuern zu können.

Kann ich das automatisieren?

Ja, moderne Kassensysteme können das automatisch berichten. Apps wie KitchenNmbrs helfen beim Verfolgen der Kostenquoten pro Kategorie.

Was ist, wenn Speisen mehr beitragen als Getränke?

Das kann vorkommen, besonders bei Fine-Dining-Restaurants. Überprüfe dann, ob deine Getränkepreise nicht zu niedrig sind oder ob du Getränke nicht genug bei Gästen promotest.

⚠️ EU-Verordnung 1169/2011 — Allergeninformation https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj

Die Allergeninformationen auf dieser Seite basieren auf der EU-Verordnung 1169/2011. Rezepte und Zutaten können je nach Lieferant variieren. Überprüfen Sie stets die aktuellen Allergeninformationen bei Ihrem Lieferanten und kommunizieren Sie diese korrekt an Ihre Gäste. KitchenNmbrs haftet nicht für allergische Reaktionen.

In Deutschland überwacht das BVL die Allergenvorschriften gemäß LMIDV.

ℹ️ Dieser Artikel wurde auf Grundlage offizieller Quellen und Fachkenntnissen erstellt. Obwohl wir aktuelle und korrekte Informationen anstreben, kann der Inhalt von den neuesten Vorschriften abweichen. Konsultieren Sie stets die offiziellen Behörden für verbindliche Normen.

📚 Konsultierte Quellen

BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) https://www.bvl.bund.de

Die in dieser Anwendung angezeigten HACCP-Normen dienen ausschließlich der Information. KitchenNmbrs garantiert nicht, dass die angezeigten Werte aktuell oder vollständig sind. Konsultieren Sie stets das BVL oder Ihre zuständige Behörde für die neuesten Vorschriften.

JS

Geschrieben von

Jeffrey Smit

Gründer & CEO von KitchenNmbrs

Jeffrey Smit hat KitchenNmbrs aus 8 Jahren praktischer Erfahrung als Küchenmanager bei der 1NUL8 Group in Rotterdam aufgebaut. Seine Mission: jedem Restaurantbesitzer Kontrolle über die Lebensmittelkosten geben.

🏆 8 Jahre Küchenmanager bei 1NUL8 Group Rotterdam
Expertise: food cost management HACCP kitchen management restaurant operations food safety compliance

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